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auf dem Haack, ſodann Pag. und Nro.%, 39 Ruthen Hausgarten in der Stadt, an Ambros Gün— ter und den Militär-Fiscus, meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 23. Februar 1841. In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: Der Beigeordnete Bender. Amt wort auf die Anfrage in Nro. 7. des Int. Bl. fuͤr die Provinz Oberheſſen(135.) (176) Mit Verwunderung laſen wir die bemerkte Anfrage, weil es ſonderbar ſchien, den Weg zu uns über Friedberg zu nehmen. Bald waren wir aber erfreut in Herrn t. den rechten Mann gefunden zu haben, der im Stande iſt, uns mit Stiftungsur⸗ kunden, welche uns bisher unbekannt geblieben ſind und für unſere Functionen doch einflußreich ſeyn können, bekannt zu machen. Wir erſuchen denſelben, die für uns wichtigen Notizen auf das hieſige Bür— germeiſterei-Bureau abzugeben, worauf wir dann die Reſultate dem Publico mittheilen werden. Butzbach den 18. Februar 1841. Für die Armenſtiftskommiſſion: Der gr. heſſ. Bürgermeiſter Zahn. Arbeits-Verſteigerung. (177) Montag den 8. März, Vormittags 10 Uhr, ſoll auf dem Ilbenſtädter Chauſſeehaus das Stein— ſchlagen auf der Provinzialſtraße von Ilbenſtadt über Aſſenheim gegen Dornaſſenheim an die Wenigſt— nehmenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 23. Februar 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Bauarbeits⸗Verſteigerung. (178) Mittwoch den 3. Marz l. J., Nachmittags 2 Uhr, ſollen in der Gemeinde Oberau nothwendige Bauarbeiten für das Jahr 1841 als: fl. kr 1) Maurerarbeit, voranſchlagt zu 118 20
2) Zimmerarbeit 0 75 10— 3) Schreinerarbeit 5 5 2 40 4) Schloſſerarbeit 05 5 130 5) Dachdeckerarbeit 5 75 16 40
unter den gegeben werdenden Bedingungen einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Oberau den 23. Februar 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Ba jus. Holzverſteigerung. (179) Dienſtag den 2. Maͤrz l. J., Vormittags 10 Uhr ſollen in dem oberauer Gemeindswald 16 Stämme eichen Bau⸗, Werk- und Nutzholz, circa 1000 CFß. haltend, unter den bei der Verſteigerung gegeben werdenden Bedingungen einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Oberau den 23. Febr. 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter. 8 Ba jus.
Anfertigung eines Schranks. (180) Dienſtag den 2. März l. J., Vormittags 11 Uhr, ſoll die Fertigung eines Schranks zur Auf⸗ bewahrung der Kirchenbücher und ſonſtiger Kirchen—
literalien auf der Gemeindeſtube zu Obermörlen
öffentlich an den Wenigſtfordernden vergeben werden. Friedberg den 25. Febr. 184. In Auftrag des Kirchenvorſtandes Faatz, Kirchenrechner. Bekanntmachung.
(181) Freitag den 5. März, Vormittags 9 Uhr,
ſdllen in hieſigem Rathhauſe die Frantziſchen in
Friedberger und Fauerbacher Gemarkung gelegenen,
theilweiſe mit Waizen, Korn und Klee beſaamten
Aecker, von denen viele Parzellen in der Nahe der
Ockſtädter Gemarkungsgränze liegen, in 9—10 Ab—
theilungen, eine jede derſelben zu etwa 9 Morgen
gerechnet, für die Zeitdauer von neun Jahren öffent— lich an den Meiſtbietenden in Geldbeſtand verpach—⸗ tet werden.
Die Pachtbedingungen ſowohl wie die einzelnen Abtheilungen können vor dem Termin in den Bür— germeiſtereien von Friedberg, Ockſtadt und Fauer⸗ bach, ſowie bei den Flurſchuͤtzen von Friedberg und Fauerbach eingeſehen werden.
In demſelben Termin werden ferner zwei gute Kraut- und Kartoffelſtücke in den Kappes- und Lieb⸗ frauengärten im Flächengehalte von 124 Rüthen reſp. 40 Ruthen, ſodann auch der vor dem Fauerbacher Thor gelegene, vormals Rennenbergiſche Obſt- und Gemüsgarten auf 6—9 Jahre in Zeitbeſtand gegeben.
Alle Pachtliebhaber von Friedberg, Ockſtadt und Fauerbach werden hierdurch erſucht, ſich in dem an⸗ beraumten Verpachtungstermin zeitig einzufinden.
Friedberg den 23. Februar 1841.
Der großh. heſſ. Bürgermeiſter
D. Fritz.
Bekanntmachung. (182) Es ſollen, da ſich die seitherigen Spritzen⸗ meiſter bewogen gefunden haben ihre Stellen aufzu⸗ kündigen, andere Spritzenmeiſter angenommen wer— den. Hierzu Luſttragende wollen ſich alsbald bei
mir melden.
Das mit der Spritzenmeiſterſtelle verbundene Ein— kommen beſteht:
a) für jeden Spritzenmeiſter, der mit der Spritze zu einem auswärtigen Brande fährt, gleichviel ob er die Brandſtatte erreicht oder nicht, 1 fl. 20 f
b) bei einem Brande in der Stadt für jeden an⸗ weſenden Spritzenmeiſter 1 fl.;
c) beim Probiren der Spritze jedem anweſenden Spritzenmeiſter 1 fl., für Fehlende wird 1 Taglohner von Seiten der Stadt geſtellt;
d) aus der Befreiung von Feuerlaufen und Feuer⸗
wachedienſt;
0 (153) guten Zeug zu Niedere finden.
6(456) unerfahref pedition d
(0 gelegenes, und zu Spezerei auf 9 J ſich aber Orte woh Das
(184) Walde,
des Her loch ein deßgleich⸗ bagre Be Ockſta
185 ellen geſi
offen. (186)


