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alſo Erſparung bei Braunkohlen 4 fl. 42 kr., oder beinahe 44 pCt., wovon indeſſen noch einige Prozent für den Werth der Holzaſche, indem ein Stecken circa 17 Pfd. liefert, abgehen, inſofern der Braun⸗ kohlenaſche als Düngemittel kein Werth beigelegt wird.
Obige Berechnung ſtellt ſich übrigens fuͤr jeden Ort anders heraus, je nach der Entfernung der Kohlengruben, des Waldes, der Lokalpreiſe, des
uhrlohns ꝛc. Fuhrloh(Schluß folgt.)—
Bekanntmachungen von Behoͤrden.
NN
Bekanntmachung. (1122) Etwaige Anſprüche an den geringen Nach⸗ laß der Wittwe des Vorſaͤngers Herz Stein von hier, ſind Donnerſtag den 28. Oktober, Mor⸗ gens, hier anzuzeigen, widrigenfalls jener dem ein⸗ geſetzten Teſtamentserben überlaſſen wird.
Friedberg den 23. September 1841. Gr. heſſ. Landgericht. Hofmann. Straßenbau-⸗Arbeit. (1123) Donnerſtag den 21. Oktober, Vormittags 11 Uhr, werden bei Gaſthalter Bingmann zu Ober⸗ rosbach die noch zum Bau der Provinzialſtraße von Friedberg über Oberrosbach nach Homburg er⸗ forderlichen Steine zum Brechen, Anfahren, Setzen und Zerſchlagen, zuſammen 50 Kubikklftr., ſowie die Handarbeiten, bei Unterhaltung der Fahrbahn, Gräben und Seitenpfäde, an die Wenigſtnehmenden oͤffentlich in Accord gegeben. Friedberg den 6. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler.
Straßenbau- Arbeit.
(1124) Dienſtag den 19. Oktober, Vormittags 10 Uhr, wird im Gaſthaus zum goldenen Hirſch zu Obermörlen das Brechen, Anfahren, Setzen und Zerſchlagen der aus dem Steinbruch, genannt am ſteinernen Biehel, noch zum Bau der Provinzial— ſtraße von Niedermörlen nach Ziegenberg erforder— lichen Steine an die Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert. Friedberg am 6. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Oeffentliche Aufforderung. (1127) Anſprüche an den Nachlaß der zu Okar⸗ ben verlebten Konrad Finks Eheleute ſind im Ter— min, Mittwoch den 10. Nevember Vormittags 8 Uhr, ſo gewiß anzumelden, als ſonſt bei der Regu⸗ lirung des Nachlaſſes darauf keine Rückſicht genom⸗ men wird. Groskarben am 22. September 1841. Großh. heſſ. Landgericht daſelbſt Muhl. Schmidt.
Bekanntmachung. (1129) Bei der heute ſtattgefundenen dritten Ver⸗ looſung der Stadt⸗Niddaer-au-porteur-Obligationen ſind folgende Nummern, durch's Loos, zum Abtrag beſtimmt worden:
e re „ 0„ 167 u. 144 à 200 fl. 400„ „D)„2195, 256 u. 241 à 100 fl. 300„ „ E„ 274, 271 u. 275 à 50 fl. 150
Zuſammen 1150 fl.
Hiervon werden die Inhaber dieſer Obligationen, unter Hinweiſung auf den 6. 6 der fraglichen Obli⸗ gationen in Abſchrift beigefügten kreisräthlichen Ver⸗ fügung vom 22. Oktober 1837, mit dem Anfügen in Kenntniß geſetzt, daß vom 1. Januar 1842 ab die Kapitalien nebſt laufenden Zinſen bei hieſiger Stadtkaſſe erhoben werden können, und daß von die⸗ ſem Tage an weitere Zinſen nicht vergütet werden. Nidda den 1. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Riddel.
Bekanntmachung. (1132) Montag den 25. d. M. und bis zur Been⸗ digung die folgenden Tage, jedesmal von Vormit⸗ tags 8 Uhr und des Nachmittags von 2 Uhr an, werden in dem Zimmer des Kuͤchenbaues der Klo⸗ ſtercaſerne dahier namhafte Quantitäten Militär⸗ Effecten, als: getragene Mäntel, Handſchuhe, Spen⸗ zer, Muͤtzen, wollene und leinene Hoſen, nebſt der⸗ gleichen Gamaſchen, Hemden, Schuhe, Torniſter, Tzacos, Tzacofilze, ausrangirte Bett-Teppiche, Trommelfelle und andere im Gebranch geweſene Caſerne- und Compagnieſpiel-Requiſiten ꝛc. Stück⸗ und Partieenweiſe gegen gleich baare Zahlung ver— ſteigert.
Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend Fried— bergs werden erſucht, dieſe Verſteigerung bei ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen.
Friedberg den 7. Oktober 1841. J. A. Gölz, Oberquartiermeiſter. Obligations⸗Verlooſung.
(1133) Nachdem in der heutigen Gemeinderaths—
verſammlung die, in Gemäßheit des Voranſchlags
für 1841, vorzunehmende Partial Obligationen—
Verlooſung ſtattgefunden hat, und folgende Num—
mern, als:
Nro. 3, 4, 7, 10, 21 und 31, jede von 500 fl. „eee,, 200„ „ 95, 98, 99, 102, 108, 111,
115 und 10,„ 00 durch das Loos zur Abzahlung herausgekommen ſind, ſo wird ſolches mit dem Anfuͤgen zur oͤffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Inhaber gedachter Par—⸗ tial⸗Schuld⸗Verſchreibungen, gegen deren Rückgabe, die Beträge bis zum 1. Januar 1842 bei der hie⸗


