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1) Altenſtadt: Johannes Windt, 2) Bönſtadt: Fr. Wilh. Dörr, Joh. Jacob Krauß, 3) Büdesheim:
Joh. Adam Engelmann, Joh. Philipp Seipp, 4) Bruchenbrücken: Adam Bickert, 5) Burggräfenrod: Friedr. Beck Adam Bieber, 6) Butzbach: Joh. Hr. Phl. Pfeil, 7) Engelthal: Joh. Peter Nolte, 8) Fauerbach I.: Nathan Baum, 9) Fauerbach II.: Joh. Georg Thomas, 10) Florſtadt: Joh. Georg Frech, 11) Friedberg: Albertus Büttner gen. Schmidt, Joh. Hartmann Ehrhard, Joh. Conr. Höck, Joh. Heinr. Mack, Joh. Heinr. Ruppel, Ambroſ. Conr. Strauß, Wilhelm Stritzinger, 120 Hochweiſel: Joh. Conr. Hofmann, 13) Höchſt a. d. N.: Joh. Adam Engebrand, Gg. Wilhelm Herd, Gg. Philipp Klug, Joh. Conrad Sang, Hr. Wil⸗ helm Zittinger, 14) Holzhauſen: Conrad Becker, Caspar Weid, Leonhardt Weinmann, 15) Kaichen: Jo⸗ hannes Seifried, 16) Kirchgöns: Johannes Bach, Heinrich Jung, 17) Kleinkarben: Johannes Pfaff, Georg Walles, Joh. Jacob Meiß, 18) Melbach: Joh. Phil. Klee, 19) Niedermörlen: Gg. Hr. Witzel, 20) Nieder⸗ rosbach: Heinr. Helwig, Joh. Heinr. Seib, Casp. Väth, 21) Niederurſel: Gg. Chriſt. Liller, 22) Nieder⸗ weiſel: Phil. Hildebrand, Joh. Koch, Conrad Loh, Conrad Ringelhut, 23) Niederwöllſtadt: Joh. Heinrich Grimm, Johannes Lenz, 24) Oberau: Ludwig Hacker, Joh. Joſ. Röder, Adam Schmidt, Joh. Conrad Schmidt, 25) Obererlenbach: Andreas Kempf, 26) Obereſchbach: Peter Daniel Abel, Heinrich Scheddel, 27) Obermörlen: Johannes König, Valentin Konig, Johannes Scheibel, Johannes Simmrock, Johannes
Wagner, 28) Oberrosbach: Joh. Philipp Röhmig, 29 Ockſtadt: Joſeph Schmidt, 31) Okarben: Conrad Leonhard, heim: Peter Gatzert, 34) Pohlgöns: Joh. Conr. Balzer, a Peter Schäfer, 36) Rodheim: Philipp Mäſer, Philipp Wall, 37) Rödelheim: Joh. Friedr. Marx, Joh. Peter Jacob Stephani, 38) Rommelhauſen: Johannes Wiegand, 39) Södel: Johannes Buß, Geller, 40) Stammheim: Reinhard von der Lehr, Joh. Pet. Conr. Schütz,
Caspar Mathäs, 42) Steinfurt: Joh. Heinrich Hengſt, 43) Vilbel: Heinrich Kloß.
Das Großherzoglich Heſſiſche Landgericht Gruͤnberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Landgerichts⸗ Bezirks.
Betreffend: In Unterſuchungs-Sachen gegen Konrad Theiß von Niederohmen wegen Entwendung—
(814) Wenn ſich Konrad Theiß von Niederohmen, deſſen dermaliger Aufenhaltsort unbekannt iſt, in Ihren Gemeinden ſollte betreten laſſen, ſo haben Sie ihn zu arretiren und mit Sicherheitswache anher
vorführen zu laſſen. Bericht anher erſtatten. Grünberg am 5. Juni 1843.
Sollte Ihnen außerdem deſſen Aufenhaltsort bekannt werden, ſo werden Sie ſofort
Welcker.
Ein Gottesgericht. (Erzählung.)
