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machen, wenn er in der letzten Zeit an einem oder dem andern Orte des hieſigen Kreiſes anweſend
eweſen ſein ſollte.. 5 g 5 1 9 den 21. Dezember 1841. Follenius.
Oeffentliche Nachricht.
Betreffend: Das Mathildenſtlft.
Da die Rechnungsüberſichten über den Stand der Kaſſe des Mathildenſtiftes bis Ende 1840 das erfreuliche Ergebniß eines Ueberſchuſſes von 12,181 fl. geliefert hat, ſo wurde von der General- Verſammlung am 4. d. M. beſchloſſen, daß dieſes Jahr, in Gemäßheit des§. 2 der Geſetze, eine Gabe von fünfzehn Gulden an jeden hoͤchbetagten, mindeſtens 80 Jahr alten würdigen Armen im Kreiſe ver— abreicht werden ſolle. Bei der eröffneten Concurrenz haben ſich 37 Arme von dieſem Alter angemeldet, wovon jedoch einer wegen Unwürdigkeit zurückgewieſen wurde. Der Vollzug der Vertheilung der erfor— derlichen 540 fl. für die übrigen 36 iſt auf heute, als dem Stiftungstage des Mathildenſtifts, Vermäh—⸗ lungstag Ihrer Königlichen Hoheit der Erbgroßherzogin Mathilde von Heſſen, durch Vermittlung der betreffenden Geiſtlichen angeordnet worden.
Zugleich bringe ich zur öffentlichen Kenntniß, daß die Bezirksausſchüſſe des Mathildenſtifts nach der am 4. Dezember d. J. ſtattgehabten Ergänzungswahl nunmehr aus folgenden Perſonen beſteht:
I. Bezirk Friedberg: II. Bezirk Groskarben: Gr. Landrichter Hoffmann, als Direktor. Gr. Landrichter Muhl, als Direktor. Advokat Trapp III. Pfarrer Bößwald zu Ilbenſtadt. 1 Landgerichtsaſſeſſor Gilmer. Phyſikatswundarzt Bingmann zu Rodheim. Buchbinder Preußer. Bürgermeiſter Holzmann zu Petterweil. Landgerichtsaſſeſſor Brumhard. Pfarrer Landmann zu Rendel. Rentamtmann Buß. Bürgermeiſter Schmidt zu Kleinkarben. Steuerkommiſſär Bingmann. Landgerichtsaktuar Suppes zu Groskarben. Bergrentmeiſter Textor. Schullehrer Schneider zu Kleinkarben. Apotheker Wahl. Balthaſar Vorbach von Okarben. Kreisſekretair Dr. Krach. Ludwig Werner von Groskarben. Buchdrucker Bindernagel. Poſthalter Simon von Vilbel. Profeſſor Sell und Landgerichtsaktuariatsgehuͤlfe Weizel zu Groskarben. Friedrich Wilhelm Reuß. Landgerichtsaſſeſſor Klingelhöfer daſelbſt.
Außerdem wurde nun definitiv der Beſchluß gefaßt, daß vom 1. Januar 1842 an ſämmtliche neue Einlagen mit 3 pt oder 2¼ kr. vom Gulden verzinst werden ſollen. Indem der Verein von der Erwartung ausging, daß dieſe Maßregel den bisherigen allzugroßen Andrang größerer Kapital⸗ Einlagen verhindern, dagegen aber auch die häufige Abweiſung von beabſichtigten Einlagen nicht mehr eintreten werden, war es demſelben zugleich erfreulich darin ein Mittel zu finden, um den Zinsfuß auch der kleineren Einlagen der Dienſtboten ꝛc. unter 100 fl. von 3½ auf gleichfalls 3¼ pCt. zu erhöhen.
Der Abdruck der ſpeziellen Rechnungsüberſichten wird in den nächſtkommenden Blättern erfolgen.
Friedberg den 26. Dezember 1841. Der großh. heſſ. Kreisrath des Kreiſes Friedberg, als Präſident des Mathildenſtifts: Küchler.
Lokalſektion des Großherzoglich Heſſiſchen Gewerbvereins. Monatliche Sitzung, Montags den 3. Januar 1842, Abends um 6 Uhr. Vortrag über die verſchiedenen Gährungsſtufen, wodurch organiſche Stoffe ſich zerſetzen und die daraus hergeleiteten Grund— ſätze der Brandtwein⸗, Wein⸗, Bier- und Eſſigfabrikation, des Brodbackens— über rückwirkende Preſſung von Flüſſigkeiten und über Kreiſelräder— beides durch einen Verſuch erläutert. a Der Vorſtand: Soldan.
Bekanntmachung.
5 Die Provinzialſtraße von Friedberg über Oberrosbach nach Homburg iſt, mit Ausnahme der Ortsſtraße in Oberrosbach, vollendet und nunmehr dem Fuhrwerk geöffnet, welches der Unterzeichnete zur allgemeinen Kenntniß bringt.
Friedberg den 28. Dezember 1841.
. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler.
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