Ausgabe 
2.3.1844
 
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darum auch bei den alten Sachſen lange erhalten, während ſie bei den alten Süd- und Mitteldeutſchen frühe verloren gieng und durch chriſtliche Wörter verdrängt wurde, als angenommen hatten. ſte Name von Alten⸗ ſtadt Alahstat war, der Ort ein heidniſch- heiliger, alſo dieſer Name Alahstat in ein ſehr hohes Heidenzeit der Deutſchen reichen muß.) Der andere Name Altuͤnstat(Altenſtadt) konnte ſich leicht ſpäter an den Na⸗ erſt neben dieſem beſtehend, bald ganz an deſſen Stelle ſetzen, gleichſam in dem Sinne: zu der alten Stätte, die man de heidniſchen Gottes ver ehrung oder der gerichtlichen Volksver So konnte auch natürlich der Name in reits unter den Karolingern, vorkommen.) Eine andere

dieſe Volksſtämme das Chriſtenthum Daraus iſt zu folgern, daß der älte

men Alahstat knüpfen und ſich,

an denen ſich ein heidniſcher Tempel, eine oder ein Haus des Königs befand. Denn nicht bloß das fanum auch die Volksverſammlung geweiht. Bei den Angel⸗ vor. Welch eine alter thümlich bedeutſame Stätte, wo Altenſtadt liegt!

als Ortsname alt (Nr. 404). der ihn aus dem Jahr 834 anfüh

Ud. i. das heil, Haus der Gottheit], und die königliche Wohnung galten für ſachſen kam alhstede für Königspalaſt

) Daß überhaupt Alahstat Oas iſt Alachdorf) als Ortsname

Ortsnamen, welche

des bekannten, lautete in den lar), das iſt: deutſch: Holla d. i. Holda)

noch in Heſſen beim Schneegeſtöber ſagt: ihr Bett. Gießen den faulen Spinnerinnen,

) Vgl. die 8 Urgeſchichte der

Alterthum, in die

ſammlung widmete. der

geheiligte Gerichtsſtätte

iſt, belegt Schannat rt; eben ſo Alahdorp aus dem Jahr 856. den Angelſachſen(ſeit 449 in England) war unſer Wort Alachftadt) in den Gedichten übli ſich auf heidniſche Götter ſchen Vorzeit beziehen. Ein ſolcher ſcheint mi

ch. Man hat mehr verehrung in der deut⸗ r auch z. B. der Name ausgegangenen Holler bei Ockſtadt. alten Urkunden Holünlar(oder etwa zu dem Wohnſitz oder Haus der Holle. iſt die alideutſche göttliche Frau, noch in Märchen als freundliches Weſen erſcheint, und von der man die Frau Holle ſchüttelt Heſſen und zu und um die vor Weihnachten oder vor dem Sommer ihren Rocken nicht abſpinnen:Die Holl' von Profeſſor Phil. Dieffenbach, S. 12. Zur etterau von ebendemſelben, S. 241.

Auch droht man jetzt noch in

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Frage bleibt jedoch, ob Alahstat ꝛc. und Altanstat 3, nicht zwei verſchiedene nahgelegene Orte bezeichnen, nämlit

Altenſtadt und welche beide Orte

Am 31. Dez

riſtenzeit, be⸗ f Eheim zeit, obgleich(wie es

Selbft bei streitig der kleinſt

ee een ſchmolzen zu ſein

gekommen ſein,

Dieſes Holler doch in der Mar

auch Hollün⸗ Holle(alt⸗

welche manshauſen aber

) Die Märker waren die von Altenſtadt, Oberau, Höchſt, die letzten nicht immer gehörig vertreten. dinge wurden in dem(wie es damals hieß) Dorf halten, ſchon 1540(in welchem Jahr das iſt) und forthin auf dem Gemeinhauß(Gemeindehaus, Rath haus),

alters hero beſtimpte/ jährigen Kriege nebſt dem Rathhaus zerſtört wurde. kommen die im Markweisthum genannten Orteklein Al dent undHelmanshauſen- ſchon in dem genannten Markbuch i. den Märkergedingen und Bußen, überhaupt außer dem Weis thun darin nicht mehr vor.

vier Märkerorte genannt, nach zu urtheilen, Altenſtadt bei weitem Oberau in der Größe kommen,

alſo damals(1540) ſchon ausgegangen und mit Altenſtadt ver⸗ Kleinaltenſtadt war ein vollgiltiger Ort, dem es hatte eine Linde, Entſtehung des Weisthums mit Helmanshauſen ſchon ſehr herunter,

altenſtadt iſt jetzt wohl nichts mehr aufzuſinden;

wie nämlich die Straße genannt wird, welche auf die Altenſtädten Mühle an der Nidder ſtößt.

Kleinaltenſtadt(klein Aldenstat) in dem Altenſtädter Markweisthum, dat

im Jahr 1485 aufgeſchrieben undzu Fridberg hinder burg, graue vnd bawemeiſter gelegt wurde, geuannt ſind um von welchen Kleinaltenſtadt muß freilich unentſchieden gelaſſen werden.

ausgegangen iſt.) Dieſe Frag

ember 1843. W.

