Ausgabe 
24.12.1842
 
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Utet. deinen zar⸗ tin ſtachelig noch grüne deln, damit die ſchoͤnen

1 ſo übel;

1 ſchon und Swebt's in Nun was

u den ſüßen

repfen fällt,

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genießen will im Leben, ſoll mau vorſichtig ſein; ſonſt greift man leicht in Nadeln und Dornen und ſticht ſich in die Finger. Die Freude hangt in Dor nen. Vergiß es nicht und thu' gemach. Doch wenn du's haſt, ſo genieß' es froh und vergiß den Geber nicht.

Bekanntmachungen von Behörden. Güter ⸗Verſteigerung. (1474) Dienſtag den 27. Dezember l. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe die den Herren Erben des Georg Venator zuſtehen

den Güterſtücke in hieſiger Gemarkung, als: P. u. Nr.

1) 6 69 Ruthen Garten am Fauerbacher Thor an Herrn Advokat Trapp III.

2 500 Ruthen daſelbſt an Ludwig Langs dorf,

3)%, 27% Ruthen am Mainzerthor an Jo⸗ hannes Ruppel,

4) 2% 36 Ruthen daſelbſt an Herrn Advokat Trapp III. und Ludwig Langsdorf,

655, 60 Ruthen daſelbſt am Wildkautsgraben an Johannes Schwalm,

6) 47 Ruthen in der Stadt an der Koͤh

lergaſſe an Herrn Philipp Philippi, ſammt dem Kelterhaus darin, in der Gemarkung Ockſtadt 7)% ½% 40 Ruthen Garten im Ried an An⸗ dreas Groß Wittwe, unter den bei der Verſteigerung eröffnet werdenden Be⸗ dingungen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 21. November 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Mobilien⸗Verſteigerung. (1557) Dienſtag als den 27. d. M. ſollen in der Behauſung des Carl Diehl dahier folgende Mobiliar⸗ Gegenſtände einer öffentlichen freiwilligen Verſtei gerung ausgeſetzt werden, als: ein einſpänniger Wagen, ein Pflug, eine Egge, ein Kartoffel-Pflug, Pulfaß, eine St rohbank, ein Futterkaſten, mehrere Stück Nußbaum Bohlen, zwei Kühe, ein Rind und eine Quantität Stroh. Södel den 18. December 1842. A. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Schneider. a Die rückzuzahlenden Einlagen für Mili⸗ tairpflichtige, welche in der Staats aſſecuranzanſtalt für die Stellvertre⸗ tung verſichert ſind, betreffend: (1566) Die zur Stellvertretungsaſſecuranzanſtalt für die Mu⸗ ſterungs⸗ und Loospflichtigen des Jahrs 1842 bezahlten Ein⸗ lagen für ſolche Militärpflichtige, welche von den Recruti⸗ rungscommiſſionen oder von den Recrutirungsräthen für ab⸗ ſolnt untauglich erklart oder zur nächſten Muſterung verwieſen, oder in das Depot geſetzt worden ſind, deßgleichen für dieje nigen, welche vor der Loosziehung geſtorben ſind, können vom 2. Januar 1843 an, bei dem Unterzeichneten nach Abzug von 2 fl., alſo mit 86 fl. zurückempfangen werden. Die Rückzab

lung kann nur gegen Rückgabe der Verſicherungsurkunde, unter welcher der Rückempfang von dem Verſich erer quittirt ſein muß, geleiſtet werden. Wenn die erwähnten Einlagen nicht vor dem 1. April 1843 zurückempfangen werden, ſo ſind ſie nach§. 20 der Statuten der Anſtalt verfallen. Nur für diejenigen, welche zur Muſterung des Jahres 1843 verwieſen worden ſind, kann die Einlage in der Kaſſe ſtehen bleiben, und es kann für dieſelben gegen Ausſtellung einer neuen Beitrittserklaͤrung pro 1843 eine neue Verſicherungsurkunde verlangt werden, vorausgeſetzt jedoch, daß die Beitrittserklä rung nebſt der auf 88 fl. quittirten Verſicherungsurkunde und 2 fl. baar, da die Aſſecuranzſumme für das Jahr 1843 neun zig Gulden beträgt, zeitig genug, ſpäteſtens am Tage vor der Loosziehung in den betreffenden Kreiſen oder Landraths bezirken an den Unterzeichneten abgeliefert wird. Die Herrn Burgermeiſter werden erſucht, Vorſtehendes in den Gemein den bekannt zu machen.

Darmſtadt den 18. December 1842.

Der Vorſteher der Vertretungs-Anſtalten Freſenius, Oberſtlieutenant. Holzverſteigerung.

(1567) Mittwoch den 28 d. M., Vormittags 9 Uhr, werden in dem niederrosbacher Communalwald, Diſtrikt Hochwald u. ſ. w.,

1 Stecken eichen Scheit, 2 Stecken eichen Prüͤgel⸗,

497¾ Stecken eichen Stockholz, 1161½ Wellen

eichen und birken und 200 Wellen weiden Reiſer⸗

holz und 17 Läſte allerlei Holz, ſodann 18 Stämme

eichen Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz, 1453 Cubikfuß

enthaltend, 1 Pflugsrehe eichen Aſt und 14¼

Schichte weiden Nutzreiſerholz an Ort und Stelle, unter den im Termin eröffnet werdenden Bedingungen öffentlich meiſtbietend ver ſteigert.

Die Zuſammenkunft iſt am ſ. g. Hühnerpfad nächſt der Rodheimer Grenze präcis 9 Uhr Vormittags oben gedachten Termins.

Niederrosbach den 19. December 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Bullmann. Bekanntmachung. (1568) Dienſtag den 27. d. M., des Vormittags 10 Uhr, ſoll ein der hieſigen Gemeinde gehöriger Faſſelochſe, unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich meiſtbie tend verſteigert werden. Fauerbach II. den 22. Dezember 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Sang. Verſteigerung von Straßenbau⸗-Arbeiten. (1569) Die zur Unterhaltung der Straßen im Baubezirk Grünberg im Jahr 1843 erforderlichen Ar⸗ beiten, nämlich: s 1) das Steinbrechen, 2) das Steinfahren, 3) das Steinaufſetzen, 4) das Steinſchlagen, 5) die Handarbeiten, ſollen an den nachbemerkten Tagen und Orten in kleinen Looſen an die Wenigſtfordernden verſteigert werden, und zwar: a) Dienſtag den 3. Januar, Vormittags 10 Uhr, in der Wohnung des Gaſtwirths Philippi zu Ruppertenrod, fuͤr die Straße im Bezirk des