Ausgabe 
13.7.1842
 
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wird bei Gaſtwirth Wilhelm Klein zu Dornaſſen⸗ heim der diesjährige Fruchtzehnten im Winterfelde dortiger Gemarkung, namentlich:

10 der gemeinſchaftliche freiherrl. v. Franckenſtein⸗ ſche und gräfl. v. Schönborn'ſche große Zehn⸗ ten, und

2) der v. Franckenſtein'ſche kleine Zehnten daſelbſt und im Reichelsheimer Felde,

einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt. Ockſtadt den 9. Juli 1882. Brömſet.

N

Privat⸗ Bekanntmachungen.

Einladung zum Feſtmaßle in der großen Feſthalle.

(938) Nach Beendigung der Geſuͤnge, welche den 17. Juli von wenigſtens 1000 Sängern in unſerer gro⸗ ßen bei 6000 Menſchen faſſenden Kirche vorgetragen werden, ziehen ſämmtliche Sänger auf die nahe an der Stadt liegende Seewieſe zu einem großen Feſt⸗ eſſen. Zu dieſem Zwecke haben die Unterzeichneten da⸗ ſelbſt eine Feſthalle erbauen laſſen, worin eirca 4000 Perſonen Platz finden können und wodurch es denn auch möglich iſt, daß auch Perſonen an dem Feſt⸗ mahl Theil nehmen können, welche nicht Sänger ſind. Da dieſe Feſthalle der Centralpunkt des ganzen Feſtes ſeyn wird, ſo iſt vorausſichtlich, daß Viele an dem Feſteſſen Theil zu nehmen wünſchen und wir bit⸗ ten deßhalb um frühzeitige Mittl eilung, wer außer den Sängern(die ſich bei dem Feſteomité zu mel⸗ den haben) ſich dabei zu betheiligen wünſcht: muͤſſen aber noch beſonders darauf aufmerkſam machen, daß wir nur ſolche Anmeldungen berückſichtigen können, welche bis längſtens den 12. d. M. bei uns einge⸗ laufen ſind. Das Couvert koſtet mit Einem Schop⸗ pen Wein 1 fl. 20 kr.

8 Abends großer Feſtball in der Feſt⸗ halle, wobei die vollſtändige Muſik des zu Offenbach und Friedberg garniſonirenden A. Regiments, in zwei Ehören aufgeſtellt, ununterbrochen ſpielen wird. Der Ein⸗ trittspreis iſt für Solche, welche bei dem Feſte nicht ſelbſtthätig mitwirken, As kr.

Schließlich bemerken wir noch, daß am Vorabend des Feſtes(Samſtag den 16. Juli) in der Feſthalle Reſtauration mit türkiſch Muſik anzutreffen iſt, und

Montag den 18. Juli, bei der großen Reſtau⸗

ration, in der Feſthalle, von der Muſik des Großh. Heſſ. IV. Infanterie⸗Regiments vorgetragen wird:

IJ. Abtheilung:

1. Friedberger Sänger⸗Feſtmarſch, von Semiller. 2. Ouverture zur Operder treue Schäfer, von Adam. 3. Potpourri aus der Operder Blitz, von Halevy.

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Liebestraͤume, Walzer von Lanner. Duett aus der OperAlfred der Große, v. Reul ing. Stuttgarter Damen⸗Galopp, von Kühner. a II. Abtheilung: 7. Ouverture zur OperCzaar und Zimmermann, von Lortzing. 5 1 8. Adagio sostenuto für Blechmuſik, von Bellio li. 9. Quodlibet für Blechmuſik, von Semiller. Reiſemarſch, von Haas. i. Potpourri aus der Operdie Nachtwandlerin, Bellini. Lilien⸗Walzerl, von Labitzky. . Jeanetten⸗Galopp, von Titl. 4 Potpourri aus der Operdie ſchoͤne Flamlaͤnderin, von Auber. g Entrée 24 kr. Damen ſind frei.

Anfang 6 Uhr. Semiller,

8 Großh. Muſtkmeiſter. Friedberg in der Wetterau den 29. Juni 1842.

D. Fritz. G. Gerlach.

Bekanntmachung. (948) Die Verwaltung des Schwalheimer Mine ralbrunnens hat mich in den Stand geſetzt, daß jede Zeit von dem fraglichen Waſſer friſchgefüllte Kruͤge bei mir zu haben ſind. Butzbach. Ernſt Knabenſchuh. Borſtorfer Aepfelwein, (949) welcher ſich ſelbſt lobt, verzapft auf das Sängerfeſt die Maas zu 16 kr. A. Eich. 7000 fl. (950) ſind Ende Auguſt l. J. aus dem hieſigen Kirchenfond auszuleihen. Staden am 7. Juli 1842.

von

Der Kirchenrechner Jäger. Sehr gutes bairiſches Lagerbier (951) iſt zu haben bei C. Altmannſperger. Auszuleihendes Kapital. (952) 150 fl. Vormundſchaftsgelder liegen bei dem Unterzeichneten gegen gerichtliche Verſicherung zum Ausleihen bereit. Oſtheim den 8. Juli 1842. Eonrad Winter J. Empfehlung. (953) Auf bevorſtehendes Sängerfeſt wollte ich nicht ermangeln, meine Conditoreiwaaren in gefällig⸗ Erinnerung zu bringen. Außer den ſchon bekannten Artikeln habe ich mich mit einer ſchönen Auswahl Tiſchconfect vorgeſehen, und empfehle mich hierdurch höflichſt. Friedberg. J. Steinhäußer. Empfehlung. (954) Ich ermangele nicht meinen geehrten Freun⸗ den meine Gaſtwirthſchaft zu empfehlen. Für die Pferde der mich beehrenden Gaͤſte wird in meinen geräumigen Stallungen Platz ſeyn, ſowie ich auch für gute Fourage ſorgen werde. Friedberg im Juli 1842. P. W. Sieck, Gaſtwirth.

Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binde rnagel in Friedberg.

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