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welches, ſchon ganz entlaubt, nochmals im ſchönſten Blüthenſchmucke ſteht, nahm man zum troöſtlichen Zeichen des neuerſtehenden Ortes.
Eine dankbare Gemeinde.
Die Gemeinde Hochweiſel(Kr. Friedberg) hat durch einſtimmigen Beſchluß ihres Vorſtandes dem früher(1830) an der daſigen Schule vicariren⸗ den Schullehrer Prätorius, jetzt zu Steinbach, eine Unterſtützung von 20 Gulden aus der Gemeinde— kaſſe zu Theil werden laſſen, weil er„ſein Amt zu Hochweiſel zur Zufriedenheit aller Ein⸗ wohner verwaltete und ihm das Brandun⸗ glück ſeine ſämmtlichen nicht verſicherten Mobälien verzehrte.“ Damit hat die Gemeinde ſich und ihren ehemaligen Lehrer geehrt; und da Gemeinden der Art nicht gerade ſehr häufig ſind, verdient ihre ſchöne Handlung wohl einen Platz in der Chronik der Wetterau.
Niederweiſel.
Am 2. November Abends neun Uhr brannten zu Niederweiſel vier Scheuern mit den Nebengebäuden ab. Der günſtige Wind, die raſche Hülfe und einige an die Brandſtaätte unmittelbar angrenzenden Ziegel— dächer wandten ein größeres Unglück ab. Die Ab— gebrannten haben ihre ganze Erndte an Frucht und Futter verloren. Das Feuer ſoll durch Unverſichtig⸗ keit beim Flachsbrechen entſtanden ſein.
Bekanntmachungen von Behoͤrden.
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Aufforderung.
(1440) Nachdem Gottfried Marſteller,
Sohn des verſtorbenen David Marſteller zu Grü—
ningen, bereits ſeit einer Reihe von Jahren ſich ab—
weſend befindet, und nunmehr das 70ſte Lebens jahr überſchritten hat, ſo wird derſelbe aufgefordert, ſo— gewiß binnen 3 Monaten ſeinen Aufenthalt anzuzei— gen, als ſonſten ſein Vermögen, ſo ſeither curatoriſch verwaltet worden, an die ſich legitimirenden nächſten
Verwandten verabfolgt werden wird.
Etwaige Erb- oder ſonſtige Anſpruͤche ſind bin— nen derſelben Friſt ſogewiß dahier anzuzeigen, als ſonſten bei der Verabfolgung keine Ruͤckſicht darauf genommen werden wird.
Hungen den 7. November 1842.
Großh. Heſſ. Fürſtl. Solmſ. Landgericht Hofmann.
Die Ablöſung der Grundrenten in der Ge— markung Muſchenheim, insbeſondere der dem Herrn Grafen zu Solms-Laubach zuſtehenden.
(1442) Die dem Herrn Grafen von Solms⸗Lau⸗
bach Erlaucht zuſtehenden Zehntgrundrenten in der
Gemarkung des hieſigen Bezirksortes Muſchenheim,
beſtehend in
Mltr. S. K. Gſchd. Ms. Geldandſchlag
Walzen 15 2 3 1 2 116 fl. 14¼86 kr. Korn 73 1— 3 1 415„ 22 5 Gerſte 68 N 2 2 308 7 26/ 7 Hafer 21 1 41 17 60%, 28%
ſollen, nach mehrfachen Adminiſtrativ-Verhandlungen und Verfügungen abgelößt werden. Wer daher bei dieſer Ablöſung ſich betheiligt erachtet, und Rechts- anſprüche geltend zu machen gedenkt, wird aufgefor⸗ dert, ſolches ſo gewiß binnen 2 Monaten zu bewir— ken, als ſonſten die Auszahlung des zu 16,209 fl. 25 ½s kr. berechneten Ablöſungskapitals an des ge⸗ nannten Herrn Grafen Erlaucht, oder ſeine Be— hörde, zugelaſſen werden wird. Hungen den 7. November 1842. Großh. Heſſ. Furſtl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Eichen⸗Bauholz⸗Verſteigerung.
(1449) Montag den 5. Dezember d. J., des Mit⸗ tags präcis um 12 Uhr, ſollen in dem hieſigen Ge⸗ meindewalde, die Jungenmark genannt, ungefähr 70 Stück Eichen⸗Bauſtämme von ausgeſuchter Qua⸗ lität und Schönheit öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, welches mit dem Bemerken hierdurch bekannt gemacht wird, daß ſich darunter die ſchönſten Stämme von 60 bis 70 Fuß Länge, 40 Zoll Durchmeſſer, 300, 400 bis 500 Cubikfuß enthaltend, befinden, die ſich daher zu Schiffsbauholz und Wellbäumen vollkommen eignen.
Man erſucht zugleich die Herrn Buͤrgermeiſter, dieſes, im Intereſſe der Bauliebhaber, Zimmer- und übrigen Handwerksleute, in ihren unterhabenden Ge— meinden alsbald öffentlich publiciren laſſen zu wollen.
Langgöns, bei Gießen, am 17. Nov. 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Freſen ius. Fruchtverſteigerung. (1461) Montag den 28. November l. J., Nach⸗ mittags um 2 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe 40 Malter Korn und 10 Malter Gerſte von den Frucht— vorräthen des Auguſtiner Schulfonds zweimalterweiſe öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 17. November 1842. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Brod Lieferung. (1462) Donnerſtag den 1. Dezember d. J., Vor⸗ mittags um 10 Uhr, wird die Lieferung des erfor— derlichen Brodes pro erſtes Semeſter 1843 für die Garniſon Friedberg auf dem Militärverwaltungs— bureau dahier verſteigert.
Die Herrn Buͤrgermeiſter der Umgegend Fried— bergs werden erſucht, dieſe Verſteigerung geeignet bekannt machen zu laſſen.
Friedberg den 19. November 1842. J. A. G Oberquartiermeiſter. Oel⸗, Schuh- und Sohlen-Lieferung. (1463) Die Lieferung des Oel-, Schuh- und Soh⸗


