jederzeit in der unterzeichneten Fabrik und Hand⸗ lung zu haben. Gießen den 24. Auguſt 1842. f Jean Gertig& Comp.
Die Nachfeier des Berger Herbſt⸗ markte
(1194) wird in dieſem Jahre snahmsweiſe Sonn⸗
tag den 18. September abgehalten. An dieſem Tage, findet man bei dem Unterzeichneten im neuen Saale um 1 Uhr table d'hete, und ſowohl während deren Dauer, als nachher im Garten eine, durch den Großh. Heſſiſchen Muſikmeiſter Herrn Seemüller zu Offenbach geleitete, wohl beſetzte Harmonie- und ſpäter Tanz⸗Muſik, wozu unter Zu⸗ ſicherung guter Speiſen und reingehaltener Weine ergebenſt einladet W. E. Alisky Gaſtwirth zur ſchönen Ausſicht in Bergen.
Schwalheimer Mineralbrunnen. (1195) Sonntag den 11. Sept. d. J. Tanzmuſik bei Henkel.
Kirchweihfeſt zu Fauerbach II. (1196) Sonntag den 41. und Montag den 12. d. M. iſt gut beſetzte Tanzmuſik bei mir anzutreffen, wozu ich alle meine Freunde und Gönner höflichſt einlade.
Fauerbach II. den 8. September 1842.
W. Holler. Ein ladung. 44107) Sontag den 11. und Montag den 12. September, an den Tagen des hieſigen Kirchweih⸗ feſtes iſt in meinem Saale Tanzmuſik anzutreffen, wozu unter Zuſicherung billiger Bedienung höflichſt einladet
Fauerbach II. am 7. September 1842.
J. Neiſel. Dankſagungs-Schreiben. (1198) Wehlgeborner Herr Dr. J. E. Gaude⸗ lius in Frankfurt a. M.
Die Schickſale der Menſchen ſammlen ſich oft über den Häuptern der Sterblichen und nur zu bald empfindet das arme Menſchenkind ihre Folgen. Ich machte die Erfahrung. Unter den vielen Unglücks⸗ fällen, die mich als Hausvater trafen, zerriß doch keiner mein väterliches Herz mehr, als der, der meinen jüngſten Sohn heimſuchte. Geſund an Leib und Seele war derſelbe bis in ſein fünftes Lebens— jahr, als ihn die Fallſucht in ihre Stricke nahm. Ihnen nur Hochwohlgeborner Herr Dr. Gaudelius wie ſehr bin ich Ihr Schuldner— danke ich die ſüßen Vaterfreuden, die ich auch an dieſem meinem Sohne noch erlebe. Er iſt wieder vollkommen von der furchtbarſten Krankheit der Fallſucht(Epi- lepsie) hergeſtellt und nur durch Ihre vortreffliche Anwendung. Ich erhielt dieſelbe nämlich durch den ochehrwürdigen Herrn Profeſſor Schmid zu Gie⸗
Bedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Car! Binde rnagel in Friedberg.
(Hierzu eine Beilage von Gr. Landgerichte Friedberg.)
„ 323
pfd Brod 5 rei ſe. Friedberg Butzbach. kr. df kr. pf.
1 Leib⸗Roggenbrod 2 3 2 2 2 7. 1 5 2 5 1 4 77 27 11 N 10 2
Loth. Loth.
— Milchbrod 1642147 — Waſſerweck 17% 1 —Gemiſchtes(Tafel-) Brod 15 1 45 Fleiſch⸗Preiſe. pf 50
Och ſenfleiſch 10— 10—
7 fe; gemaͤſtetes 8— 84— „Kußſteiſch[ ungemaſtetes e ; 755 gemäſtetes 7(— 714—
5 Rindfleiſch ungemaͤſtetes 6— 6— „ Kalbfleicch A 7 „Schweinenfleiſch 10% 10 „Hammellfleiſch 8— 8 „ Schaaflfleiſch 3»„ Ze „Wurſt von blos Schweinen 12211 „Gemiſchte Wurſt 10— 10— „Bratwurſt. 144— 144— [Schwartenmagen 144— 14— „ Geräucherter Speck 20 20— „Schinken 15— 15— „Doörrfleiſch 15— 15— „Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 20— . a dito ungusgelaſſen 19— 19— „Nierenfett 3— 184— „ Hammelsfett 151— 15—
Philipp Ritzel.
ßen, damals unſer geliebter und geſchätzter Seel, orger. a 8c erlaube mir Sie gehorſamſt zu bitten gegen- wärtiges Schreiben zum Wohl der leidenden Menſch⸗ heit durch die geleſenſten Blätter Deutſchlands be— kannt machen zu laſſen. Gierod Amts Wallmerod im Herz. Naſſau den 2. Nov. 1842. Ihr dankbarer 8 Weidenfeller, Lehrer. Einen guten Keller (1199) hat der Unterzeichnete auf mehrere Jahre zu vermiethen. Ph. Carl Kiefer, Kammacher.
Fruͤchte⸗-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 10 fl. 20 kr.; Korn: 7fl. 20 kr. Gerſte: 5 fl. 30 f. Hafer: 4 fl. 30 er.
Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 2. Sept.: Waizen: 11 fl. 22 kr. Korn: 8 fl. 27 kr. Gerſte: 6 fl. 50 fr. Hater: 4 fl. 25 kr. Erbſen:— fl.— kr.
Polizei-Taxe fur die Staͤdte Friedberg urd Butzbach vom 11. bis 18. September 1842.
Die Fleiſchbeſchau zu Friedberg in dieſer Woche hat Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F.
J. A. Krach, Kr.⸗Skr.
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