Rommelhauſen und Die Märkerg⸗ Altenſtadt ge Mark Buoch angehabg im Markbuch bei dem Jahr 1650 heißt)die Vun Linde noch da war, welche erſt im dreißſg⸗ Uebrigeſz

Denn es werden nur jene obengenannten von welchen, der Zahl der Rugen(Bußen der größte war; dann wir dann Höchſt; Rommelhauſen iſt un e Ort. Kleinaltenſtadt und Helmanshauſen ſcheinen

wie Altenſtadt ſelbſt; doch muß es zur Zeit der

weil ſie unter den Markorten nicht genannt un! k im Weisthum berückſichtigt werden. Von Klein, der Name Hel; lebt noch in dem NamenHelmanshäuſer Gaſſe,

kommt hinein. 5 Ferner ſind für

Milde Gaben.

eingegangen: von C H. 30 kr.

den Simon Brauburger in Obererlenbach eim, Red.

Bekanntmachungen von Be⸗ hoͤrden.

rr

Bekanntmachung,

Verſteigerung von eichen Lohrinden im Revier

Oberrosbach, Forſts Friedberg betr. (153) Freitag den 8. März d. J., Vormit⸗ lags um 10 Uhr, wird auf dem Rathhauſe dahier das diesjährige Ergebniß an eichen Loh⸗ rinden in obigem Revier, in den Gr. Domanialwaldungen ungefähr 857 Ctr. Gemeindewaldungen von Obermörlen

und Ockſtadt 568 Ctr. in ſieben Abtheilungen an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert. Die näheren Bedingun⸗ gen werden vor der Verſteigerung eröffnet und hier einſtweilen nur bemerkt, daß keine Nachgebote zuläſſig ſind, vielmehr der defini⸗ tive Zuſchlag ſogleich erfolgt, wenn der Ab ſchätzungspreis erreicht wird.

Overrosbach den 5. Februar 1844.

Der Groß. Revierförſter des Reviers Oberrosbach.

Bin gmann. Versteigerung von Zimmszarbeit. (213) Die bei Herſtellung der Nidderbrücke am hieſigen Orte erforderliche, zu 455 Gul⸗ den 17 Kreuzer voranſchlagte Zimmerarbeit ſoll Donnerſtag den 7. März d. J., Vormit⸗ tags 10 uhr, auf dem Gemeindehauſe an über⸗ nahmsfähige Zimmermeiſter wenigſtnehmend

in Accord gegeben werden. Heldenbergen am 17. Februar 1844. Der Gemeindebaumeiſter

. Ruth s. Der Grßh. Heſſ. Bürgermeiſter Pau y.

eden (186) Heinrich Fuchs, Fritzen Eidam und deſſen Frau Anna Magaretha von der Hartmanns

mühle haben das ihnen zustehende Gut an den Laubach verkauft, können aber an folgenden Grun

Gemarkung Laut Flurbuchs:

Nach dem Flurbuche iſt Heinrich Fuchs auf der Hartmanns⸗

B. u. S. Nr. Alt. Neu. UIKlftr. 18½ u. 6, XXVIIA, Selgenheſ⸗ mühle Be 0 3 ö 35 2 Schleuning, 367/56, 1715, 5 ditto am 399/86. b., 17965, 8 ditto am 390/20 a., 1/1004, 5 aitto am Hain neben von Langwaſſer, 11012, 7 ditto am 416/26, XXI/I97, 13 Johannes 9774, XIXJ/Io, 159 Acker auf Dauppert 95/%, XXI/74, 366 90%, ͤXNXIZ3374, 360 ditto am Dietz vom 90/7, XXI/377, 295 ditto am 75%, XXII) 26, 370 date m 7 2 . 4 rich Geiß jun. 81/8, XXII/73, 366 Acker am Kleeacker 8 XXII/95, 642( Rühl von 199/44, XXIV, 296 gitto auf

845 Acker über dem Gründchen neben Johannes Alt jun. vom

Grabgarten am Hain neben Heinrich Kimpel und Andreas

Grabgarten im Trillerſtrauch neben Heinrich Strauch und:

ditto auf der Pun neben Bal. Joſt u. Konrad Daupperts Ww,

ditto in der Schmidtwieſe neben

Gräfl. Solms ⸗Laubach'ſchen Kammerrath Otto zu

dſtücken: Ulrichſtein:

ſttzer vorſtehenden Grundſtücks.)

Müllers Ww. von der Schmidtmühle, Hain neben Konrad Frank und Johannes Lipp,

Hain neben Georg Alt und Abraham Reiß II, Heinrich Alt Schſtr und Konrad Rühl.

Hain neben Ernſt Möſer I. und Abraham Reiß II. Kraft K. S.,

der Höhe neben Georg Lipp ledig und Johannes Sch. S., N

Ehmſer neben Heinrich Dietz jun. und Heinrich Selgenhof, Ehmſer neben Konrad Stehr vom Siegmunds⸗

Heinrich Fuchs und Hein⸗

auf dem Selgenhof, N neben Johannes Repp uud Johannes Fritz aufm Sigmundshſrhof, i

ditto in Stücken neben Johannes Freienſehner und Konrad Langwaſſer.

der Schwahn neben Georg Alt und Johanner Joſt von Langwaſſer,

Tau 5.1. All 189 2610 104%* 1 0 d 5 1800, 2970, U 52, W 3054, 7 059, 300,8, NN 31225 0% NN 8 0,. 352%,* hs, V 306%,* Mass, 4077 48/8, 49,17), 4%, 4433, 3% 0, 3304, 34%, 3401, 400, y 310 Jh., U 4040, lach h, wür zn b. U Umm be Uritzz; iht