Ausgabe 
5.6.1844
 
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den

wonnen hat und, bei erſtärkter Willenskraft, zu der Er⸗ edzgtung berechtigt, daß er dem Verſprechen der Enthalt⸗ em eit treu bleiben werde. Von eigentlichen Gelubden, u Nr. 27 meint, iſt bei den meiſten Vereinen keine Rede. un ſind dieselben freie Verbindungen, bei welchen kein Zwang e ſcht und es Jedem, ſobald er nicht mehr ſein Verſpre i dan halten will, überlaſſen iſt, wie bei jedem andern Ver epi, n eriger Anzeige, auszutreten.) 1 was am Schluſſe des Artikels in Nr. 27

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Felb e nach vorh

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grundgeſetz auf eine eben ſo feierliche, als abſchreckende Weiſe der Nation einzuſchärfen. Der ganze Ort, in dem ſſich der Vorfall ereignet hatte, ward in Bann gethan und verflucht; die beiden Schuldigen wurden hingerichtet, die Mutter der Frau erhielt die Baſtonade(Schläge auf die Fußſohlen) und büßte das Verbrechen der Tochter durch Verbannung; die Schüͤ⸗ ler des Diſtrikts wurden in ihrer öffentlichen Prüfung drei Jahre zurückgeſetzt, die Magiſtrate caſſirt und verbannt, das Haus der Verbrecher demolirt und dieſer Akt mit der An

* bazegt wird, bin ich durchaus einverſtanden. Hätten wir drohung im ganzen Reiche bekannt gemacht, daß, wenn dis strengere Kirchen- und Sittenzucht, ſo würde damit irgendwo ſich widerſpenſtige Kinder finden ſollten, die ihren ash der Branntweinpeſt einiger Maßen geſteuert werden. Eltern widerſtreben, ſie kränken oder wohl gar Hand an belitg weitere Mittel möchten wir empfehlen: höhere Beſteue ſie zu legen wagen ſollten, ſie mit derſelben Strafe unnach⸗ derung des Branntweins, Verbot der Verabreichung deſſelben ſichtlich zu belegen ſeien; auch ward befohlen, daß die ge doe Ay Burſche unter 18 Jahren und an anerkannte Trunken⸗ heiligten Inſtitutionen am 2. und 16. jeden Monats vor⸗ J nezde, ſo wie Verbot an die Krämer, Branntwein in ihren geleſen werden ſollten, damit dieWichtigkeit der Lebens n miez en zu verzapfen u. ſ. w. Möchten nur alle hohe Regierungen verträge na chgewieſen werde. We ˖dutſchlands zu gemeinſamen ernſten Maaßregeln gegen die iz ales weiter um ſich greifende Branntweinſeuche ſich vereinigen! 7 296518 Den 4 17 8 ne, f enbuchs⸗Auszug vom April 1844 ner kwahte jeder Menſchenfreund es für heilige Pflicht erkennen, Kirchenbi A 00 9 b Ap 1844. dehrglen ihm zu Gebote ſtehenden Einfluß zur Beſchränkung Ulrichſtein. keln Beſeitigung dieſes vornehmſten Gebrechens unſrer Zeit Geitant daß dazuwenden. Keine eiſte n 8 wir Getaufte: Weiſe, if Verſchiedenes. 7. Ein unehelicher Sohn, geb. den 14. März. Etre, der e* 5. 8. Dem hieſigen Buͤrger und Ackermann Heinrich Peuſcher 1 t Ein Beiſpiel, wie in. Uebertretung eine Tochter, Eliſe, geb. den 23. März. Allele dis- Gebotesdu ſollſt deinen Vater und deine 19. Dem hieſigen Bürger, Gr. Salzmagazins-Verwalter 1 1 Dor ſontyerſtorbe 2 3* 1 a. Sell Kutter ehren- beſtraft wird. 3 letztverſtorbene und Sparkaſſen-Rechner, Hrn. Georg Hofmann, ein Icholkk Hiſer ward durch den Bericht eines Vizekönigs benachrich⸗ Sohn, Louis, geb. den 23. Marz. ut, daß ein Mann im Eimnverſtändniſſe mit ſeiner Frau 1 i 27 le ſine Mutter geſchlagen habe. Da dieſer Fall in China ein Beerdigte: J 12 de h erhörter war, ſo beſchloß der Hof in Peking, das Reichs- 12. Anna Katharina Schleuning, des weiland hieſigen Bür⸗ ge gers und Ackermanns Heinrich Schleuning Wittwe, 8 D Man hat auch ärztliche Mittel, Abſcheu gegen den Branntwein zu eine geborene Walther, alt 71 Jahre, 3 Monate und erwecken. Nur laſſe man den Trinker, wenn er auch von den beſten 8 Tage, den 9. April. Vorſätzen beſeelt 5 nicht ſelbſt zum Arzt gehen; ſonſt wird er, ehe 20. Anna Eliſabetha Geiß, des hieſigen Bürgers und Acker⸗ es zur Anwendung kommt, oft wieder anderen Sinnes werden, wo 7 Fee r eig Lenze Eidams, Ehefr N von ich mehrere Beispiele erlebt habe; ſondern man bringe ihm un⸗ manns ne Geiß, Lenze Eidams, Ehefrau 5 eine vermerkt ein ſolches Rettungsmittel bei. geborne Lenz, alt 58 Jahre und 15 Tage, 7 d. 17. April. Peek., Erbauung eines neuen Pfarrhauſes daſelbſt[l. J., Vormittags um 10 Ubr, ſoll an der Hekanntmachungen von Be⸗ erforderlichen Bauarbeiten öffentlich an die Bruckenbauſtelle über die Nidda oberhalb prich hoͤrden Wenigſtnehmenden verſteigert, als: Aſſenbeim die Ausgrabung des, während der 8 andert 0 1 fl. fr. Brückenbau vorgenommen wird, anzulegenden 5 ee 1) Maurerarbeit, voranſchlagt zu 972 58 Ableitungsgrabens öffentlich an die Wenigſt mau ferſteiger ung von Bauarbeiten zu 2 Die Anlieferung der erforderli⸗ nehmenden verſteigert werden. 3. U Marienſchloß. chen Materialien, beſtehend in Indem man dieſes hierdurch zur öffentlichen Ard 8 955 N K Mauerſteinen, Backſteinen, Kalk Kenntniß bringt, bemerkt man noch, daß zu 7 692) Die 1 N Gebäuden des Zuchtbau⸗ e 06 1 0 33 gleicher Zeit auch die Herbeifubr 8 f 85 u Marienſchloß pro 1844 vorzunehmenden 3) Steinhauerarbeit, 780 37 tität Rüſtbolz öffentlich an die Wenigſtneh baureparaturarbeiten, beſtehend in: kr 4) Zimmerarbeit, 1233 55 menden verſteigert wird. bel i 79 7 2 27 11 5) Dachdeckerarbeit, 329 38 Friedberg den 29. Mai 1844. 2 Maurerarbeit, voranſchlagt du 132 11 6) Schreinerarbeit, 559 85 Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter 8 Steinhauerarbeit 133 35 A 800 3 05 0 A 5 7) Schloſſerarbeit, 800 30 Stockhauſen. Schreinerarbeit 374 14 8) Glaſerarbeit 332 43 ü Schloſſerarbeit 15 28 9 5 Verſteigerung alter Fenſter*. zu NN 514 75 9) Weißbinderaͤrbeit, 627 51 Ape 5 N Glaſerarbeit 214 22 10) Spenglerarbeit 58 03 Marienſchloß. Weißbinderarbeit 177 10 F 6 zg re e uh. 9 12 guſammen 7551 10(693) Freitag den 7. Juni d. J., Vormit⸗ Spenglergebeit 46 20 e N ſchlaͤge 2 157 5 5 lies tags um 11 Uhr, ſoll in dem Zuchthaus zu Fubrarbeit 0 Riſſe, Voranſchlaͤge d Bedingungen lie Marienſchloß eine große Anzahl alter Fenſter

