Darauf blos, was man thut und will. Und wie wenig iſt das! Wie oft werden uns die Stunden und Minuten, in denen wir eine gute That erwäh⸗ len, halbirt; ſo daß ein Menſch, der noch ſeine Wünſche, Freuden und Kräfte gegen ſeine Thaten hält, dieſe beſchämende Rechnung gar nicht anfan⸗ gen mag, ſondern dem unendlichen Genius ſtatt des goldnen Buches blos ein ſchwarzes mit den eignen Schulden reichen und ſagen muß: Ach, ich habe nichts verdient als kaum Vergebung.
Bekanntmachungen von Behoͤrden.
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Eichen-Bauholz-Verſteigerung. (1449) Montag den 5. Dezember d. J., des Mit⸗ tags präcis um 12 Uhr, ſollen in dem hieſigen Ge⸗ meindewalde, die Jungenmark genannt, ungefähr 70 Stück Eichen⸗Bauſtämme von ausgeſuchter Qua⸗ lität und Schönheit öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, welches mit dem Bemerken hierdurch bekannt gemacht wird, daß ſich darunter die ſchönſten Stämme von 60 bis 70 Fuß Länge, 40 Zoll Durchmeſſer, 300, 400 bis 500 Cubikfuß enthaltend, befinden, die ſich daher zu Schiffsbauholz und Wellbäumen vollkommen eignen.
Man erſucht zugleich die Herrn Bürgermeiſter, dieſes, im Intereſſe der Bauliebhaber, Zimmer- und übrigen Handwerksleute, in ihren unterhabenden Ge⸗ meinden alsbald öffentlich publiciren laſſen zu wollen.
Langgöns, bei Gießen, am 17. Nov. 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Freſen ius. Fruchtverſteigerung. (1461) Montag den 28. November l. J., Nach⸗ mittags um 2 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe 40 Malter Korn und 10 Malter Gerſte von den Frucht⸗ vorräthen des Auguſtiner Schulfonds zweimalterweiſe öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.
Friedberg den 17. November 1842.
Der großh. heſſ. Bürgermeiſter
D. Fritz. Brod ⸗ Lieferung.
(1462) Donnerſtag den 1. Dezember d. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, wird die Lieferung des erfor⸗ derlichen Brodes pro erſtes Semeſter 1843 für die Garniſon Friedberg auf dem Militärverwaltungs— bureau dahier verſteigert.
Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend Fried— bergs werden erſucht, dieſe Verſteigerung geeignet bekannt machen zu laſſen.
Friedberg den 19. November 1842.
Je A. G ö lz, Oberquartiermeiſter. Oel⸗, Schuh- und Sohlen-Lieferung. (1463) Die Lieferung des Oel⸗, Schuh⸗ und Soh⸗ lenbedarfs für das 2. Bataillon des 4. Infanterie—
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Regiments während des 1. Semeſters 1843 ſoll Freitag den 2. Dezember d. J., Vormittags, Erſtere um 10 Uhr, Letztere um halb 11 Uhr, auf dem Verwaltungsbureau bemerkten Bataillons verſteigert werden. Friedberg den 19. November 1842. J. A. Golz, Oberquartiermeiſter. Holz⸗ Lieferung. (1464) Samſtag den 3. Dezember d. J., Mor⸗ gens um 10 Uhr, wird die Lieferung von 270 Stecken Buchenſcheitholz für die Garniſon Friedberg, auf dem hieſigen Militärverwaltungs-Bureau in Accord gegeben und es werden die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend Friedbergs erſucht, dieſes bekannt machen laſſen zu wollen. Friedberg den 19. November 1842. J. A. G ö lz, Oberquartiermeiſter. Mobilien⸗Verſteigerung. (1467) Dienſtag den 29. d. M., Vormittags um 40 Uhr, werden in der Wohnung des Adam Jung dahier 1 Pferd, 1 Kuh, 1 einſpänniger Wagen, 1 Pflug, 1 Egge, 1 Fegmühle, Gerſten⸗ und Hafer⸗ ſtroh, eine Parthie Spreu und ſonſtige Requiſiten, gegen gleich baare Zahlung öffentlich verſteigert. Wölfersheim den 21. November 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Allwohn. Edictalladung.
(1472) Anton Löſchhorn, Sohn der längſt verſtorbenen Joh. Henrich und Anne Eliſabeth Löſch— horn von hier, ſoll bereits ſeit etwa 40 Jahren von hier abweſend, und, nach Ablauf der erſten Jahre, 1 5 Nachricht über ſein Leben hierher gelangt ein.
Derſelbe hat mit dem 2. v. M. das 70. Lebens⸗ jahr überſchritten, und da die aufgetretenen Ver⸗ wandten, die auf ſeinen Namen ſtehenden Immobi⸗ lien zu haben wünſchen, ſo werden Löſchhorn und ſeine etwaigen Nachkommen aufgefordert, ſogewiß binnen 3 Monaten ſich dahier anzumelden, als ſonſten die erbetene Ueberweiſung, nach Maasgabe der Legitimation, vollzogen werden wird.
Hungen den 17. November 1842. Großh. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Landgericht
Hofmann.
Mobilien-Verſteigerung.
(1473) Montag den 12. December l. J., von Mor⸗ gens 9 Uhr an, und die nachfolgenden Tage, ſollen in dem Wohnhaus des Herrn Apotheker Werner in der Engelsgaſſe die zur Verlaſſenſchaft des Herrn Georg Venator gehörende Gegenſtände, als: Gold, beſtehend in Uhren, Ringen, Halsketten; Silber, in Uhren, Doſen, Schnallen, Suppen-⸗ und Theeloöffeln, Zuckerzange ꝛc.; Kupfer und Meſſing, beſtehend in Waagen, Möͤrſer, Leuchtern, Kaffeekeſſel, Milchkanne,
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