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ſoll Mittwoch den 31. März d. J. Vormittags um 10 Uhr dahier, in zehen Abtheilungen an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden.
Die Bekanntmachung der näheren Bedingungen erfolgt vor'm Ausgebot, einſtweilen wird hier aber bemerkt, daß jeder Steigerer einen ſolventen inlän— diſchen Bürgen zu ſtellen hat, ſo wie, daß Nachge— bote nicht zuläſſig ſind.
Die großh. Forſtſchützen zu Niedermörlen, Ober— mörlen, Winterſtein, Ockſtadt und dahier, werden auf Verlangen die Lohſchläge vorzeigen.
Oberrosbach am 15. Februar 1841. Der großh. heſſ. Revierförſter
Bingmann.
Bekanntmachung. (215) Heinrich Konig und deſſen Ehefrau von hier ſind unter Curatel des Heinrich Stamm und Hartmann Hofmann hierſelbſt geſtellt worden, was mit dem Anfügen öffentlich bekannt gemacht wird, daß hiernach den genannten König'ſchen Eheleuten ohne Genehmigung ihrer genannten Curatoren wirk— ſam nichts geborgt, überhaupt ohne ſolche Einwilli— gung kein gültiges Rechtsgeſchäft mit ihnen abge—
ſchloſſen werden kann.
Friedberg den 26. Februar 1841.
Großh. heſſ. Landgericht
Hofmann. Immobilienverſteigerung.
(217) Montag den 29. d. M., des Nachmittags 2 Uhr, ſollen auf Antrag der Andreas Schütze's Wittwe zu Oberwöllſtadt, ihre neu erbaute Mühle, beſtehend in einem Mahlgang, Scheune, Stall und circa 2½ Morgen Garten, ſodann ihre Hofraithe in der Untergaß, beſtehend in einem zweiſtöckigen Wohnhaus, Scheune, Stallung und Grund, unter den vor der Verſteigerung bekannt zu machenden Bedingungen verſteigert werden.
Oberwöllſtadt den 11. Marz 1841.
In Auftrag des gr. heſſ. Landgerichts Friedberg. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Feuerbach. Hofraithe-Verſteigerung. (218) In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts dahier ſoll Montag den 29. März, Vormittags um 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe die Johannes Wagneriſche Hofraithe auf der breiten Straße, an Bäckermeiſter Philipp Engel gelegen, beſtehend in Wohnhaus, Hin⸗ terbau und Gärtchen öffentlich meiſtbietend verſtei— gert werden. Friedberg den 11. März 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter f D. Fritz. Hofraithe-Verſteigerung. (219) Erbvertheilungshalber ſoll Montag den 29. März l. J., Vormittags um 11 Uhr, in hieſigem Rathhaus die Hofraithe des verlebten Georg Söll— ner, beſtehend in Wohnhaus, Hofraum und anſehn⸗
lichem Hinterbau mit Ausgang in die hinter dem Hauſe herziehende Straße, an der Metzgergaſſe an Heinrich Söllner's Wittwe und Jakob Mogk gelegen oͤffentlich meiſtbietend verſteigert werden. i Friedberg den 11. Maͤrz 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Hofraithe-Verſteigerung. (221) Montag den 29. d. M., Vormittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus die dem Augu⸗ ſtiner Schulfonds zuſtehende ſonſt Conrektorats-Woh— nung, Anbau am Hauptgebäude, an der Auguſtiner Gaſſe gelegen, beſtehend in Wohnhaus mit einem hinter dem Wohnhaus gelegenen Höfchen, wie ſol— ches abgepflöckt iſt, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.
Friedberg den 11. März 1841.
Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter
D. Fritz.
Güdter-Verſteigerung. (222) Montag den 22. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhaus die nicht geneh⸗ migten Haingrabenſtücke, beſtehend in 7 Stücken, jedes Stück ohngefäͤhr/ Morgen Ortsmaaß hal— tend, öffentlich meiſtbietend, und zwar ohne Obſt,
auf 6 Jahre verpachtet werden. Friedberg den 11. März 1841. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Fruchtverſteigerung im Rentamte Friedberg.
(240) Dienſtags den 30. d. M., Vormittags 10 Uhr, werden in dem Gaſthauſe zum Heſſiſchen Hof zu Butzbach von dem daſigen fiscaliſchen Speicher, 25 Mltr. Waizen, 90 Mltr. Korn und 60 Mltr. Gerſte; ſodann
Mittwoch den 31. d. M., Vormittags 10 Uhr, hier zu Friedberg in der Behauſung des Herrn Gaſthalters Hieronimus vor dem ehemaligen Main— zerthore
1) Von dem fiscaliſchen Speicher zu Friedberg 100 Mltr. Hafer;
2) Von dem fiscaliſchen Speicher zu Obermörlen 140 Mltr. Korn, 30 Mltr. Gerſte und 26 Mltr. Hafer;
3) Von dem fiscaliſchen Speicher zu Holzhauſen 80 Mltr. Korn;
4) Von dem fiscaliſchen Speicher zu Vilbel 28 Mltr. Hafer
oͤffentlich verſteigert.
Friedberg den 13. März 1841.
Der großh. heſſ. Rentamtmann
Buß.
Kapital⸗Ausleihung (241) Gegen doppelte gerichtliche Verſicherung liegen 300 fl. zu 4½ prozentigen Zinſen zum Aus⸗