l Mit den

ollen Freitag den 7. Juni d. J., Vormittags um 10 Ubr, auf dem Directorialbureau zu Narienſchloß, woſelbſt die Voranſchläge und Zerſteigerungsbediggungen zur Einſicht der Steigliebbaver offen liegen, wenigſtnehmend erſteigert werden. Gießen den 29. Mai 1844. Der Gr. Provinzialbaumeiſter Müller.

Arbeits-Verſteigerung. 4690) Mittwoch den 12. Juni l. J., Vot⸗ mittags um 10 Uhr, werden in der Wohnung des Gaſtwirths Schneider zu Oſtheim die zur

gen auf dem Bureau des Unterzeichneten zur Cinſicht offen. 1 Friedberg den 28. Mai 1844. Der Großh. Heſſ. Kreisbaumeiſter Stockhauſen. 120 fl. (691) liegen in dem Kirchenkaſten zu Jobl⸗ gons zum Ausleihen bereit. pohlgöns den 20. Mai 1844. f Friedrich. Bekanntmachung. (695) Künſtigen Donnerſtag den 6. Juni

und ein altes Hofthor meiſtbietend verſteigert werden. Gießen den 29. Mai 1844. Der Gr. Provinzialbaumeiſter Müller.

Mobilien H Verſteigerung. (710) Montag den 8. Juli d. J., des Mor⸗ gens 10 Uhr, ſoll, da die Verköoſtigung des Verwaltungsperſonals aufhoͤrt, das Kuchen⸗ geſchirr der hieſigen Gräflichen Oekonomie Verwaltung gegen gleich baare Zahlung an den Meiſtbietenden verſteigert werden.