Ausgabe 
27.2.1841
 
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ſter

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63.

Arbeits-Verſteigerung zu Altenſtadt. (168) Die an den hieſigen Gemeinde-Gebäuden in dieſem Jahre vorkommenden Bauarbeiten, wobei

Maurerarbeiten zu 154 fl. 24 kr. Steinhauerarbeiten 9 Zimmerarbeiten 17 Dachdeckerarbeiten 88˙% Schreinerarbeiten 58 30/ Schloſſerarbeiten 46 40 Spenglerarbeiten 59 40 Weißdinderarbeiten 34 16

voranſchlagt ſind, ſollen nächſten Dienſtag den 2. März d. J., Vormittags 9 Uhr, auf dem Rathhauſe dahier oͤffentlich veraccordirt werden. Altenſtadt den 24. Februar 1841. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Brack. Arbeits-Verſteigerung. (169) Moutag den 8. März, Vormittags 10 Uhr, werden die bei Anfertigung von circa 50 Stück Wegweiſern für die Gemeinden des Kreiſes riedberg nöthigen Zimmer?, oder Schreiner- und Weißbinderarbeiten, in dem Wirthſchaftslokale des Herrn Chriſtian Hecht dahier, an die Wenigſtfordern⸗ den veraccordirt. Friedberg den 24. Februar 1841. Der Gemeindebaumeiſter Ruths. Hofraithe⸗ Verſteigerung. (170) Nachdem die Friedrich Rodaug'ſchen Eheleute den Antrag ſtellten, ihre Hofraithe P. u. Nr.. beſtehend in einem Wohnhaus und Stall, an Adam Ruppel und Heinrich Hanſtein gelegen, einer öffentli⸗ chen freiwilligen Verſteigerung ausſetzen zu laſſen, ſo wird hierzu Verſteigerungs-Termin auf Mittwoch d. 3. März, Morg. 11 Uhr, anberaumt und wird bemerkt, daß der große Keller, im Falle zur Hofraithe keine Lieb⸗ haber ſich einfinden, allein verſteigert wird. Friedberg den 25. Februar 1841. Für den großh. heſſ. Bürgermeiſter Der Beigeordnete Bender. Aufforderung. (171) Alle diejenigen hieſigen Einwohner, welche die Abſicht haben, Schaafe in den Pferch zu treiben, haben dies binnen 10 Tagen bei mir anzuzeigen. Nach Verlauf dieſer Zeit werden Schaafe Auswär⸗ tiger angenommen und können hieſige Einwohner nicht mehr berückſichtigt werden. Friedberg den 25. Februar 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Holz⸗Verſteigerung

(172) Montag den 1. Marz d. J., Morgens 9

Uhr, ſollen in dem Rockenberger und Oppershofer Markwald im Wirthſchafttheil III.

1 35 ½ Stecken buchen Scheitholz,

39 Pruͤgelholz,

3) 4 1 linden Scheitholz,

4) ½ Stecken linden Prügelholz, 5) 663 Wellen buchen Reisholz, 6) 53 linden Reisholz, 7) 24 Stämme buchen Werkholz, enthaltend 1903 Cubikfußg, meiſtbietend verſteigert werden.

Der Zuſammenkunfts-Ort iſt an der langen Schneiße am Wölfersheimer Wald, wohin man die Steigliebhaber höflichſt einladet.

Oppershofen den 24. Februar 1841.

Der Markgegenſchreiber ei. Edictalladung. N (173) Nach den Hypothekenbüchern der Gemeinde Niederrosbach entliehen Johann Georg Seibel und Ehefraun Katharina: a) Am 12. Dezember 1785 bei Frau Juliana Gros zu Friedberg 250 fl. p) Am 14. Oktober 1791 bei der Schütziſchen Stiftung zu Homburg vor der Höhe 50 115 welche Hypothek ſpäter den Kuratoren der Kin⸗ der des Steuerperequators Werner zu Hom⸗ burg vor der Höhe cedirt worden. c) 150 fl. bei Fähndrich Groß Wittwe dahier. Die Erben des Schuldners haben gerichtliche Mortification dieſer Schuldurkunden, welche längſt durch Zahlung erloſchen ſeyen, ohne daß ſolches ur⸗ kundlich nachzuweiſen ſtehe, beantragt, weshalb alle, welche auf die vorerwähnten Kapitalien und aus den fraglichen Verpfändungen Auſprüche bilden wollen, aufgefordert werden, ſolche binnen 6 Wochen ſogewiß bier anzuzeigen, als ſonſt die vorgedachten Schuldurkunden ohne weitere Bekanntmachung für mortificirt erklärt und die Einträge in den Hypo thekenbüchern werden geloͤſcht werden. Friedberg den 18. Februar 1841. Großh. heſſ. Landgericht daſelbſt

Hofmann. Holzverſteigerung im Revier Muͤnzenberg. (174) Donnerſtag den 4. März d. J. ſollen in dem Rockenberger Markwald, Diſtrikt Streitecke,

19 247% Stecken buchen Scheitholz,

. Prügelholz und

3) 1742 Stück buchen Wellen,

fiscaliſches Holz, unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen meiſtbietend verſteigert werden. Der Anfang iſt Morgens um 9 Uhr.

Obbornhofen am 23. Februar 1841.

Der großh. heſſ. Revierförſter Marchand. Hofraithe-Verſteigerung, (175) Mittwoch den 3. März l. J., Morgens 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Johannes Wind⸗ ſche Hofraithe, Folge eingelegten Nachgebots, Pag. und Nro. 58%%, beſtehend in Wohnhaus und

Brauhaus an Georg Staubi und Johannes Walz