Ausgabe 
17.8.1842
 
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Meſſingſchloß, h) von dunklem Leder mit Stahlringen; 2) zwei Tiſchtücher, eine ſchwarze Merineſchuͤrze, eine Kattunſchürze, zwei gelbe Kinderſchürzen, eine Serviette; 3) ein weißes Taſchentuch I. K. gezeichnet; 4) ein goldner Ohrring; 5) ein ſeidenes Taſchentuch mit rothem Grund, ringsum mit Arabesken; 6) ein goldnes Collier von blaßem Golde mit goldnem Kettchen und Pendeloquen; 7) ein ſeidenes Halstuch, gelb, lilla, und grün mit ſchwarzen Streifen; 8) ein ſeidenes Taſchentuch mit ſilberfarbenem Grunde und rothen Blumen; 9) eine ſilberne Taſchenuhr mit weißem Zifferblatt, blauen Zeigern, deutſchen Zahlen, das Loch zum Aufziehen mit Stahl eingefaßt, daraufGeneve an ſchwarzem Urband mit Perlen. 3) Verzeichniß der bei den Inhaftaten gefundenen, vorzugsweiſe verdächtigen Gegenſtände:

10 ein Stuck braunes Tuch, an dem die Sahlbänder abgeriſſen; 2) ein neuer blauer Tuchmantel mit ſchwarzem Pelzkragen, dem Anſchein nach noch gar nicht getragen; 3) eine neue grün und ſchwarz geſtreifte Tiſchdecke; 4) ein Stück dunkelblaues Tuch; 5) eine goldne Zylinderuhr mit meſſingenem Staub⸗ deckel, auf dem eingravirt: Echappement la Cylinder Aiguillier quatre trouv Rubis; 6) ein Siegel⸗ ring mit dunkelgrünem Steine; 77 eine Vorſtecknadel mi Granaten und Perlen; 8) eine ſchwarze Ta⸗ baksdoſe, worin ein Collier mit Granaten; 9) ein ſilbernes Armband; 10) ein Paar goldne Ohrringe in der Form von Weintrauben; 11) acht goldne Fingerringe; 12) ein ſilberner Fingerbut; 13) zwei Vor⸗ ſtecknadeln mit einem goldnen Kettchen verbunden, wovon die eine einen Käfer vorſtellt; 14) eine kleine ſilberne Taſchenuhr mit ſilberner Kette und ſübernem Schlüſſel aus einer italieniſchen Mänze; 15) eine Haarkette mit goldnem Schlößchen; 16) eine desgleichen; 17) in einem weißtannenen Schiebkäſtchen fol⸗ gende Silberwaaren: a) vier Paar Meſſer und Gabeln, b) ein Vorleglöffel, inwendig vergoldet, e) vier Eßlöffel, d) Theelöffel, e) ein Zuckerſchäufelchen, 9 ein Geſtell für Pfeffer und Salz; 18) eine lange goldne Erbſenkette; 19) eine ſilberne Taſchenuhr mit einem ſilbernen Springdeckel, worauf die Buchſtaben L. N. gravirt ſind, daran ein ſilbernes um den Hals zu hängendes Kettchen mit goldnem Schieber und einem ſilbernem Springring, und an einem Bronceſpringring die Juſignien eines Fuhrmanns in Silber, beſte⸗ hend in Hemmſchuh, Striegel und Kamm; 20) ein roth, ſchwarz und weiß geblümtes ſeidenes Taſchentuch, worin zwei neue Mannshemden ohne Zeichen, fünf Servietten, drei weiße Battiſttaſchentücher mit Schwei⸗ teranſichten, ein weißes hanfleinenes Betttuch, ein weißes Gebildtiſchtuch. Sodann an baarem Gelde: 21) 19 Doppellouisd'or, 22) 2 einfache Friedrichsd'or, 23) eine Quantität Silbergeld, worunter 13 neue Doppelthaler. vt. Uth, v. e.

Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Hungen an ſaͤmmtliche Großh. Heſſ. Fuͤrſtl. und Graͤfl. Solms. Buͤrgermeiſter dieſes Kreiſes. Betreffend: Die Anpflanzung von Obſtbäumen auf den die Vicinalwege begrenzenden Grundſtücken.

Unter Bezugnahme auf mein Ausſchreiben vom 14. März d. J. erhalten Sie nachſtehende Bekannt⸗ machung der Centralbehörde der lanpwirthſchaftlichen Vereine zur Veröffentlichung in Ihren Gemeinden mit dem Bemerken, daß Beſtellungen für die Gemeinden, wie für Privaten bis zum letzten d. M. dahier anzuzeigen ſind.

Hungen am 1. Auguſt 1842.

Bekanntmachung den Bezug von Obſtbaͤumen zur Anpflanzung auf den die Vicinalwege begrenzenden Grund ſtuͤcken betreffend.

Mit Bezug auf das in obigem Betreffe unterm 28. Februar d. J. von dem Grhzl. Miniſterlum des Innern und der Juſtiz erlaſſene Ausſchreiben(Nr. 9 dieſes Blattes) wird hiermit zur öffentlichen Kennt⸗ niß gebracht, daß der Preis eines Hochſtammes, frei Darmſtadt, Mainz oder Frankfurt, ſich bei Aepfel⸗ und Birnbäumen hoͤchſtens auf 26, bei veredelten Kirſchbäumen auf 22, und bei Nußbäumen auf 16 kr. berechnen wird. 5

Darmſtadt den 12. Juli 1842.

Follenius.

Grhzl. Heſſ. Central⸗Behörde der landwirthſchaftlichen Verelm Schenk.

Allerlei. bar fällt bei dieſen Zuſammenſetzungen die Infinitiv⸗

5 Endung en weg; müßte alſo Zeichnſtunde ge

Eine Neuerung. 1 ſchrieben werden; wem's nun nicht gut klingt, der

Warum ſchreibt man in neuerer Zeit Zeichnen ſchiebe noch ein e des Wohllauts ein und ſchreibe

ſtunde, Zeichnenlehrer, da man doch nicht Zeichenſtunde, wie unſere Vorfahren thaten; Zeich⸗ Schreibenſtunde und Schwimmenſchule ſagt? Offen⸗ nenſtunde aber iſt eine Barbarei. N

dentoͤder, als noͤgen mache hiermit aufg Mittwoch de. dahier zu erf wand gegen zabringen, di diren und dieſe ausgeſe und Verauß

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