Ausgabe 
11.11.1843
 
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Weiden, oder in noch nicht abgeärndteten, von ihren Producten noch nicht entblößten Grundſtücken, i Gärten, jungen Baumpflanzungen, Weinbergen oder verbotenen Wegen beſteht und ob durch den Frei Schaden entſtanden iſt. Bei Freveln, welche in die erſte Kategorie fallen, kann, wenn kein Schaden geſchehen iſt, nur auf Verlangen des Grundbeſitzers Anzeige erfolgen. Da ſich die Strafe nach der

Stückzahl Vieh beſtimmt, ſo muß ſolche natürlich angegeben werden und die öfter vorgekommene Angabe

mit der Heerde iſt in keinem Falle zureichend.

27) Hat ſich einzelnes, dem Hirten nicht zugehöriges Vieh von der Heerde verlaufen, ſo iſt die Anzeige gegen den Hirten und nicht gegen den Eigenthuͤmer zu richten und dabei anzuführen, ob ſolches, den Anſcheine nach, ohne Schuld des Hirten geſchehen ſey. f

Wird dagegen Vieh, ohne daß deſſen Ueberlieferung an den Hirten glaubhaft dargethan iſt, an

verbotenen Orten angetroffen, ſo iſt die Anzeige gegen den Viehbeſitzer zu richten.

28) Auch die zur Weide Berechtigten, ſowie diejenigen, welche hierzu Erlaubniß erhalten haben, dürfen ihr Vieh nicht ohne Hirten oder Hüter in Wieſen, Feldern, Gärten oder Weinbergen bei Vermeidung

der im Art. 62. vorgeſehenen Strafe, gehen laſſen, den Fall ausgenommen, wenn dieſe Grundſtücke ſo

eingefriedigt ſind, daß das Vieh den benachbarten Grundſtücken keinen Schaden zufügen kann.

übrigen Felderzeugniſſen aber nur

1) auf noch nicht völlig abgeärndteten oder geleerten Feldern und Wieſen, 29 vor Anbruch des Tages und nach Eintritt der Nacht,

3) bei Hinzutreten eines der im Art. 13. sub Lit. a. b.& c. angeführten Umſtände. g Die Nachleſe von Früchten, Obſt oder Trauben in eingefriedigten Grundſtücken ſoll nach

29) Die Erndtenachleſe,(das Stoppeln) von Obſt und Trauben iſt durchaus verboten, von allen

dem Geſetz als Entwendung beſtraft werden und iſt daher im letzten Fall die Quantität, ſowie der Werth

der geſtoppelten Früchte anzuführen.

30) Das Ausſchneiden der noch nicht reifen Frucht in der zwiſchen den Grundſtücken zweier Beſitze befindlichen Furche(das Furcheln) iſt nur dann erlaubt, wenn beide Grundbeſitzer dieſe Arbeit gleichzeitig

vornehmen oder wenn dem Nebenlieger // Tag zuvor von der Abſicht, zu furcheln, Nachricht gegeben wurde.

Friedberg den 13. Oktober 1843. 1

Hofmann. Dr. Gil mer.

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