Publicandum. (1084) Die groß jährigen Kinder des Witt— wers Johann Martin Deſch des Zweiten von Wetterfeld beabſichtigen das ſämmtliche elterliche Vermögen zugleich mit den vorhandenen Schulden unter Zuſtimmung ihres Vaters zu übernehmen, in ſo fern nicht die Schulden das Vermögen überſteigen. Ihrem Antrage zufolge werden da— her ſämmtliche Gläubiger des Martin Deſch des Zweiten von Wetterfeld und deſſen verſtorbenen Ehe— frau Chriſtine geborne Weber hiermit aufgefordert, um ſo gewiſſer im Termin Montags den 17. Oktbr. d. J., Vormittags 8 Uhr, ihre For— derungen ſpeciell hier anzuzeigen und zu begründen, gegenfalls ſie es ſich ſelbſt zuzuſchreiben haben, wenn ohne Rückſicht auf ſie den Martin Deſch's Kindern das elterliche Vermögen nur gegen Uebernahme der zur Zeit bekannten Schulden als im Uebrigen freies
Erb⸗ und Eigenthum überwieſen werden wird. Zugleich wird hiermit bekannt gemacht, daß Martin Deſch II. ſich jetzt ſchon zum Vortheil ſeiner dermalen vorhandenen Gläubiger und ſeiner Kinder aller Dispoſition über ſein Vermögen begeben hat, daher Jedermann verwarnt wird, ferner auf das Vermögen Einfluß habende Geſchäfte mit ihm ab—
zuſchließen. Laubach den 12. Auguſt 1842. G. H. G. S. Landgericht daſ. Geyger. Bekanntmachung.
(1085) In dem Naubeimer Gemeindewalde liegen gegenwärtig noch 110 Eichſtämme von verſchiedener Länge und Dicke, circa 10,000 Cubikfuß Kaſſeler Maaſes zum Verkauf vorräthig und werden jeden Tag im Einzelnen oder auch im Ganzen zu den verſchiedenen feſtgeſetzten Preiſen den Kubikfuß zu 32, 28, 24 und 20 kr. und 6 kr. Anweisgeld pro Stamm aus der Hand abgegeben. Bemerkt wird noch, daß zwei Kubikfuß Kaſſeler Maaſes drei
Kubikfuß Darmſtädter Maaſes ausmachen.
Nauheim den 15. Auguſt 1842.
Der kurheſſiſche Bürgermeiſter
Hartmann.
NN
Privat⸗ Bekanntmachungen.
Einladung. (1035) Zur Feier des hohen Namenstags Sr. königl. Hoheit unſres allerdurchlauchtigſten Groß— herzogs wird Unterzeichneter am 23. Auguſt bei günſtiger Witterung ſeinen Garten brillant illumi— niren und dabei Reſtauration mit Harmonie— Muſik geben, wozu ein verehrliches Publikum
höflichſt einladet. 5 J. M. Simon.
„ 292.
i Das Bruſtbild (1086) des Großh. Herrn Kreisraths Kuͤchker
zu Friedberg iſt bei Seminardiener Dambmann da⸗
ſelbſt zu haben.
Eine Reps⸗Säemaſchine (1054) zu 2 Reihen, im beßten Zuſtande, iſt ab⸗ zugeben zu Niedereſchbach in Nro. 59.
Hofraithe-Verkauf. (1061) Durch eingetretene Familien-Verhältniſfe, iſt der Unterzeichnete geſonnen, ſeine, an der breiten Straße neben Herrn Heinrich Preußer und Philipy Simmerock dahier, liegende Hofraithe, beſtehend: 10 im unteren Stock, in 3 heitzbaren Zimmern mit eben ſoviel Cabinetten, 1 Geräth' und 1 Ge⸗ ſindekammer, 2 Küchen mit Speiſekammern, ſo⸗
wie in 2 gewölbten Kellern unter dieſen Loca⸗
litäten;
2) im zweiten Stock, in 6 Zimmern von welchen 4 heitzbar ſind, nebſt zwei Geräthkammern und einer Kuͤche;
3) in einem geräumigen Speicher, ferner
4) in einer großen Scheuer mit 2 Ställen fehr Pferde und Brennmaterialien, ſodann
5) in zwei beſonderen Gebäuden mit Stallungen fuͤr Rind⸗, Schwein- und Federvieh, einem Waſch⸗ Haus und einem Futterboden, endlich ö
6) in einem, in der Hofraithe liegenden Gärtchen
unter vortheilhaften Bedingungen zu verkaufen.
Die vorſtehenden Gebäuden und Räume eignen ſich insbeſondere wegen ihrer ſchönen Lage an der frequenten großen Straße, zum Betriebe eines jeden Gewerbes, und können täglich eingeſehen werden.
Friedberg den 7. Auguſt 1842.
Bingmann, Steuercommiſſair. Ein Burſche, (1080) der mit Pferden umgehen kann und gute Zeugniſſe hat, wird als Kutſcher geſucht. Die Ex⸗ pedition ſagt wo. Ein Bäckergeſelle
(1087) kann bei mir Arbeit erhalten. Auch kann ein junger Burſche als Lehrling bei mir eintreten.
Friedberg den 13. Auguſt 1842.
Georg Schreiber, Bäckermeiſter. Ein vollſtändiges Logis (1088) im unteren Stock, zu jedem Geſchaͤſte ge⸗ eignet, iſt zu vermiethen. Dasſelbe kann den 1. Oktober d. J. bezogen werden. Philipp Schmidt, wohnhaft in der Uſergaſſe. Ein großer Ketteuhund 5 (1089) mit gelben und weißen Placken iſt mir zugelaufen. Der Eigenthümer kann ihn gegen Ver gütung wieder in Empfang nehmen. Fauerbach II. Kaspar Holler.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binde rnagel in Friedberg.
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