Cann Ahge bott ſe dr eamm Kopp, Däi wearft ſe ronderimmer! Eann uff dm Kopp'n ſchihne Zopp! Eann woas lacht ſäi dr immer!
Woas ſoll aich dr noach väil do ſahn?— Säi eaß e Zuckerſteangel! 8 Eaß näit ße gruhß eann näit ße klahn, Eann ſingt— no? wäi en Eangel
Aich ſahn's, aich hunn ſe goar ſche läib! Aich mehgt' ſe bahl gefreaſſe! Kahn Ahgebleack(ſein aich e Däib!) Könnt aich dr ſche vergeaſſe.
Säi hott maich oawwer ahch rehcht gern, Rehcht gern, waß Gott eamm Himmel! Oach! wamm mir zwa e Pärche wär'n, Do wär' aich dr eamm Himmel!
Aß ſäi maich läibt, konn goar näit fehn; Aich moahcht' ſu main Betroahchting. Eatz loß dr emohl d' Spaß verzehn, Cann geaw' e Biſſi Oahchting.
Noach goar näit lang ſein mer groareann Dr Hoahrtg eanonner gange Su ganz minahn, do horr ohm Eann Ds Wällche ohngefange.
Do ſahr aich, groar ohm Heackerahn: „Guck, Schätzi, alleweilche, „Eatz ſein mer emohl ganz elahn, „Etz geaſt de mer e Mäulche.“
Do ſaht ſäi:„Nahnl⸗ Do ſahr aich:„Joa!“ „Oachl!“ ſahr aich,„gealle Schätzi! „De geaſt mer ahch e Mäulche, joa! „Guck häi, guck uff doas Plätzi.“
Beifall zeigt, welcher ihm gleich bei ſeinem Erſcheinen geworden iſt; auch wurde es nach Melodieen geſungen, welche ſich wie von ſelbſt dazu fanden. Sogar weiterhin über dem Main, wie über der Lahn und auf dem Weſterwalde, deſſen Sprache mit unſrer wetterauiſchen Aehnlichkeit hat, gewann es fich Freunde. Möge es aber auch zu⸗ leich als Beiſpiel dienen, wie unſre wetterauiſche Sprache Bildſam⸗
fra,
Do wollt ſäi vawwer noach naͤit drohn, 16 1 0 Eann ſaht:„Gih nuhrts, daich kenn' ich; ahm, 0 10 v6 „Hunn aich dr emohl d' Weann gethon, 5 al „Dann kimmſt de mer beſtännig.“ 5 1 bel, an d
5 1 U legen
Aich läiß ſe oawwer goar naͤit gihn: 6 Haag len „Oach Ammiche, mein Schätzil“ 1 han, an de
8 Eann wuppdich! ihn aich maich verſihn 1 115 und. Harr aich dr joa e Schmätzi. g ee Oach, ſu e Maul, wäi aich ahns krog, I 's kann naut Seußerſch geawe; Mol herg den 5 Aich leacke noach ds Maul denohch, nene? Der El Als kräit aich's Keaßmaul eawwe. 11, 0
6 2, I.
„Oach Ammiche, mein Ammiche! 5 Montag de „De beaſt eann blaiſt mein Schätzl! 80h„ in den f. „Gealt, Ammiche, läib Ammiche, Tadawildeturnt „De geaſt mer noach e Schmätzi l⸗ 16 Feu 1516
4 em an demſe
1 1 8 lar ee
II 0 ſogleich
; dee sowie Zur Erheiterung. dase 9 5 5 Ziegen erg! Während der Oberkellner im Karpfen zu Maß
die Tafel ſerviren half, ſagte er im Vorbeigehen zu einen tand
Aſſen an derſelben ſitzenden Oeſterreicher:„Gnaden, löſen Sie dal 00 g
Räthſel: es iſt nicht mein Bruder und iſt doch meines Nn poltern f
ters Sohn.“ Der Oeſterreicher beſann ſich von der Suppe hit i F 8 zum Braten, aber er konnte den Schlüſſel nicht finden— 55 durchpaſſtend „i konns holters nicht erauskriegen.“ Da ſagte ihm dur ming Kellner, daß er ſelbſt das wäre. Der Oeſterreicher mel 5 erden. ſich die Sache, und als in einer bald darauffolgenden Da ige dle mengeſellſchaft, in der ſich nebſt andern Herrn auch der Fteihe Oeſterreicher befand, zur Unterhaltung Räthſel aufgegeben ö wurden, ſagte derſelbe, als die Reihe an ihn kam:„geben Algemene 1 Ocht, meine Damen, wos iſt dos? ober geben's Ocht— 908) C8 0 nicht mein Bruder und doch der Sohn meines Votters?,— Kenntniß gebra Alle riefen mit einander:„das ſind Sie ſelbſt,, aber dir 1 Oeſterreicher wollte vor Lachen und Freude berſten und beſellt worden
eit genug beſitzt, daß in ihr gedichtet werden kann.— Was nun einzelne Wörter hier anbetrifft, ſo merke man, daß ße unſer hoch⸗ deutſches zu, ſe aber ſie bedeutet. Healfebahn iſt Elfenbein.„ron⸗
in Korpfen.“
derimmer“ iſt rundherum.„Sayn aich e Däib!“ iſt eine Bekräfti⸗ gung in der Bedeutung: Ich will ein Dieb ſein, wenn es nicht ſo
iſt, wie ich ſage!„Fehn« iſt fehlen.„Moahcht' iſt machte.„Groa⸗ reann“ iſt gradein(d. h. geradehin).„Hoahrtg/ lautet hochdeutſch Hartig; die Hartig aber iſt der Name eines gewiſſen mit Obſtbäu⸗ men bewachſenen Feldes, welches etwas erhaben liegt. Ds Wällche/ iſt das Wäldchen.„Heackerahn ,, iſt Heckenrain.„Gealle,, iſt gülden d. h. goldenes.„Geaſt, iſt„gibſt“ und ähnlich gebildet, wie haft anſtatt habſt, habeſt.„Nuhrts“ bedeutet nur.
