Privat⸗ Bekanntmachungen. Dankſagungs-Schreiben. (1198) Wehlgeborner Herr Dr. J. E. Gaude⸗
lius in Frankfurt a. M.
Die Schickſale der Menſchen ſammlen ſich oft uber den Häuptern der Sterblichen und nur zu bald empfindet das arme Menſchenkind ihre Folgen. Ich machte die Erfahrung. Unter den vielen Unglücks⸗ fällen, die mich als Hausvater trafen, zerriß doch keiner mein vaterliches Herz mehr, als der, der meinen jüngſten Sohn heimſuchte. Geſund an Leib und Seele war derſelbe bis in ſein fünftes Lebens— jahr, als ihn die Fallſucht in ihre Stricke nahm. Ihnen nur Hochwohlgeborner Herr Dr. Gaudelius wie ſehr bin ich Ihr Schuldner— danke ich die ſuͤßen Vaterfreuden, die ich auch an dieſem meinem Sohne noch erlebe. Er iſt wieder vollkommen von der furchtbarſten Krankheit der Fallſucht(Epi- lepsie) hergeſtellt und nur durch Ihre vortreffliche An wendung. Ich erhielt dieſelbe nämlich durch den Hochehrwürdigen Herrn Profeſſor Schmid zu Gie— ßen, damals unſer geliebter und geſchätzter Seelſorger.
Ich erlaube mir Sie gehorſamſt zu bitten gegen wärtiges Schreiben zum Wohl der leidenden Menſch⸗ heit durch die geleſenſten Blätter Deutſchlands be— kannt machen zu laſſen.
Gierod Amts Wallmerod im Herz. Naſſau den 2. Nov. 1842. Ihr dankbarer Weidenfeller, Lehrer. Ein Logis (1227) im dritten Stock hat mit oder ohne Möbel zu vermiethen Schloſſer Weckerling. n Empfehlung. (1234) Meinen verehrten Freunden und Gönnern mache ich hiermit die ergebenſte Anzeige, daß ich in den Stand geſetzt bin, meine Steinkohlen um den Preis das Großh. Malter 2 fl. und das Korbmaas 2 fl. 8 kr. abzuſetzen, und verſpreche reelle Bedienung. Vilbel. Konrad Winter im Gaſthaus zum Rappen bei Geſchwiſter May. Ein Logis, (1250) für einen Feuerarbeiter geeignet, iſt zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden bei A. Oberländer, Schmiedmeiſter.
Steinkohlen.
(1256) Ich mache hiermit bekannt, daß ich von heute an meine Steinkohlen zu dem Preiſe von I fl. Bs kr. das Großherzgl. Heſſ. Malter und das Korb— maas zu 2 fl. 6 kr. abſetze. Von der Aechtheit der Waare und pünktlichen Bedienung ſind meine Kunden, wie ich mir ſchmeicheln kann, vollkommen überzeugt. Vilbel den 24. September 1842. Philipp König, Nagelſchmied und Steinkohlenhändler. Mobilien ⸗Verſteigerung. (1257) Donnerſtag den 6. Oktober, Vormittags
½ 342K
10 Uhr, ſoll in meiner Behauſung Folgendes ver⸗ ſteigert werden:
1) ein ſtarkes ſchwarzes Ackerpferd, drei traͤchtige Kühe und ein Zuchtſchwein;
2) ein einſpänniger neuer Wagen mit eiſernen Achſen und ſonſtige gebräuchliche ökonomiſche Geräthſchaften.
Södel den 21. September 1842.
Zinßer. a Aepfel ⸗ Ankauf. (1258) Unterzeichneter hat den Auftrag noch 800 bis 1000 Malter Aepfel zu kaufen. Butzbach den 22. September 1842. Ernſt Bauer, beeidigter Makler. Bekanntmachung.
(1259) Freitag den 30. d. M., Vormittags um 9 Uhr, will der Unterzeichnete, gegen gleich baare Zahlung, folgende Gegenſtände in dem hieſigen Pfarrhofe öffentlich verſteigern laſſen:
1 Pferd, 2 Kühe, 1 Rind, 1 einſpänniges Oeconomiewägelchen, 1 Korbwagen, 1 neuen Pflug nebſt Egge, Pferde- und Rindviehgeſchirr, mehrere Fuder Roggen, Waizen-, Gerſte- und Haferſtroh, circa 30 Ctr. Heu, mehrere Körbe Streu und ohn⸗ gefähr 10 Malter Hafer.
Beienheim den 25. September 1842. F. Hoffmann. Es wird ein braves Mädchen, (1260) welches blos zu häuslichen Arbeiten ver⸗ wendet werden ſoll, in hieſiger Stadt in Dienſt geſucht. Wo? ſagt die Expedition dieſes Blattes. Ein vollſtändiges Logis (1261) kann ſogleich bezogen werden bei Martin Philippi in der Kirchgaſſe. Eine tüchtige Hausmagd, (1262) welche in Küchen bewandert iſt und einen guten Leumund hat, wird in hieſiger Stadt zu mie— then geſucht. Ausgeber dieſes ſagt wo? Bekanntmachung. (1263) Alle diejenigen, welche in den Freiherrlich von Frankenſteiniſchen Waldungen Holz geſteigert haben, werden erſucht binnen 8 Tagen zu zahlen; wer ſolches unterläßt, wird beim Gericht angeklagt. Ockſtadt den 24. September 1842. Eret, Forſtverrechner. Kapit alien (1264) von jeder beliebigen Größe liegen zum Ausleihen bereit und werden gegen gute Unterpfän⸗ der abgegeben. In Auftrag
200 fl. (1265) liegen vom Schulzehnten⸗Kapital in der Kleinkarber Gemeindekaſſe zu 5pCt. zum Ausleihen bereit. Kleinkarben den 23. September 1842. Der Gemeinde-Einnehmer Dietrich.
philipp Jung.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.
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