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* 21. Heinrich Bügelmeier, des hieſigen Bürgers und Mau⸗ rers J. Georg Bügelmeier ehelicher Sohn, alt 2 Jahre, 2 Mon. und 15 Tage, 1 den 18. Febr. 23. Frau Chriſtiane Eleonore Hoffmann, des Herrn Jo⸗
hannes Hoffmann, geweſenen Gr. Pfarres zu Obborn⸗ hofen, hinterlaſſene Wittwe, alt 81 Jahre, 6 Mon. und 15 Tage, f den 21. Febr.
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Die unterzeichnete Commiſſion hält ſich für verpflichtet, hiermit öffentlich ihren Dank für die heute ihr übermachte baare Summe von acht und vierzig Gulden, als dem Rein⸗Ertrage eines am 24. März l. J. zum Beßten der hieſigen Kleinkinderbewahr⸗Anſtalt von Seiten des dieſigen Geſangvereins veranſtalteten Conzerts, auszuſprechen. Man kann einer Stadt nur Glück wünſchen, welche dergleichen Vereine hat, die ihre Kräfte zu ſo edlen Zwecken verwenden.
Friedberg den 25. März 1844.
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- Gaben fur die Kleinkinderbewahr⸗Anſtalt und Induſtrie⸗ ſchule zu Vilbel.
Alle Geſchenke, die dem hieſigen Frauenverein als Unterſtützung zum Beßten der zu gründenden Kleinkinderbewahr⸗Anſtalt und einer Ju⸗ duſtrie⸗Schule übergeben worden ſind und noch übergeben werden, ſollen den 8. April d. J. auf hieſigem Rathhauſe öffentlich aufgeſtellt und den 9. zur Verlooſung derſelben geſchritten werden. Alle Diejenigen, die etwa den Verein mit Gaben zu dieſem Zwecke noch erfreuen wollen, werden gebeten, ſolche bis zum 6. April bei Großh. Bürgermeiſterei abzugeben, wie denn Denjenigen, die ſich bereits hierbei betheiligt haben, der verbindlichſte Dank hierfür ausgeſprochen wird.
Indem daher der Unterzeichnete zu der Ausſtellung auf den 8. künftigen Monats ergebenſt einladet, bemerkt derſelbe, daß noch Looſe a 12 kr. bei Herrn Iſaak Simon I. dahier zu haben ſind.
Vilbel den 25. März 1844. Der Frauen- Verein. In Auftrag deſſ.:
Die Commiſſion für die Kleinkinderbewahr⸗Anſtalt:
Ph. Dieffenbach. Fertſch.
Roller.
Trapp III.
Der Großh. Bürgermeiſter Hinkel.
Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.
Edietalladung.
Das Schuldenweſen des Chriſtian Zickendrath
dabier. (32) ueber das Vermögen des vorhinigen Kaufmanns Chriſtian Zickendrath dahier hat Gr. Hofgericht zu Gießen den förmlichen Con— curs erkannt und das unterzeichnete Gericht mit deſſen Leitung beauftragt. Es werden daher alle diejenigen, welche aus irgend einem Grunde Anſprüche an dieſe Maſſe bilden zu konnen glauben, hiermit aufgefordert, ſolche ſogewiß in dem auf
Montag den 22. April l. J., Vormittags 10 Uhr,
anberaumten Liguidationstermin entweder per⸗ ſoͤnlich oder durch gehörig Bevollmächtigte an: zuzeigen und zu begründen, als ſie ſonſt ohne beſonderes Präcluſivdecret von dieſer Maſſe ausgeſchloſſen werden. 4
Gleichzeitig ſoll in dieſem Termine angele⸗ gentlichſt die Güte verſucht werden, und wer⸗ den in dieſer Beziehung die Nichterſchienenen als dem Beſchluſſe der Mehrheit beigetreten angeſehen.
Grünberg am
Großh.
29. Februar 1844. 5 Heſſ. Landgericht daf. Welcker.
Bekanntmachung.
(377) Donnerſtag den 4. April, Vormit⸗ tags um 11 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe 10 Schaafpferche, der Pferch zu 3 Nächten, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 26. März 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter
Bekanntmachung. (379) Dienſtag den 9. April, Vormittags um 10 Ubr, ſollen in hieſigem Rathhauſe das Allmey⸗Stück vor den Gärten des alten Main— zerthores von Hrn. Kettingers Garten bis zum Taxpfadwege, beſtehend in 67 Ruthen, in 2 Abtheilungen, auf 9 Jahre, ſodann das Stuck Gelände vom Holzpförtchen bis zum Judenbegräbniß ebenfalls auf 9 Jahre öffent⸗ lich meiſtbietend verpachtet werden.
Friedberg den 27. März 1844. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz.
Bekanntmachung. (3820 Diejenigen Herrn Bürgermeiſter,
welche keine Bürgſchaftsformulare von hieſi— gem Werk mehr haben, oder deren zu wenige, oder noch gar keine ſollten erhalten haben, werden gebeten ihren Bedarf bei unterzeich⸗ neter Stelle gefälligſt baldigſt angeben zu wol⸗ len, indem keine andere Bürgſcheine ange— nommen werden können als ſolche, die auf die für hieſiges Werk vorſchriftsmäßigen For— mularien ausgeſtellt ſind.