Willen.„Kräit⸗ iſt kriegte d. h. bekäme.
D' Weann/ iſt den
ſchrie:„fehlg'ſchoſſen, fehlg'ſchoſſen,'s iſt der Oberkellner
wohl die Formul als auch die Ste
FCuemplar, empfa
* *
* Sonderbare Krankheit. Eine Frau wurd nach dem Befinden ihres kranken Mannes befragt und namen lich ſagte Einer, wie es denn mit ſeinem Appetite ſtehe! „O, ſagte die Frau, der Appetit iſt gut, ſehr gut, aber du
ganzen Tag will er nichts, als trinken, nichts als trinken
Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.
d ι
Bekanntmachung.
(8440) Indem die Braunkohlen⸗Conſumenten des Dorheimer Bergwerks wiederholt in Kennt⸗ niß geſetzt werden, daß Braunkohlenklötze bis zu dem geringen Quantum von 25 Centner auf Bürgſcheine abgegeben werden, werden dieſelben zugleich darauf aufmerkſam gemacht, daß ein jeder Kohlenabnehmer über das Quan⸗ tum Klötze, welches er beziehen will, jedesmal einen beſonderen Bürgſchein beizubringen hat und einer Theilung eines, auf einen Bürg⸗
ſchein zu beziehenden, Quantums unter mehre— ren Perſonen, wie bisher oft der Fall vorge⸗ kommen, wegen der dadurch ſehr oft hervor— gehenden Unannehmlichkeiten für den Caſſe— Beamten für die Folge nicht mehr ſtattfinden darf und zwar unter dem Nachtheile, daß der auf dem Bürgſchein genannte Kohlenabneh— mer in ſolſchen Fällen nur allein als dieſer reſp. als Zähler bei der Bergcaſſe angeſehen wird und Ausreden, daß Andre die Kohlen mitbezogen und mit zu bezahlen hätten, un⸗ ter keiner Bedingung berückſichtigt werden. Zugleich werden die Herrn Bürgermeiſter erſucht, bei Aufſtellung der Bürgſcheine hier— auf gefäaͤlligſt Rückſicht nehmen zu wollen. Dorheimer Bergwerk am 17. Juni 1844. Der Gr. Heſſ. Berginſpector A. Storch.
Allgemeine Rentenanſtalt zu Darn— dt-
ftadt. (912) Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Herr Kneewitz, En
Kataſtergeometer in Schotten, zum Agenten der allgemeinen Rentenanſtalt zu Darmſtalt beſtellt worden iſt, und daß bei demſelben ji wohl die Formularien zu Beitrittserklärungel, als auch die Statuten, letztere zu 8 kr. Jae Exemplar, empfangen werden können.
Zur Entgegennahme von Beitrittserklaͤruſ, gen und Einlagen iſt derſelbe ermächtigt. Die ſelben können im laufenden Jabre vom Juli bis 30. November abgegeben werden.
Darmſtadt am 20. Juni 1844.
Die Direction der allgemeinen Rentenanſtal Dr. Hügel. vdt. Schaffnit,
Zur Entgegenn gen und Einlagen ſelben konnen im Juli bis 30. Nov
Darmſtadt a die Direction de
1
Mobilie 017) Montas Ur, ſollen in Matlaſſe des Co daörenden Mot ſuuem Oberrock keen tuchenen! Auckamiſoͤlern,
U Leinwand. d Udandern Ha Ind andern Sc uſtgen Gegen kuſelgert wer
driedberg


