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daher ſtotterte, übrigens ſogleich von der herbeige— rufenen Polizei in Numero Sicher gebracht wurde. — Meiſter Kraft erhielt die 2 Schweine billig und noch ein drittes in den Kauf.
Natur und Gewohnheit
— thun viel. Der Dichter Addiſon erzählt von einem Menſchen, der eine Ziege zur Amme gehabt, und deshalb noch in reifen Jahren, wenn Niemand bei ihm in der Stube war, immer einige Ziegenſprünge machen mußte. Der berühmte Miniſter Hinz von Hinzenfeld, der, nach Herrn Hofrath Tieks Ver⸗ ſicherung, in ſeiner Jugend ein Kater geweſen, mußte ſpinnen, wenn er einen Braten ſah, was ihn, na⸗ mentlich bei Hofe, ſehr genirte. Manche Schöne aus Kuhſchnabbel, die gern rein Schriftdeutſch ſpre⸗ chen möchte, wie's in den Büchern ſteht, gerieth ſchon mitten im ſchönſten Discurs plötzlich in den wilden Pfiff, wie ſie ihn in ihrer Umgebung von Jugend auf von Alten und Jungen zwitſchern und ſingen gehört. Rede doch jeder wie ihm der Schnabel ge— wachſen; Rein⸗Deutſch produzire keiner öffentlich ehe ers privatim tüchtig gelernt und geübt: Schrift⸗ Deutſch ſpricht man nirgends. In dem gewohn⸗ en Dialekt kann man ſich am kräftigſten und ver⸗ ſtändlichſten ausdrücken, wie nachſtehender Vorfall lehrt. Eine Fleiſchers-Tochter aus einer kleinen Stadt, die in einem Penſionat einige Jahre unter— ichtet worden war, ging in Hut und Shawl nach Frankfurt, um Stramin und Stickſeide einzukaufen. Erſt als ſie in einen Laden eingetreten war, be— merkte ſie, daß Courage, der Metzgerhund, ihr Be— leiter geweſen. Sie verſuchte, da ihr dieß ſehr un— angenehm war, den Hund mit freundlichen Worten n gutem Schriftdeutſch zur Rückkehr zu bewegen; te drohte ihm ſogar; alles umſonſt, er verſtand ſie nicht. Endlich ungeduldig geworden, ſtellte ſie ſich mit in die Seite geſtellten Armen vor ihn und ſchrie: Kuraſch, gehſte ham!“ worauf der Hund ſogleich Keißaus nahm.
Eine Billion.
Um eine Billion zu zählen brauchts 19000 Jahre und noch etwas darüber, wenn man Tag ind Nacht fortzählt, und angenommen wird, daß nan in einer Minute 100 zählt. Das darf nur feder gleich nachrechnen.
Empfangs“⸗Beſcheinigung.
Für die Abgebrannten in Steinbach iſt ferner eingegangen wn G. L. 1 fl. C. Wahl.
Bekanntmachungen von Behoͤrden.
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Obſt⸗Verſteigerung. (1200) Donnerſtag den 22. d. M., von Morgens
9 Uhr an, ſoll ſämmtliches Obſt von den ſtaͤdtiſchen Allmeyen, beſtehend in einer beträchtlichen Partie Aepfeln, Birnen und RNüſſen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden und zwar zuerſt in 5 Partieen, als erſte Partie vom Burgberg, viereckten Weier und Seergraben, die zweite Partie Wildkautsgraben und Ockſtaͤdter Gaſſe, dritte Partie von der Gal⸗ genbrücke bis zur Oberwöllſtaͤdter Gränze, vierte Partie vom Schuͤtzenrain, Haingraben und neuen Todtenhofe, fünfte Partie der Stadtſchreibereigraben, ſodann in einzelnen Abtheilungen auch einzelnen Bäumen, wobei bemerkt wird, daß bei annehmbarer Bürgſchaft Credit bis zum 1. December l. J. gege⸗ ben werden ſoll. Der Anfang mit der Verſteigerung wird am viereckten Weier am Seergraben gemacht. Friedberg den 7. September 1842. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. (1201) Donnerſtag den 15. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen im rodheimer Gemeindewald in meh⸗ reren Diſtricten nachverzeichnete Holzſortimente: 10 ½ Stecken buchen Scheitholz, 3 7„ Prügelholz, 9935„ Stockholz, 4) 34 Stück buchen Wellen, 5.300%, kiefern 6) 10„ Wellen weiches Laubholz, meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft findet in vorgenanntem Ter⸗ min in Köppern ſtatt. Rodheim den 8. September 1842. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Jacobi. Zum Ausleihen.
(1202) In der Kirchenkaſſe zu Florſtadt liegen
500 fl. gegen doppelte Sicherheit zu 5 Procent zum Ausleihen bereit. Florſtadt den 7. September 1842. Im Namen des Kirchenvorſtandes: Der Pfarrer Ebenau. Obſt⸗Verſteigerung. (1203) Donnerſtag den 15. September, Mittags 12 Uhr, ſoll das der Gemeinde zuſtehende Obſt, als Aepfel, Birn und Zwetſchen an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert werden. Sôödel den 8. September 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Schneider. Arbeits ⸗Verſteigerung. (1204) Dienſtag den 20. September d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, wird auf hieſigem Rathhauſe das Fertigen eines neuen Backofens an den Wenigſtneh⸗ menden vergeben werden. Bemerkt wird, daß alle dazu nöthigen Materialien in hieſigem Orte zu er⸗ halten ſind. Die großh. Bürgermeiſter reſp. gr. Polizei⸗-Com⸗ miſſäre des Kreiſes Friedberg und Hungen werden