Braunkohlengrube Wilhelmshoffnung
bei Dornaſſenheim am 25. März 1844.
Fr. Schmidt, Bergverwalter.
Steckbrief.
(3800 Der unten ſignaliſirte Johann Merz von Wroßeneichen, Kreiſes Grünberg, iſt drin⸗ gend verdächtig in der Nacht vom 9. auf den 10. l. M. dahter
1) zwei kupferne Keſſel und
2) eine kupferne ſ. g. Blaufarbe mittelſt inneren Einbruchs, ſodann am Abende des 15. l. M. zu Selnrod ein Schaaf ent⸗ wendet zu haben, hat ſich jedoch bald darauf der gegen ihn eingeleiteten Unterſuchung durch die Flucht entzogen.
Ich erſuche daher alle Juſtiz⸗ und Polizei⸗ behoͤrden auf den Genannten, der öffentlichen Sicherbeit höchſt gefährlichen Burſchen, gefäl⸗ ligſt fahnden, ihn im Betretungsfalle arretiren und gegen Erſtattung allenfalls erwachſender Koſten wohl verwahrt mir zuführen zu laſſen.
Laubach den 25. März 1844. Gr. Heſſ. Gräfl. Solmſ. Landgericht das. Brumhard.
Signalement:
Alter: ohngefähr 21 Jahre, Größe: eirca 7 Fuß,
Haare: blond, Stirne: breit, Augen: grau, Naſe: breit,
Mund: aufgeworfen, Geſicht: rund und dick, Geſichtsfarbe: geſund,
Statur: ſtark und unterſetzt. Wahrſcheinliche Kleidung bei ſeinem Entweichen: dunkelblauer Wams,
dgl. Hoſen, alte Halbſtiefel.
Verkauf alter Zimmer- und Stalj- Fenſter. (383) Freitag den 12. April dieſes Jahres, des Vormittags um 10 Uhr, ſollen in der hieſigen Reitercaſerne 54 Stück vierflügelliche alte Zimmerfenſter und 18 Stück zweiflügel⸗ liche alte Stallfenſter, größtentheils noch brauch⸗ bar, in kleinen Partieen meiſtbietend gegen
gleich baare Zahlung verſteigert werden. Die Zimmerfenſter haben eine Hoͤhe von 708“ und Breite von 2 7½¼“ und laſſen ſich, da ſowohl die obere, als untere Flügeln eine Höhe von 3“ 7“ haben, in zwei gleiche Fen⸗ ſter theilen; die Stallfenſter haben eine Höhe von 3“ 2“ und Breite von 24“.
Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend werden erſucht, dieſes in ihren Gemeinden geeignet bekannt machen zu laſſen.
Butzbach den 26. März 1844.
J. A.:
Cellarius,
Unterquartiermeiſter.
Bekanntmachung,
Brenn-, ſodann Bau-, Werk- und Nutzholz⸗ Verſteigerung in den Gr. Domanialwaldun⸗ gen des Reviers Oberrosbach, Forſt Fried— berg, betrff.
(390 Mittwoch den 10. April d. J. wer⸗
den in den bei Oberrosbach gelegenen Diſtric—
ten Weſterfeldſcherwald, Kellerberg und Katzenſtirn, an die Meiſtbietenden öffent— lich verſteigert, ungefähr
5 Stecken birken und Scheitholz,
4 Stecken buchen, 49 Stecken birken und eichen, 1 Stecken nadel und 8 Stecken aspen Prügelholz,
Stecken eichen Stockholz,
00 Wellen buchen, 34,00 Wellen birken und eichen und 700 Wellen aspen und nadel Reiſerholz, einige Wagen voll Leſeholz,
15 Klötze eichen Bau und Werkbolz, von 16½ bis 23½ Zoll Durchmeſſer und 13 bis 30 Fuß Länge,
200 Stück nadelholz. Stangen, zu Baum⸗ pfählen u. dgl.
1 eichen Pflugsrehe,
20 Gebund Nutzreiſer, zu Erbſenreiſer und Zumachholz.
Der Anfang hat um 7% Uhr im We ſterfeldſchenwald ſtatt, und konnen ſich die Steigliebbaber an der davon nicht entfernten ſ. g. Einſiedelswieſe im Wald verſammeln.
Oberrosbach den 30. März 1844.
Der Grßh. Revierfoͤrſter des Reviers Oberrosbach Bingmann.
17 Stecken eichen
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Edictalla dung. (395) Nach einem Eintrag im Pfandbuche der Gemeinde Harrbach hat unterm 16. März 1804 Johannes Münch III. von da und deſſen Frau Katharina bei Sebaſtian Zöklers nachgelaſſene Wittwe ein Kapital von 100 fl. entlehnt. Dieſes Kapital ſoll nach der bei dem Eintrag befindlichen Bemerkung


