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Berliniſche
Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft. (190) Die Berliniſche Lebens-Verſiche⸗ rungs-Geſellſchaft hat ſich auch im Jahre 1840 des geregelten Wachsthums ihrer Geſchäfte zu er⸗ freuen gehabt, und kann daher den auf Lebenszeit bei ihr Verſicherten auch für dies Jahr eine gün⸗ ſtige Dividende in Ausſicht ſtellen.
Am Schluſſe 1839 betrug die Summe ſämmtli⸗ cher Verſicherungen Drei Millionen und 22,400 Thaler unter 2644 Perſonen, und 32 Sterbefälle kamen mit 36,400 Thalern zur Vergütigung.
Im Laufe des Jahres 1840 erfolgten Verſiche⸗ rungs⸗Anmeldungen von 925 Perſonen mit der Summe von Einer Million und 15,700 Tha⸗ lern. Nach Abrechnung der Ausgeſchiedenen, der ab— gelaufenen Policen, der Abgewieſenen und von 50 mit einem Kapitale von 42,900 Thalern verſichert geweſenen Verſtorbenen, ergiebt ſich ein reiner Zu⸗ wachs von 606 Perſonen mit 715,100 Tha⸗ lern. Hiernach blieben Ende 1840 überhaupt 3250 Perſonen mit Drei Millionen und 737,500 Thalern verſichert.
Nach Ablauf des angetretenen Jahres wird mit der ſtatutenmäßigen Vergütigung von Dividenden der Anfang gemacht werden.
Die Geſellſchaft wird in Kurzem eine neue Ver— ſicherungs-Art zur Wahl ſtellen, mittelſt welcher der Verſicherte ſich ſelbſt ein Kapital nach Ablauf vorbeſtimmter Zeit erwerben, oder im Falle ſeines früheren Ablebens ſeinen Erben hinterlaſſen kann. Eine doppelte Verſorgung wird hierdurch möglich gemacht, indem dieſe Verſicherungen zugleich die Stelle einer Sparkaſſe für den Verſicherten ſelbſt vertreten. Das Nähere wird hierüber noch mitgetheilt werden.
Geſchäfts-Programme, Antrags-Formulare und ſonſtige Erläuterungen ſind die Herren Agenten der Geſellſchaft, ſo wie der Unterzeichnete ſelbſt, im Bu— reau Spandauerſtraße Nro. 29, zu ertheilen ſtets bereit.
Berlin den 23. Januar 1841.
Lobeck, General-Agent der Berliniſchen Lebens-Verſicherungs⸗ Geſellſchaft.
Vorſtehende Ueberſicht von der bisherigen Wirk— ſamkeit der Berliniſchen Lebens-Verſicherungs-Geſell— ſchaft bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntniß.
Friedberg den 19. Februar 1841.
G. F. Nau, Agent der Berliniſchen Lebens-Verſicherungs-Geſellſchaft. 5 Aepfelſtämmchen-Verkauf. (154) Unterzeichneter beehrt ſich die Bewohner des Kreiſes Friedberg zu benachrichtigen, daß er 1000 Stück und noch mehr ausgezeichnet ſchöne, veredelte Aepfelſtämmchen, von mindeſtens 8 Fuß Höhe zwiſchen Wurzel und Krone und 1 Zoll
mittlere Stammdicke, abſetzen kann. Wenn 10 Stück zuſammen genommen werden, wird das Stück 26 kr. gerechnet, im andern Fall koſtet das Stämmchen 30 kr. Die Beſtellungen beſorge ich frei an den Ort des Beſtellers. 5
Herr Bindernagel II. zu Friedberg hat die Gefälligkeit übernommen, Beſtellungen, welche bis zum 10. März l. J. bei ihm eingehen, zu beſorgen.
Offenbach am 14. Februar 1841.
C. Eger. Ein tüchtiger Schweizer
(155) wird geſucht. Wo, ſagt die Expedition dieſes Blattes.
Fruchte⸗Preiſe hier in Friedberg:
Waizen: 8 fl.— er. Korn: 6 fl.— kr. Gerſte: 4 fl. 10 kr. Hafer: 3 fl. 10 er. Erbſen:— fl.— kr.
Früchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 22. Februar:
Waizen: 7 fl. 30 kr. Korn:— fl.— kr. Gerſte: 4 fl. 25 kr. Hafer: 3 fl. 25 fr. Erbſen:— fl.— kr.
Fruͤchte⸗-Preiſe zu Mainz, am 20. Februar:
Waizen: 7 fl. 53 r. Korn: 6 fl. 20 er. Gerſte: 4 fl. 38 kr. Hafer: 3 fl. 50 kr. Erbſen:— fl.— kr.
Polizei-Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 28. Febr. bis 7. Maͤrz 1841.
: Friedberg Butzbach. fo Brod ⸗Preiſe. Erled 9 9 0 kee Ff.. 1 Leib-Roggenbrod 2 3 2 23 2 75 77 4 3 4 3 4 7 7 9 1 9 1 Loth. Loth. — Milchbrod 15¼% 157% Waſſerweck 1167 11— —Gemiſchtes(Tafel-) Brod 11 65 7 Fleiſch-Preiſe. f. pf. 1 Ochſeunfleiſch 15 75 75— „hg gemäſtetes— Kübfleiſch ungemäſtetes 3 7 „Rindfleiſch 6 71— „ Kalbfleiſch 5— 5— „Sch weinenfleiſch 9— 91— „ Hammelfleiſch 7 7 4— „ Schaaflleiſch 6 ³——— „Wurſt von blos Schweinen 122353„ „ Gemiſchte Wurſt 25 10— 104— „ Bratwurſt 14— 13 „ Schwartenmagen 14— 144— „ Geräucherter Speck 18— 184— „Schinken 144— 144— „ Dörrfleiſch 14— 144— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 19— 191— „ dito ungusgelaſſen- 18— 88 7 Nierenfett 18 5 18 5 „ Hammelsfett 15— 2 81 Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F. iich!
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.
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