Ausgabe 
6.3.1844
 
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Zuſtand der vorhandenen Baumſchulen und die an einzel⸗ nen Orten der Errichtung derſelben etwa entgegen ſtehen den Hinderniſſe Bericht zu erſtatten.

Schließlich eröffnen wir Ihnen, daß wir uns vorbe halten, demnächſt, wo nöthig durch beſondere Sachverſtän dige, den Zuſtand und die Bewirthſchaftung der Gemeinde baumſchulen prüfen zu laſſen.

Friedberg und Grünberg den 24. Febr. 1844.

Küchl'e r. O ul fie e.

Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Hungen an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes.

Damit die Publikation des Regierungsblatts mög lichſt ſchnell bewirkt werden kann, werde ich für die Zu kunft diejenigen Verordnungen, Bekanntmachungen und Er läſſe, welche publicirt werden ſollen, in dem Intelligenz blatte kurz andeuten laſſen. Sie werden ſich hiernach be meſſen und den erforderlichen Eintrag im Publikationspro tocoll zu machen nicht unterlaſſen.

Bei der Rundreiſe werde ich mich überzeugen, in wie weit Sie den beſtehenden Vorſchriften in dieſer Beziehung nachgekommen ſind.

Hungen den 23. Februar 1844.

Follenius.

Guſtav⸗Adolf- Stiftung.

Es iſt gewiß für Jeden, dem die Sache der Guſtav Adolf⸗Stiftung am Herzen liegt, erfreulich zu erfahren, wie dieſelbe immer mehr an Ausdehnung gewinnt. Von dieſer Vorausſetzung ausgehend, aber zugleich auch in der Abſicht, auf der einen Seite das Lobenswerthe öffentlich anzuerken nen und auf der anderen Seite eben durch dieſe Anerken nung zur Nachahmung aufzufordern, mache ich hiermit be kannt: daß der Wetterauer Zweigverein in dieſem Augen blicke nahe an 500 Mitglieder zählt, welche ungefaͤhr 250 fl.

46 Schullehrerſeminariſten gerechnet ſind.

1.

für die Zwecke der G. A. Stiftung jährlich zuſammenſchießen. Bei weitem die meiſten Mitglieder wohnen in Friedberg 237 zu welchen jedoch 27 Candidaten der Theologie und In Fauer⸗ bach II. zählt der Verein etliche und 80, in Burggrä⸗ fenrode 29, in Melbach 50, in Oſtheim 33 Mitglieder. Die übrigen Mitglieder wohnen im ganzen Kreiſe Friedberg, den der Wetterauer Zweigverein umfaßt, zerſtreut. Möchten doch recht bald auch aus den übrigen Ge meinden unſers Sprengels ſo zahlreiche Anmeldungen, wie aus den genannten, erfolgen. Ludwig Matthias, Pfarrer, Secretär des Wetterauer Zweigvereins der G. A. S,

W̃etuſ chi e den e s.

T Am 20. l. Mts. ſtarb im Wochenbette Anne Marta, Conrad Appels Ehefrau zu Kölzenhain, Kreiſes Grün berg, und hinterließ ein neun Tage altes Töchterchen, wel ches an der Großmutter, Anne Kunigunde Stehr, die eben ihr jüngſtes Kind entwöhnte, eine Säugamme, und an der

Urgroßffiutter, Aufle Marie Fink, eine Wärterin erhielt.

(Heſſ. Ztg.)

Dan kſa gung.

Für die milden Gaben zum Beßten der beabſichtigten Kleinkinder⸗ ſchule verbindlichſt dankend, erklärt Unterzeichneter zugleich, daß vorläufig 25 fl. als Reinertrag bei dem am 4. Febr. d. J. abgehaltenen Balle zu oben genanntem Zwecke niedergelegt ſind und die bezüglichen Belege hier können eingeſehen werden.

Vilbel am 4. März 1844. Im Namen des Geſangvereins Perron.

Milde Gaben.

Ferner ſind für den Simon Brauburger in Obererlenbach ein⸗ eingegangen: 4 fl.geſammelt von einigen Menſchenfreunden zu Nieder⸗ wöllſtadt, nach 10 Uhr Abends, von W. 30 kr., von B. 30 kr., von A. S. 1 fl., von den Schulkindern in Rendel und ihrem Lehrer 4 fl., durch Herrn Bürgermeiſter Holtzmann in Petterweil 2 fl., von den Schulkindern zu Langenhain 1 fl. 25 kr., von J. Ch. L. 12 kr. und von E. P. E. 24 kr. D. Red.

Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.

