Ausgabe 
9.12.1843
 
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W§. 25. Die Beſchlüſſe der Generalverſammlung werden durch relative Stimmenmehrheit gefaßt. t der an§. 26. Eine Abänderung der Statuten bedarf der Genehmigung Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs. D N 45 1 dri Jahe Vorſtehenden Statuten wird hiermit die landesherrliche Genehmigung und Beſtätigung ertheilt. neten. Darmſtadt, den 22. October 1841. und Strafan⸗ Aus Allerhöchſtem beſonderen Auftrag. deren Grof herzoglich Heſſiſches Miniſterium des Innern und der Juſtiz. achtlich 1(L. 8.) d U T h 1 1. v. Stein. ulfe

Der Großherzoglich Heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes.

0 unn, deß, Betreffend: Die von den gr. Bürgermeiſtern am Schluſſe des Jahrs einzuſendenden Tabellen, jetzt die Einſendung für 1843.

Bis zum 1. Januar k. J. ſind von Ihnen vorſchriftsmäßig und bei Meidung eines Wartboten folgende Verzeichniſſe hierher einzuſenden: 10 über die Eingewanderten, oder Beſcheinigung, daß keine eingewandert ſind, 2) desgleichen über Ausgewanderte, 3) über die als Staats- und Ortsbürger aufgenommenen inländiſchen Juden, 4) desgleichen uͤber die recipirten ausländiſchen Juden, und 5) Beſcheinigung über erfolgte ordnungsmäßige Bekanntmachung der gr. Regierungsblätter für 1843.

Commifon bes dn Zugleich bemerke ich Ihnen noch, daß nur die wirklich aus dem Ausland in Ihre Gemeinden or Fentenmen und die aus Ihren Gemeinden in das Ausland gezogenen Perſonen in die Verzeichniſſe uͤber Ein- und den, daß den Ausgewanderte aufzunehmen ſind. 0 1 u bürgrüchen Die Verzeichniſſe ſind mit der groͤßten Pünktlichkeit aufzuſtellen. N Nur auf gedruckten Formularien!) werden die Verzeichniſſe angenommen.

u durtig Friedberg den 5. Dezember 1843. Küchler. Auden, wegen

artige zu Bekanntmachung.

* bleib

Betreffend: Die Wieſenbau⸗ Techniker.

onen Anzeige

de und Wahr⸗ Diejenigen gehörig gebildeten Wieſenbauer, welche ſich zur Uebernahme und Ausführung von Wieſen⸗ verbeſſerungen tüchtig erachten, und bereit ſind, ſich dazu von dem landwirthſchaftlichen Verein benutzen

Wu berathen zu laſſen, haben ſich binnen 14 Tagen bei mir anzumelden, und dabei zugleich die Zeugniſſe über die ſchon

. von ihnen ausgeführten Arbeiten der Art vorzulegen.

zu der Ver⸗ Friedberg den 6. Dezember 1843. Der Großh. Heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg

m, wie lange E e

d, daß ſobald*) Dieſelben ſind durch C. Bindernagal in Friedberg zu beziehen.

langere Zeit i die Anwendung der Zuerſt ſoll von der Brennkraft derſelben die Rede ſein, Ueber die Brennkraft e e A weil es darauf zuerſt ankommt. Und da ſcheint's denn, als

r Wetterauer Braunkohlen, insbeſondere die da ſeie ee Laut due 7 7650 1 1 1 ie do 114 i zehrfache mit großer Vorſicht angeſtellte kleinere un agte Remune⸗ durch moͤglichen Erſparniſſe. größere Verſuche, die Jedermann bei einer guten Keſſelfeuerung und veraus⸗(Erſter Artikel.) zu ſeiner Ueberzeugung ſelbſt wiederholen kann, wenn er's ne nach dem Der Winter iſt vor der Thüre, die Zeit wo für Jeder⸗ recht anfängt, haben den Beweis gegeben, daß 140 Pfund 8 mann Brennſtoff eins der dringendſten Bedürfniſſe wird. gute Braunkohlen dieſelbe Hitze geben, wie 100 ig und zum Dazu die Nothwendigkeit für die Landwirthſchaft, den mit- Pfund gutes Buchenholz. Mags nun auch manchmal

unter bedeutend geringer gewordenen Viehſtand möglichſt bald ein paar Pfund Klötze mehr oder Holz weniger koſten, das wieder zu ergänzen, wozu die reiche Kartoffel-, Futter- und thut nichts zur Sache. Die Hauptſache ſteht einſtweilen feſt,

ſeumlung und änzen f 5 toffel 5 ache. test 0 Stroherndte die Mittel darbietet; ſei es mit Hülfe der Brannt⸗ bis ſie durch ebenſo viele und genaue Verſuche als unrichtig

*

en bann von weinbrennerei, oder obne ſolche. Kartoffeln, Wurzeln, Abfälle bewieſen wird. a: u. ſ. w. müſſen gekocht werden, wenigſtens meiſtens. Das Nun fragt ſich's aber: welches von beiden iſt denn d, wenn wie zu hof⸗ die wohlfeilere Brennkraft? Auch hierauf iſt ſchon die

Auboͤrung des Holz aber wird wieder theuerer, und wir. fen ſteht, unſeren teutſchen Eiſenwerken endlich einmal ein Antwort herausgerechnet worden, wie folgt:

gabr: 2 m Jahr; wenig Schutz zu Theil wird gegen die engliſche Sündfluth, Ein Stecken lufttrockenes Buchenholz in mittelgro⸗

utachtung des wahrſcheinlich auch noch mehr im Preiſe ſteigen. Es dürfte ßen Scheitſtücken,(denn ſo wird's verbrennt,.) wiegt 1654 ner ation des alſo an der Zeit ſein, einmal etwas zu ſagen uͤber die Brenn⸗ Pfd. Frankf. Gewicht, den Centner zu 108 Pfd. gerechnet. 69 von den kraft und die Anwendung unſerer Wetterauer Braun⸗ Mag auch manchmal 1700 pfd. wiegen, oder weniger, thut * den feu kohlen, insbeſondere die dadurch möglichen Erſparniſſe.) nichts. Die Regel de Tri ſagt aber: 100 Pfd. Holz thun 0 e, ebenſo viel wie 140 Pfd. Kloͤtze, was thun 1654 Pfd. bis rein ms ſchuſſe) Wir- erinnern unſere Leſer an die Nro. 42 u. 43 von 1700 Pfd. Holz? a a Stuten und 1841 dieſes Blattes, wo ſchon einmal darüber geſprochen Antwork: 2316 bis 2380 Pfd. oder 21 Ctr. 48 Pfd. bis wurde. D. Red. 22 Ctr. Braunkohlenklötze.