1 0 1
„ 168* Am 24. Juni, Morgens p
tionspflichtigen ſich einzufinden aus den Bürgermeiſtereien: Altenſtadt, Bodenrod, Burggräfenrod, Fauerbach I., Aſſenheim, Bönſtadt, Butzbach, Fauerbach II., 1 Beyenheim, Bruchenbrüuͤcken, Büdesheim, Florſtadt. Am 26. Juni l. J., Morgens präcis 8 Uhr, desgleichen. Friedberg, Hochweiſel, öchſt, Kaichen, Großkarben, Holzhauſen, Ilbenſtadt, Kirchgöns. Heldenbergen, Am 27. Juni l. J., Morgens präcis ½%8 Uhr, desgleichen. Kleinkarben, Melbach, Niedermörlen, Niederweiſel, Langenhain, Münſter, Niederrosbach, Niederwöllſtadt, Maibach, Niedereſchbach, Niederurſel, Oberau. Am 28. Juni d. J., Morgens präcis ½8 Uhr, desgleichen. Obererlenbach, Oberrosbach, Oppershofen, Petterweil, Obereſchbach, Oberwoͤllſtadt, Oſſenheim, Pohlgöns, Okarben, Ockſtadt, Oſtheim, Rendel. Obermörlen, Am 29. Juni l. J., Morgens präcis ½8 Uhr, desgleichen. Rockenberg, Rödelheim, Steinbach, Vilbel, Rodenbach, Stammheim, Steinfurt, Wickſtadt. Robheim, Södel,
Die Prüfung der Excapitulanten, welche ſich zum Einſtehen gemeldet haben, erfolgt ſtets an den an welchem die Conſeriptionspflichtigen ihres Ortes gemuſtert werden, und zwar vor 8 Uhr, wes⸗ hald ſie ſich frühzeitig einzufinden haben. Die Prüfung der Nichtexcapitulanten erfolgt am 1. Juli d. J. Vormittags 8 Uhr. Die Entſcheidung üßer die Depotanſprüche, wobei die Depotanſprechenden ſich gleichzeitig unfehlbar einzufinden haben, erfolgt jedesmal nach beendigter Muſterung.
Am 30. Juni l. J. wird ſodann von den ſämmtlichen Conſcriptionspflichtigen das Loos gezogen und
haben ſich die Großherzoglichen Bürgermeiſter ꝛc. mit den Conſcriptionspflichtigen präcis 7 Uhr Morgens
dahier einzufinden. b Sie werden die Militärpflichtigen und ſich ſchon gemeldet habenden Einſteher Ihrer Bürgermeiſtereien
alsbald um ſich verſammeln, ſie von dieſen Anordnungen in Kenntniß ſetzen, ſich um deren Verhältniſſe genau erkundigen, und diejenigen, welche an ſinnlich nicht wahrnehmbaren Fehlern und Gebrechen, als Kurzſichtigkeit, Schwerhörigkeit, fallender Sucht ꝛt. de. leiden, veranlaſſen, den Beſtimmungen im. 10 Ziffer 6 und im§. 127 der Verordnung vom 30. April 1831 vollſtändig Genüge zu leiſten. Als vor⸗ zügliche Mittel zum Erweis dieſer oben benannten und anderer im Reglement vom 22. April 1834 (Regierungsblatt Nro. 42 von 1834) näher bezeichneten nicht erkennbaren Uebel gebe ich auch hier an:
A) Beſcheinigung der Phyſikatsärzte oder derjenigen Aerzte, welche die Dienſtpflichtigen behandelt haben, wenn letztere an Uebeln zu leiden angeben, die eine Folge überſtandener Krankheiten oder Verletzungen ſeyn ſollen;
b) Atteſtate der Geiſtlichen und Schullehrer, deren Unterricht der Militärpflichtige genoſſen hat, jedoch wird hier, ſo wie bei allen andern Zeugniſſen dieſer Art, erfordert, daß ſie ſich genau darüber aus⸗ ſprechen, zu welcher Zeit der Militärpflichtige an dem betreffenden Uebel gelitten hat, und ob es Ausſteller bekannt ſeye, daß daſſelbe noch jetzt(zur Zeit der Muſterung) fortdaure;
c) Zeugniſſe der Buͤrgermeiſter und Gemeinderäthe, wobei zu bemerken iſt, daß, wenn dergleichen nur von einzelnen Mitgliedern und nicht von der, zu einem geſetzlichen Beſchluß des Gemeinderaths (nach Vorſchrift der Gemeindeordnung) erforderlichen Anzahl derſelben, ausgeſtellt ſind, dieſelben nur dann volle Gültigkeit haben, wenn ſie eidlich vor Gericht abgelegt wurden;
d) Zeugniſſe unbeſ holtener Männer, insbeſondere der bisherigen oder früheren Dienſt⸗ oder Lehrherrn, Meiſter ꝛc. des Dienſtpflichtigen.— Es wird denſelben aber nur dann Beweiskraft beigelegt, wenn ſie eidlich vor Gericht abgelegt worden ſind.
Da, wo Ihnen die Fehler und Gebrechen ſchon bekannt ſind oder bei dem Erſcheinen der Milſtär⸗ pflichtigen bekannt werden, haben Sie ſelbſt ohne Anzeige dieſer dahin zu wirken, daß die erforderlichen
Zeugniſſe bis zur Muſterung erbracht werden. Ihre amtliche Thätigkeit wird aber in noch größerem Maaße in Anſpruch genommen, wenn ſich die Untauglichkeit auf Geiſtesſchwäche, Taubſtummheit und ähn⸗ liche Uebel gründet, die vorausſetzen laſſen, daß den daran leidenden Individuen die Kenntniß der beſte⸗
henden geſetzlichen Vorſchriften ermangele. Kein Militärpflichtiger kann ſich durch einen Bevollmächtigten, welcher Art er auch ſeye, fur tauglich erklären laſſen; er muß in Selbſtperſon erſcheinen, inſofern er ſich nicht dem im Artikel 43 des Rekruti⸗
rungsgeſetzes ausgeſprochenen Nachtheile des Erſtmarſchirens ausſetzen will.— Von der Verbindlichkeit
Tage,
räcis ½8 Uhr, haben die Großh. Bürgermeiſter mit den Conſcrip⸗ ö
Maß! denn, Hülſe Die N. papiefl einmal die Un hohem! eln wen lich viel auch ein Ju der loppirer Sturm Das n aber, liche L zeigt h. werden noch werden, ordnerin. hal alle ſo daß ulter d aber iſd des hoc imme gabe di
————
Bel,
(554 tentod b verſtorbe tenröder in den auf Ven das Na beßfallſg nichtliche
Aegenfallg Ulrig


