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Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes.
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Betreffend: D
ie Ortsbürgeraufnahmen.
ſelben bereits begonnen hatten, noch neue Ortsbürger⸗Aufnahmen ſtattgefunden
berechtigt resp. wählbar Theil zu nehmen. Wahlgeſchäfte hervorgerufen werden und auch um
Sie, in höchſtem Auftrag an, künftighin während der fuͤr die Ortsvorſtand
das Eintragen von neuen Ortsbürgern in das Or Friedberg den 15. September 1843.
Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath
an die Großh. Heſſ. Fuͤrſtl. und Graͤfl.
des Kreiſes Hungen
Betreffend:
Die Liefernng des Holzſaamens für die Communal⸗
Solmſ. Buͤrgermeiſter des Kreiſes Hungen.
(1364) Die nachſtehende Bekanntmachung haben Sie
zu bringen. Hungen den 5. Oktober 1843.
B e ki n en
Donnerſtag den 19. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll auf dem Kreisraths die Lieferung von 406 Malter Eicheln für
n Ihren Gemeinden zur öffentlichen Kenne
Folleniu s. tum a ch ung.
Bureau des unterzeichneten Groß!. die Communal⸗ und Markwaldungen des Kreiſes
Hungen, unter den in dem Termin bekannt gemacht w i 5
Der Großh. Heſſ. Kreisrath des Kreiſes Hungen Follenius.
Das Hermannsdenkmal.
Der Verein für den Bau des Hermannsdenkmals zu Detmold hat einen ausführlichen Bericht über den Stand dieſer Angelegenheit veröffentlicht. Seit dem Erſcheinen des 2. Berichts vom 21. Auguſt 1840 ſind bereits 3 Jahre ver⸗ floſſen. Aber nicht erfolglos iſt dieſer Zeitraum für das na⸗ tionale Unternehmen vorübergegangen. Die Tbeilnahme des deutſchen Volkes für das dem Befreier unſeres Vaterlandes auf der Stätte ſeiner Ruhmes⸗That zu errichtende Denk⸗ mal iſt nicht blos eine vorübergehende, der Neuheit der Idee gezollet, und mit ſolcher ſich wiederum verlierende geweſen; ſondern es hat dieſelbe als eine nachhaltige, in echt vater⸗ ländiſcher Geſinnung wurzelnde, ſich erwieſen. Sowohl der freudige, durch Wort und That geäußerte Anklang, den das Feſt der Schließung des Grund ſteins am 8. Sept. 1841 nah und fern gefunden, hat dieß bekundet, als auch die zahlreichen Spenden es verbürgen, welche bis in die neueſten Zeiten aus allen Gauen deutſcher Zunge, ſowie aus fernen Landen von deutſchen Landsleuten, begleitet mit den herzlichſten Gluͤck⸗ wünſchen für das theure gemeinſame Vaterland, eingeſandt ſind. Die Gegenden, die bereits früher ihre Theilnahme an dem Denkmale durch Beiträge bethatigt hatten, ſind nicht ermüdet, zur erneuerten Unterſtützung ſich zu vereinigen; andere, die bisher dem Unternehmen fremd geblieben waren, haben nunmehr jenen ſich angeſchloſſen. Selbſt Ereigniſſe, die in der letzten Zeit die öffentliche Theilnahme anderweit unabweislich in Anſpruch genommen— das furchtbare Brand— unglück, das die erſte Handelsſtadt Deutſchlands heimgeſucht, und der Aufruf zur Betheiligung an der Vollendung eines erhabenen Meiſterwerks vaterländiſcher Baukunſt— haben, wenn auch vielleicht augenblicklich und in einzelnen Kreiſen,
auf das Unternehmen hemmend eingewirkt, doch nachhaltig und im Ganzen die Theilnahme an demſelben nicht erkalten laſſen. Die Summe der geſammten Beiträge iſt bereits
beben fat, Nehle angewachſen.— Mit ſolchem Erfolz:
haben aber die Arbeiten am Denkmale gleichen Schritt ge halten. i
ſen, über denen die Kuppel ſich wölben wird, welche das Standbild zu tragen beſtimmt iſt.— Ein ſchön gebahnter Schlangenweg windet ſich bereits über die herrlichſten Puncte der Fernſicht zum Haupte des Teut hinauf, um auch den minder ruͤſtigen Wanderer dem vaterländiſchen Denkmale zu⸗ zuführen. Weithin ſchon glänzt das Geſtein des über das Dunkel des Waldgebirges ſich erhebenden Unterbaues als eine
helle Warte den Bewohnern des Landes zwiſchen Weſer und
Rhein entgegen, auch jetzt ſchon ein freudiges Wahrzeichen der Verbrüderung deutſcher Stämme zur Verherrlichung
Befreiers ihres gemeinſchaftlichen Vaterlandes.— ee Wenn auch der mühſa melt und
6 in würdiger Vollendung da⸗ ſteht, ſo fehlt noch die den Unterbau ſchließende Kuppel; ſieht
noch das erſt in einzelnen Theilen ausgearbeitete Standbild der Vollendung durch unſers unermüdeten Künſtlers Hand entgegen; mangelt noch das Eiſen, das der Figur eine den Stuͤrmen krotzende Feſtigkeit verleihen ſoll.— Der durch die bisherigen Arbeiten verurſachte Aufwand beträgt 35,970 Rthlr. Wenn gleich dieſe Summe den Vorrath der bisher ein⸗ gelaufenen Beiträge mehr als erſchöpft, ſo iſt doch, eine Un⸗ terbrechung des Baues eintreten zu laſſen, keine Veranlaßfung
n. Wie ſchon früher ein mehrmals entſtandener Vor⸗ ſchuß immer durch neu geſpendete Gaben gedeckt wurde, fo
8⸗Wahlen beſtimmten Wahllag
und Markwaldungen des Kreiſes Hungen für 1844.
Der Unterbau erhebt ſich bereits zu einer Höhe von 65 Fuß, und ſchon haben die Bogen der pfeiler ſich geſchloſ⸗
aft ſeiſte e Mi del, dem portwährel Fuhſabre Arbeſten al ſindiſche l. entgegen l geſchopften Cutſtelung aus böswi Correſpon mögen ſie bereits f nommen zu entzie an Die, ſich aus nehmen, dig begr. Jeder das dal deutſche. guch del tracht!— die Hände wirken. ſehen wir ſcriptiol auch jeder ſolche Su wie leicht 14,00 R
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