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dem Leben des Jubilars im Beſondern wahr und innig ſprach. Am Ende überreichte gedachter Herr Pfarrer Engel im Namen der Kirche dem Jubilar eine Prachtbibel und im Namen der obern Schul⸗ behörde, Kurfürſtlicher Regierung zu Hanau, ein Beglückwünſchungsſchreiben nebſt einer beſondern Gra⸗ tiſikation. In oben angedeuteter Ordnung begab ſich der Zug wieder aus der Kirche in die Wohnung des Jubilars zurück, wo ihm noch folgende Geſchenke überreicht wurden: Von Herrn Schulinſpektor Röder im Namen der Lehrer zu Hanau ein ſilberner Pokal mit paſſender Inſchrift; von den Nachbarskollegen des Großherzogthums ein Sopha, von den Lehrern des Bezirks Bockenheim eine Cylinderuhr, von den Lehrern des Bezirks Windecken ein halbes Dutzend Stühle, von der Gemeinde Dorheim eine Standuhr und von den Schulkindern in einer Rahme ein herz⸗ licher Glückwunſch. Auch dieſer, der Schulkinder, wurde hierbei gedacht; ſie wurden nämlich mit Praͤtzeln beſchenkt und zogen damit jubelnd von dannen.

Nun begab ſich die ganze Geſellſchaft in beliebi⸗ gen Gruppen an den Schwalheimer Mineralbrunnen, wo ein feſtliches Mittagsmahl bereitet war, welches unter Anhörung der Kaicher Muſik fröhlich einge⸗ nommen wurde. Hierbei wurden denn auch einige paſſende Toaſte ausgebracht; der erſte von Herr Pfarrer Pauli auf das Wohlergehen der beiden heſſiſchen Regentenhäuſer, der zweite von Herr Pfarrer Engel auf das Wohlſein des Jubilars, der dritte von Herrn Schulinſpektor Röder auf das Wohl des Lehrerſtandes, und ein vierter galt jedem Ehrenmann, der den Lehrer lieben kann. An den Mittagstiſch knüpfte ſich nun ein Ball, der bis in die Nacht dauerte, und das Feſt fröhlich endete, wie es ſchön begonnen hatte. Aber Eins iſt geblieben, nämlich der herzliche Wunſch, daß der theure Jubelgreis noch eine lange Reihe von Jahren geſund und froh mit den Seinigen verleben, und bis zu ſeinem Le⸗ bensende ſegensreich in ſeinem Berufe wirken möge. Und wer den muntern Alten kennt, wird dieſes um ſo mehr wünſchen und hoffen, da ſeit vorigem Jahre eine zweite Schule in Dorheim errichtet worden iſt, in welcher, unſerm Jubilar zur Seite, ein junger, tüchtiger Mann kräftig und ſegensreich zu wirken begonnen. Ihnen beiden dann herzlichſtes Wohl⸗ ergehen!

Für die Kaſſe taubſtummer Konfirmanden iſt ferner eingegangen: Von Herrn Hofgerichtsrath Exter von Hanau 48 kr.

Bekanntmachungen von Behoͤrden.

N

Edictalladung. (765) Ueber den überſchuldeten Nachlaß des Ki⸗ lian Hild von Heldendergen hat zwiſchen den bekann⸗ ten Gläubigern ein Arrangement ſtattgefunden. Um

durch deſſen Realiſirung den Intereſſen etwaiger unbekannter Gläubiger nicht zu nahe zu treten, wer⸗ den ſolche hiermit aufgefordert, ſogewiß im Termin i Dienſtag den 17. Auguſt, Vorm. 8 Uhr,

ihre Anſprüche dahier zu melden, richtig zu ſtellen und ſich über das ihnen dann eröffnet werdende Arrangement zu erklären, als ſonſt die ſich nicht Meldenden ohne beſonderes Präcluſivdecret ausge⸗ ſchloſſen, von den ſich Anmeldenden aber angenommen wird, daß ſie ſich der getroffenen Uebereinkunft an⸗ ſchließen wollen.

Großkarben den 16. Juni 1841.

Großh. heſſ. Landgericht daſelbſt Muhl. Schmidt. Guts⸗ Verpachtung.

(782) Der im Kreiſe Gelnhauſen, Amtsbezirke Wächtersbach gelegene, dem gräflichen Hauſe Yſen⸗ burg⸗ Wächtersbach gehörige, zwei Stunden von Gelnhauſen, anderthalb Stunden von Büdingen und Wächtersbach entfernte ſ. g. Weiherhof ſoll von Petri 1842 an auf 12 oder mehrere Jahre ver⸗ pachtet werden.

Zu demſelben gehören:

1) Vollſtändige Wohn⸗ und Oekonomiegebaude jeder Art, zum Betrieb der Landwirthſchaft, Vieh⸗, Schaaf⸗ und Schweinzucht, der Brannt⸗ weinbrennerei ꝛc.

2) Gras-, Baum⸗ und Gemuͤsgärten 16 Mrg.

3) Ackerfeld 246

4) Wieſen 165

ſämmtlich um die Hofgebäude herum gelegen, frei von Zehnten und ſonſtigen Laſten.

5) Die Schäferei und Pferchgerechtigkeit nebſt dem Weiderecht auf dem Hofgute und in den Ge⸗ markungen der angrenzenden Orte, ſowie auf bedeutenden Weidgängen.

6) Die Brantweinbrennerei- und Wirthſchafts⸗ gerechtigkeit.

Oeconomen, welche dieſe Pachtung zu übernehmen wünſchen, werden eingeladen, ſich baldigſt mit den erforderlichen Beſcheinigungen über ihre perſönlichen und Vermögensverhältniſſe bei unterzeichneter Stelle zu melden, um die Pachtbedingungen zu vernehmen und in Unterhandlungen einzutreten.

Wächtersbach den 2. Juli 1841.

Gräflich Iſenburgiſche Rentkammer

Colonius.

Ed iet al d a du ng N

(785) Zur Richtigſtellung des über den Nachlaß des Müllers Konrad Sauer und deſſen Ehefrau in der Herrnmühle bei Fauerbach I. aufgenommenen Inventars, ſowie zum Zwecke einer demnächſtigen Vertheilung jenes Nachlaſſes unter die geſetzlichen Erben der Konrad Sauers Eheleute, werden alle, welche an deren nachgelaſſenes Grund- oder Mo⸗ bilar⸗Vermögen Anſprüche bilden zu können glauben, hierdurch aufgefordert, ſolche laͤngſtens im Termin

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(810) Au Philipp Spi der Rodelhel ** Morg, 1 im Flurbuch Fischbach ſte des Philipp velſteigert w

aber keine Acker vorleg welche aus Acker zu he ſo gewiſſer unterzeichnet nach Ablauf und der Kau Ro delhe G

A (811) Mi Uhr, ſollen Pfarrhaus, den in Acco