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ſelbſt zu erſcheinen ſind allein diejenigen ausgenommen, welche entweder durch gehörig Bevollmächtigte oder
durch ihre Eltern, Großeltern,
erklären laſſen, daß ſie
Sicherſten mittelſt Vorzeigung der von der Gr. Friedberg am 5. Mai 1843.
volljährige Geſchwiſter, oder durch ihre Vormünder bei der Muſterung ſich beim Militärdienſt vertreten laſſen würden.
Dieſe Erklärung geſchieht am
Staatsaſſekuranzanſtalt erhaltenen Verſicherungsurkunde. e
A
J. 9 Gr. Kr.⸗Sekr.
Krach,
Arbeit und Maͤßigkeit.
Die Erfahrung lehrt unwiderredlich, daß die Mäßigkeit ein Mittel zu hohem Alter ſei; es ſei denn, daß der Unmäßigkeit eine eiſerne Natur zu Hülfe komme. Eine ſolche beſitzen die Wenigſten. Die Natur der Meiſten iſt kaum Eichenholz, und die papiernen Naturen zerreißen bald. Wie dem nun einmal ſein mag, ſo wird kein Menſch es wagen, die Unmäßigkeit als Mittel zur Geſundheit und zu hohem Alter anzupreiſen, ob ſchon man ſagt, daß ein wenig nur wenig ſchadet, und Viele unbegreif⸗ lich viel aushalten können.— Arbeitſamkeit iſt auch ein Mittel zur Geſundheit und zum hohen Alter. In der Arbeit gehen die Stunden raſch. Sie gal⸗ loppiren, ſie ſtuͤrmen und rollen wie Wolken vom Sturmwind getragen, beinahe wie Blitze vorüber. Das macht das Herz froͤhlich; die Fröhlichkeit iſt aber, wie Hufeland in ſeiner„Kunſt das menſch⸗ liche Leben zu verlängern“ aus der Erfahrung ge—⸗ zeigt hat, zum Altwerden unerläßlich. Griesgrame werden nicht alt, und wollen's, ſo lange der Tod noch nicht bei ihnen anklopft, auch nicht werden. Liebe zum Leben iſt Natur. Die ewige An⸗ ordnerin aller natürlichen und menſchlichen Dinge hat allem Lebenden Liebe zum Leben eingehaucht, ſo daß es ganz unwillkuͤhrlich ſich wie ein Wurm unter den Füßen des Todes krümmt. Ja! dann aber iſt's anders, wenn der Tod als ein Aufhören des höchſten Schmerzes erſcheint, eine Sehnſucht zum Himmel das Herz hebt, oder die heilige Pflicht Hin⸗ gabe des zeitlichen Lebens gebietet.
Bekanntmachungen von Behoͤrden. N νσ Edict alladung.
(554) Jobannes Wenzels Wittwe von Stumper⸗ tenrod beabſichtigt an ihre Kinder ihr und ihrem verſtorbenen Ehemanne zugehöriges, in Stumper⸗ tenröder Gemarkung belegenes Feldgut, woruber der in den Acten befindliche, zu eines Jeden Einſicht auf Verlangen offen liegende, Extract Flurbuchs das Nähere beſagt, abzutreten, vermag aber die deßfallſigen Eigenthumsrechte nicht überall durch ge⸗ richtliche Urkunden nachzuweiſen.
Es werden daher alle diejenigen, welche ding⸗ liche Rechte auf jenes abzutretende Grundeigenthum ene machen können, aufgefordert, ſolche ſogewiß
innen vier Wochen à dato dahier zu begründen, gegenfalls die Abtretungsurkunden beſtätigt werden.
Ulrichſtein den 19. April 1843.
Großh. Heſſ. Landgericht daſ. Ra y ß.
Bekanntmachung.
(592) In dem Nauheimer Gemeindewald liegen gegenwartig noch 60 Eichſtämme von verſchiedener Länge und Dicke zum Verkauf vorräthig und werden jeden Tag, und zwar bis Ende dieſes Monats, im Einzelnen zu den verſchiedenen ſeſtgeſetzten Preiſen aus der Hand abgegeben. Zugleich wird bemerkt, daß das bis jetzt verkaufte, und noch nicht abgefahrene Holz bis Ende dieſes Monats abgefahren ſein muß. Nauheim den 4. Mai 1843. Der kurheſſiſche Buͤrgermeiſter Hartmann. Arbeits ⸗Verſteigerung. (596) Freitag den 19 Mai l. J., Nachmittags 1 Uhr, werden an Ort und Stelle die zum Bau der Weg⸗ Strecke von Oberlais nach Michelnau, Gemarkung Oberlais nöthigen Arbeiten öffentlich an die Wenigſtnehmenden in einzelnen Looſen in Ak⸗ kord gegeben. Der Voranſchlag beträgt: bei der Planirarbeit 55 fl.— kr. „„, Chauſſtrarbeit 195„—„ „ den Materialien 270„ 24 5 Ueberſchlag und Bedingungen können bei dem Unterzeichneten eingeſehen werden. Nur Cautionsfähige Steigerer werden zum Ge⸗ bote zugelaſſen. Nidda den 27. April 1843. Der Gemeindebaumeiſter 5 Roth. Holz ⸗ Verſteigerung. (606) Freitag den 12. d. M., Morgens 8 Uhr, werden in den Strasheimer Hecken 10,800 Stück Eichen⸗Wellen, ſodann in angrenzenden Diſtrikten des Freiherrlich von Frankenſtein'ſchen Waldes 4 Stecken Holz und 62 Wellen verſteigert. Ockſtadt den 3. Mai 1843. Brömſer. Arbeits- Berſteigerung. (398) Donnerſtag den 18. Mai, Vormittags 11 Uhr, werden auf der Gr. Bürgermeiſterei zu Ober⸗ ſeemen nachſtehende Arbeiten zur Einrichtung des da— ſigen Schulhauſes öffentlich wenigſtnehmend in Ak⸗ kord gegeben: Maurerarbeit beträgt nach dem
Voranſchlag 142 fl. 23 fr. Materialien 85„ 30 Zimmerarbeit 138% 12„ Schreinerarbeit 169% 12% Schloſſerarbeit 162„ 4 Glaſerarbeit 48„ 5„ Weißbinderarbeit 21% 4.,


