Ausgabe 
14.12.1842
 
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Darüber hat uns der Herr Lehrer Störger, der nenroth, Röthges und Villingen in dem Bu⸗ das Amt als Rechner mit Liebe und auch unentgelt⸗ reau der betreffenden Bürgermeiſter zu Langsdorf, lich neben ſeinen vielen Geſchäften übernommen hat, Niederbeſſingen, Nonnenroth, Röthges und Villin⸗ in ſeiner mit beſonderem Fleiße und großer Pünkt⸗ gen offen gelegt worden ſind. lichkeit vorgelegten Jahres-Rechnung gezeigt, daß Die Betheiligten ſind befugt, dieſelben während das Erſtere über das Zweite geſiegt hat, freilich der Zeit der Offenlegung in dieſen Lokalen einzuſe⸗ nur um 4 fl. Ach, deßwegen bitten wir Sie alle hen, auch gegen die Gebühr von den betreffenden inſtändig: Trete ja keines von dieſem wohlthätigen Großhzgl. Bürgermeiſtern der Gemeinden Langsdorf, Vereine aus! Niederbeſſingen, Nonnenroth, Röthges und Villingen

Sie ſehen ja wie viel Gutes durch Ihre groͤße⸗ Grundbuchsauszuge(Geſchoſſe) zu verlangen. Auch ren und kleineren Beiträge an dieſen Kindern ge- werden ſle durch Letztere auf die von den Feldge⸗ than wird; ſie werden vor vielem Boͤſen bewahrt, ſchworxen entdeckt werdenden ſie betreffenden Fehler und zu vielem Guten gewöhnt. Das iſt gewiß aufmerkſam gemacht werden. keine Kleinigkeit! Es iſt die erſte Grundlage der Allen denjenigen, welche ſich bei den Angaben Erziehung. Sollte Jemand eine Anwandlung zum der Grundbuͤcher rückſichtlich des Beſitzſtandes für Austritte bekommen, ſo gehe er doch vorher hin, und beſchwert erachten, ſteht es frei, binnen einer un⸗ laſſe ſich von dieſen Kleinen ein Liedchen ſingen; ſtrecklichen Friſt von 6 Monaten ihre Anſtände ent⸗ ſein Herz wird ſich darüber freuen, und in ſeiner weder auf gütlichem Wege bei dem Bürgermeiſter Freude wird er an keinen Austritt mehr denken. der betreffenden Gemeinde, vor welchen ſie ihren Kommt auch Ihr andern Menſchenfreunde noch, Gegner einladen laſſen können, zu beſeitigen, und ſchließt Euch an uns an, mit Wenigem könnt Ihr inſofern dieſes nicht von Erfolg iſt, ihre Anſprüche mit uns Viel ausrichten an dieſen Kleinen,deren bei dem für die Beſitzſtreitigkeiten zuſtändigen Ge⸗ Engel allezeit ſehen das Angeſicht ihres Vaters im richte geltend zu machen. Iſt dieſes Gericht ein Himmel, welcher will, daß auch wir ihre Schutz- anderes als das unterzeichnete, ſo haben ſie davon, engel ſeyn ſollen auf Erden, und dieſe ſind wir wirk⸗ daß Letzteres geſchehen, binnen eben dieſer Friſt die lich, wenn wir ſie in ihrem zarten Alter bewahren Anzeige zu machen. Dieſelbe Anzeige liegt ihnen vor dem Böſen, und gewöhnen zu dem Guten in binnen derſelben Friſt alsdann ob, wenn ſie vor einer Anſtalt, die den ſchönen und wahren Namen, Offenlegung der Grundbücher gegen den daſelbſt ein⸗

Kleinkinderbewahranſtalt hat. getragenen Beſitzer eine Beſitzklage angeſtellt hatten. Wenn ſo die Liebe in uns thätig iſt, daß ſie Nach Ablauf dieſer Friſt wird der Beſitz, wie

uns antreibt alles, was Menſchen⸗Wohl, Glück und ihn die Grundbücher angeben, in Bezug auf die Per⸗

Heil befördert, und Menſchen-Weh, Unglück und ſonen der Beſitzer in allen den Fällen für richtig

uͤnheil verhütet oder wenigſtens vermindert, ohne angenommen, in welchen weder eine gütliche Beſei⸗

Eigennnutz und Selbſtſucht auszuüben, ſo handeln tigung bei den betreffenden Bürgermeiſtern zu Pro⸗

wir in dem Sinn und Geiſt unſers Herrn und Mei⸗ tocoll gegeben, noch eine gerichtliche Klage deshalb

ſters Jeſus Chriſtus, der die Religion der Liebe vom erhoben und erforderlichen Falls bei dem unterzeich⸗

Himmel auf die Erde brachte, und ſie mit ſeiner neten Gerichte zur Anzeige gebracht worden iſt.

Dahingabe für uns Alle verſiegelte. Die neuerſtreckliche Friſt von 6 Monaten geht Dank, herzlichen Dank Allen, die bisher durch mit dem 28. Februar 1843 zu Ende.

ihre Beiträge, oder ſonſtige Hülfeleiſtungen zur Er⸗ Hungen am 4. Auguſt 1842.

haltung dieſer gemeinnützigen Anſtalt beigetragen Das Gr. Heſſ. Fürſtl. Solms⸗Braunf. Landgericht

haben! Beſondern Dank auch denen, welche uns Hofmann. Draudt.

in unſrer Kartoffelnoth beiſtanden! Gottes Segen Edictalladung.

werde Ihnen dafuͤr in Zeit und Ewigkeit zu Theil!(1472) Anton Löſchhorn, Sohn der längſt

Gottes Auge wache über uns Alle! Es wache fer- verſtorbenen Joh. Henrich und Anne Eltſabeth Löſch⸗

nerhin über unſre Kleinkinderbewahranſtalt! horn von hier, ſoll bereits ſeit etwa 40 Jahren von

Friedberg am 8. Dezember 1842. hier abweſend, und, nach Ablauf der erſten Jahre,

Die Commiſſion. 1 0 0 Nachricht über ſein Leben hierher gelangt

5 ein.

5 Derſelbe hat mit dem 2. v. M. das 70. Lebens⸗

Bekanntmachungen von Behörden. jahr überſchritten, und da die aufgetretenen Ver⸗

. wandten, die auf ſeinen Namen ſtehenden Immobi⸗

Bekanntmachung. lien zu haben wünſchen, ſo werden Löſchhorn und

(1083) Die Offenlegung der Grundbücher von den ſeine etwaigen Nachkommen aufgefordert, ſogewiß

Gemarkungen Langsdorf, Niederbeſſingen, binnen 3 Monaten ſich dahier anzumelden, als

Nonnenroth, Röthges und Villingen, Krei⸗ ſonſten die erbetene Ueberweiſung, nach Maas gabe ſes Hungen betreffend. der Legitimation, vollzogen werden wird.

Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntniß ge⸗ Hungen den 17. November 1842. bracht, daß die neu errichteten Grundbüͤcher der Ge Großh. Heſſ. Fuͤrſtl. Solmſ. Landgericht markungen Langsdorf, Niederbeſſingen, Non⸗ Hofmann.

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