NN Arbeitsverſteigerung zu Staden. (207) ODonnerſtag den 7. März, Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſollen in der Wohnung des Gaſt⸗ wirths Hammel zu Staden die an dem dor tigen Pfarrhauſe vorzunehmenden Bauarbeiten an die Wenigſtfordernden öffentlich verſteigert

werden. Nach dem Voranſchlage betragen dieſe Ar beiten: 5

1) Maurerarbeit 31 fl. 24 kr. 2) Zimmerarbeit 19% 35% 3) Schreinerarbeit 10737. 40 Schloſſerarbeit 27 5 18 5) Weißbinderarbeit 159% 44, 6) Spenglerarbeit 60 30

Die Voranſchläge und Bedingungen liegen bis zum Termin auf dem Burcau des Unter⸗ zeichneten zur Einſicht offen.

Friedberg den 18. Februar 1844. Der Gr. Heſſ. Kreisbaumeiſter Stockhauſen.

Procla ma.

(202) Nach einem Eintrage im Gerichts pfandbuche für Niederohmen, wurde am 8.

Juli 1780 von Dietrich Einwächter eine Hypo thek über 100 fl. für Carl Ehrmann ausge ſtellt, und es wurden hierin mehrere Grund ſtücke verunterpfändet. Ueber die betreffenden Wohnorte iſt in dem Eintrage nichts geſagt, Einwächter ſoll aber aus Niederohmen und K. Ehrmann aus Frankfurt geweſen ſein. Die Erben Einwächters widerſprechen das Fort⸗ beſtehen der Hypothek, haben auf Löſchung angetragen und für ihren Widerſpruch läßt ſich um ſo mehr vermuthen, als die Unter

pfänder bereits mehrfach vererbt worden ſind.

Wenn Jemand Anſprüche an dieſe Hypo thek resp., den Eintrag im Pfandbuche bilden will, ſo hat er ſolche binnen 6 Wochen vom erſten Erſcheinen dieſes Aufrufs in öffentlichen Blättern bei unterzeichnetem Gerichte anzubrin gen, anſonſt die Löſchung des Eintrags im Pfandbuche erfolgt.

Grünberg den 26. Januar 1844.

Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Welcker. Thaler.

Verſteigerung der Maurer- und Stein hauer⸗Arbeiten an der zu erbauenden Brücke über die Lahn bei Gießen.

(2836) Montags den 11. März d. F., Vor⸗

mittags um 11 Uhr, ſollen in dem Gaſthaus

zum Promenade-Haus dahier die Maurer- und

Steinhauer-Arbeiten an der zu erbauenden

Brücke über die Lahn bei Gießen, voranſchlagt mit Ausſchluß der Materialien, welche der Uebernehmer geliefert erhält, zu 31,448 fl. 22 kr., öffentlich an den Wenigſtfordernden verſteigert werden, und liegen die Riſſe, der Voranſchlag und die Verſteigerungsbedingun⸗ gen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Zugleich wird bemerkt, daß nur ſolche Perſonen zum Mitbieten zugelaſſen werden können, welche vorher durch glaub hafte Zeugniſſe nachweiſen, daß ſie eine Kau⸗

tion von 3000 fl. zu ſtellen im Stande ſind.

Gießen am 25. Februar 1844. Der Großh. Provinzial-Baumeiſter 5 Müller Edictal ladung. (226) Nachdem gegen den Krämer und Kurſchnermeiſter Heinrich Kuhl II. von hier der Concurs erkannt worden iſt, werden Alle, welche aus irgend einem Grunde Anſprüche an die Maſſe bilden, hiermit aufgefordert, die⸗ ſelben im Termin Samſtag den 20. April l.(F., 5 Vormittags 9 Uhr, bei Vermeidung des ohne Präcluſivpdecret er⸗ folgenden Ausſchluſſes von der Maſſe anzu⸗ melden und zu begründen. Butzbach den 16. Februar 1844. Großh. Heſſ. Landgericht das. Völcker.

25 1 Gl a r: 15 1 770 0 39910 3) 700 374 0 J 05 75 Klaftet 4 3480/1 7 80 3404 120 * 5 54% 0)% 243% J, 17 4.5 9 7 50 348/¼0 2) 38/8 0 50 3402= 6) 3368/1 5 70 87/0 g fa) 3406, II) 3506 0) 9510/10 99 4 0 354½¼ 8 Ae) 51/2. 23) 355½T7 200 340% 115 Rutd D) H/T Y, 25) S ND) 12% 8) dear 155% 220) 18½3 455 730) 2/283 110 31) MA 37% Js. %) N U., % ee 050 3175005 13 7 160 438% 188% Y 57% T, 8 8957 105 0) 508/704 20 ) 57%. 387¼7ꝰ7 20 630 1005 41 * 64474047 10 787,8 8 0 770%%8- 157 D l 4 0 875 428 2 970700 1 1 30% 355 25 267 18 D% z 0 47/3 0 141 603 0 14 604

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