Ausgabe 
23.1.1841
 
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Bekanntmachung. (47) Auf freiwilligen Antrag der Frau E. Rumpf Wittwe, ſoll Montag den 25. Januar, Morgens 9 Uhr anfangend, in deren Wohnung auf der brei⸗ ten Straße, nachfolgende Gegenſtände oͤffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden, als: Holzwerk, Bettung, ein eichener Kleiderſchrank, Glasſchrank, Glasladen mit Zugehör, Bettſtellen, mehrere meſſingene Schaal⸗ waagen u. ſ. w. Friedberg den 14. Januar 1841. Der Beigeordnete Bender. Edictalla dung.

(59) Joſeph Engel hierſelbſt beſitzt eine Hof raithe, welche in den Flurbüchern folgendermaßen: die Judengemeinde zu Friedberg,

69.% halbe Hofraithe, in der Judengaſſe, ein halbes Wohnhaus, getheilt mit H. Wie⸗ ner, an Bärmann Goldbeck,

Herz Wiener, genannt Goldmann,

68.% halbe Hofraithe, in der Judengaſſe, näm⸗

lich ein halbes Wohnhaus, getheilt mit

der Judengemeinde, an Liebmann Groö⸗

dels Wittwe, eingetragen iſt, und die er von dahieſiger Judenge meinde erkauft hat, welcher die auf H. Wieners Namen ſtehende Hälfte des Hauſes verpfändet ge- weſen ſeyn und in Folge hiervon ebenfalls eigen⸗ thümlich auf ſie übertragen worden ſeyn ſoll. Aus vorliegenden Akten erhellet zwar, daß Herz Wiener die halbe Hofraithe/ ſchon i. J. 1818 mit Zuſtim⸗ mung der Vorſteher der Judengemeinde, welcher der Kaufſchilling zukommen ſollte, an J. Engel verkauft hat, es iſt aber der Kaufbrief eben ſo wenig ausgefer⸗ tigt worden, als wenig jetzt, wo ſolches von der Juden⸗ gemeinde beantragt iſt, dieſe ihre behauptete Berech tigung zum Verkaufe der ganzen Hofraithe, oder auch nur eines Theils derſelben urkundlich nachweiſen kann. Auf geſtellten Antrag werden daher alle, welche an die vorgedachten beiden halben Haͤuſer noch Eigenthums oder ſonſtige Anſprüche zu haben vermeinen, aufge⸗ fordert, ſolche ſogewiß binnen 8 Wochen hier anzu zeigen, als ſonſt das frühere Eigenthumsrecht der hieſigen Judengemeinde an der ganzen Hofraithe, ſomit deren Befugniß zu dem Statt gefundenen Ver⸗ kaufe als genügend nachgewieſen angeſehen, ſofort dem deßfallſigen Kaufbriefe für Joſeph Engel die gebetene richterliche Beſtätigung ertheilt werden wird. Friedberg den 2. Januar 1841. Großherzoglich heſſiſches Landgericht Hofmann. Hofraithe-Verſteigerung.

(60) Auf freiwilligen Antrag der Bürger, Küfer und Wirth Friedrich Adam Rodaug'ſchen Eheleute ſoll Donnerſtag den 4. Februar, Morgens 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe deren ihnen eigenthümlich zu⸗ ſtehende Hofraithe, Pag. u. Nr. 51,51, beſtehend in Wohnhaus und Stall daran, nebſt dazu gehören

dem Bäuchen und Keller, öffentlich meiſtbietend ver⸗ ſteigert werden. f

Friedberg den 21. Januar 1841.

Der Beigeordnete Bender.

Frucht ⸗Verſteigerung im Rentamte

Friedberg. (61) Dienſtag den 2. Februar 1841, Vormittags 10 Uhr, werden hier zu Friedberg in der Behauſung des Gaſthalters Hieronimus vor dem ehemaligen Mainzerthore a) von dem fiscaliſchen Speicher dahier: unge⸗ fähr 20 Mltr. Waizen, 200 Mltr. Korn und 30 Mltr. Gerſtez bp) in Stammheim lagernd: ungefähr 1 Mltr. Waizen, 25 Mitr. Korn und 25 Mltr. Hafer;

C0 10 Niederrosbach lagernd: ungefähr 11 Mltr.

orn;

d) in Heldenbergen lagernd: 150 Mltr. Hafer; ſodann Freitag den 5. Februar 1841, ebenfalls Vor⸗ mittags 10 Uhr, in Butzbach in dem Gaſthaus zum Heſſiſchen Hof von dem fiscaliſchen Speicher zu Butzbach: 90 Mltr. Korn und 60 Mltr. Gerſte öffentlich verſteigert.

Friedberg den 12. Januar 1841.

Der großh. heſſ. Rentamtmann

Be u ß. Arbeits-Verſteigerung. (62) Mittwoch den 27. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſollen an Ort und Stelle nachverzeichnete Arbeiten und Lieferungen zu den erforderlichen Ab⸗ fahrten von der Provinzialſtraße in die gemeinſchaft⸗ lichen Gemarkungen Ober- und Niederrosbach, als: 1) Planirarbeit, voranſchlagt zu 70 fl. 6 kr. 2) Maurerarbeit, 44

7 71 3) Lieferung der Steine 58%, 4) 75 der Deckplatten 22 50 5 des Kalkes 17 0 60 des Mauerſandes 30,

öffentlich an die Wenigſtuehmenden verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt in dem Gemeindehaus zu Oberrosbach.. Ober- und Niederrosbach am 18. Januar 1841. Die groß. heſſ. Bürgermeiſter Lämmer. Bullmann. Bekanntmachung. (63) Montag den 1. Februar l. I, des Vormit⸗ tags um 9 Uhr, ſollen in meiner Wohnung dahier nachfolgende für die Marienſchloßer Anſtalt nöthigen Gegenſtaͤnde öffentlich an die Wenigſtnehmenden ver ſteigert werden: 10 25 Stecken eichenes Küͤferholz, 2) 5 dergleichen Weißbuchenholz, g 3) 1500 Eubikfuß eichenes Stammholz und 4) 1000 dergleichen Erlenholz. Indem ich dieſes zu öffentlicher Kenntniß bringe, füge ich die Bemerkung hinzu, daß Derjenige, wel⸗

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(65). 9 berg lieg rende, u. Verpachti legt wurd Morgens auf zwö derweitig

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(36); eine tüch der Expe

(50) d Petritag edition

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