Es war ſchon ſehr ſpät am Abend, das Comtoir des reichen alten Kaufmanns D. war längſt ge⸗ ſchloſſen, alle Lichter im Hauſe ausgelöſcht— die Haushälterin hielt ſchlafend die ſchlafende Katze im Schoos— nur Herr D. war bei einer düſtern grü⸗ nen Lampe allein noch munter. Er ſaß vor einem dicken Buch und rechnete. Da wurde plötzlich ſo heftig drunten an der Schelle geriſſen, daß die alte Bärbel mit einem lauten„Herr Jeſus!“ aus dem Schlummer auffuhr und den Kaufmann mit fragenden ängſtlichen Blicken betrachtete. Er ſtand langſam auf, ging ans Fenſter, da ſchellte es von neuem und eine bekannte Stimme rief laut dazwiſchen. Es iſt der junge F., Bärbel, ſagte Hr. D., mach' ſie nur auf. Was wird denn der noch wollen in ſo ſpäter Stunde?—
Bleich und verſtört trat F. in Reiſekleidern her⸗ ein. Er habe, ſagte er, nur wenig Worte mit ſeinem alten Freunde allein zu reden. Die Haushälterin entfernte ſich.
„Mein Bruder, fing der junge Mann haſtig an — dacht ich mir's doch, Herr Nachbar, fiel ihm der
Alte ins Wort.— Nein, laſſen Sie mich ausreden, denn ich muß ſchnell mit der Poſt fort— dießmal iſt er unſchuldig. Er iſt gegenwärtig in Lehavre und, weil er durch allzu große Gutmüthigkeit ſich wieder um alles Geld brachte, in zwei Tagen auf dem Punkt, zu Schiffe zu gehen— ſo ſchreibt man mir. Ich will nun hineilen; er ſoll in mein Haus, ich will ihm Theil an meinem Geſchäft geben, und er wird wieder zu einem ruhigen ſoliden Leben zu⸗ rückkehren.— Sie ſind ein edler junger Mann, ſagte der alte D. ihm auf die Schulter klopfend, aber Sie thun mehr als räthlich iſt; wenn er nun — Schweigen wir jetzt, von allen Bedenklichkei en; ich habe ſie noh um einen Freundſchaftsdienſt zu bitten; wollen Sie 50,000 Thaler in Papier— es iſt faſt mein ganzes Vermögen— bis zu meiner Rückkehr in Verwahr nehmen?— Herzlich gerne; ich werde Ihnen ſogleich einen Schein darüber aus⸗ ſtellen.— Iſt nicht nöthig, es iſt überflüſſiger Auf⸗ enthalt; ich muß ſchnell— Junger Mann, ſagte der alte D. mit tiefer kräftiger Stimme, und faßte ihn an beiden Händen, ſind Sie von Sinnen? Wer ſteht Ihnen dafür, daß ich bis zu Ihrer Rückkehr noch am Leben bleibe und wie können Sie voraus wiſſen, was Ihren Aufenthalt in Lehavre verzögert?— F. ſetzte ſich
) Oberwöllſtadt: Phl. Carl Caſ. Odenweller, 30) 32 Oppershofen: Jacob Sulzbach, 33) Oſt⸗ Conrad Schmidt, 35) Rockenberg: Guſtav Müller,
Joh. Heinr. 41) Steinbach: Philipp Gießel,
nacht, 2 55 der alt Vetlegenheit. Brudet wil. ſuch in ſeinen ſchickte er zun und ſein epo könne er im Aber der! ruck, Herr D. F. eilte nun mit verbunden lieber junger der Kranke, Sie endlich wi Beſorgniß um einigen Beſuch ganze Stadt! Herrn F. geſf auch nur; ſo Freunde vorhe bergeſſen.— daß Sie bei! ſind; Sie wuf bin ich Ihnen bewahrt haben, Ausgang mein zu werden bra det Alle.— Nun Sie allein bei all Rückgabe mei mißtrauiſche! dieſer Stund le werden Leute zu bea junger Menſch kußebend auf; ch alle Herrn! den Freund 3 fal wollen ohli J n 5 N le ſogleich k. zaunte der 7
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