Ausgabe 
21.8.1841
 
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den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.

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M34. Sonnabend, den 21. Auguſt 1841.

Amtlicher Theil.

Die großh. heſſ. Bezirks⸗Schulkommiſſion des Kreiſes Friedberg

an die Schullehrer ihres Bezirks.

8 Betreffend: Die Leſezirkel der Schullehrer.

Zufolge der nach Maßgabe des Oberſchulraths Ausſchreibens vom 3. Januar 1838 gepflogenen kerhandlungen in obigem Betreffe ſind folgende drei Leſezirkel in unſerem Bezirke gebildet worden.

I. Friedberg: Beyenheim, Bönſtadt, Bruchenbrücken, Melbach, Nieder- und Oberflorſtadt, Nieder⸗ rörlen, Niederrosbach, Obermörlen, Oberrosbach, Oberwöllſtadt, Ockſtadt, Södel, Stammheim, Steinfurth, Diſſelsheim, Wickſtadt.

II. Butzbach: Bodenrod, Fauerbach I., Hauſen mit Oes, Hochweiſel, Kirchgöns, Langenhain ind Ziegenberg, Maibach, Münſter, Niederweiſel, Oppershofen, Oſtheim, Pohlgöns, Rockenberg.

III. Groskarben: Büdesheim, Heldenbergen, Holzhauſen, Ilbenſtadt, Kaichen, Kleinkarben, Kloppenheim, Niedereſchbach, Obererlenbach, Obereſchbach, Okarben, Petterweil, Rendel, Rodheim, Stein⸗ buch, Vilbel.

4 Den Lehrern von Altenſtadt, Höchſt, Oberau, Rommelhauſen und Rodenbach iſt verſtattet worden Nitglieder des Leuſtädter Lehrervereins zu bleiben.

Wir finden gegen die uns vorgelegten Statuten im Allgemeinen nichts zu erinnern und ermäch tgen Sie nach Anleitung derſelben vorläuftg zu verfahren. Nur folgende zwei nicht genügend beachtete gunkte glauben wir noch Ihrer Berückſichtigung empfehlen zu müſſen, nämlich:

1. Daß die Leſezeit ſtets nach Maßgabe des Inhalts und Umfangs eines Buches beſtimmt, und jeden⸗ falls bei Zeitſchriften nicht über acht Tage, bei andern Werken aber nicht über 4 Wochen ausgedehnt werde, wobei wir bemerken, daß die von andern Leſegeſellſchaften getroffene Einrichtung, die in Um⸗ lauf geſetzten Buͤcher an beſtimmten Tagen durch die Bezirksboten gegen eine angemeſſene Verguͤtung überbringen und reſp. abholen zu laſſen, ſich zum ſtrengen Einhalten der Leſezeit und des zur Wei⸗ terbeförderung jener Bücher vorgeſchriebenen Termins als bewährt und am wenigſten koſtſpielig gezeigt hat. Ferner

2. Daß von Zeit zu Zeit, etwa alle 3 Monate, eine Zuſammenkunft der Mitglieder eines Leſezirkels zweckmäßig erſcheint, um über das Geleſene ſowie das Reſultat des Nachdenkens und der Erfahrung in ihrem Berufe, ſich gegenſeitig zu beſprechen. 5