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circa 125 Klafter langen Wegs um das Zuchthaus erforderlichen Planir-, Steinbrecher-, Steinfuhr⸗, Steinſetzer-, Chauſſir-⸗ und Pflaſter-Arbeiten an die Wenigſtfordernden verſteigert werden. Die Herrn Bürgermeiſter werden erſucht dieſe Verſteigerung im Intereſſe ihrer Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Gießen den 10. März 1841. Der großh. heſſ. Provinzialbaumeiſter Hofmann. Bekanntmachung. (214) Die Braunkohlen-Conſumenten des Dorhei— mer Bergwerks werden außerdem, daß dieſes ſchon heute allen Kohlenführern iſt geſagt worden, noch hierdurch in Kenntniß geſetzt, daß der Vraunkohlen— verkauf für diejenigen, welche ſolche nicht vorher anbeſtellt haben, für jetzt aufgehört hat. Jedoch wird noch eine Quantität Klötze, welche früher zu— rückgelegt worden waren und jetzt zum Trocknen auseinander geſtellt ſind, verladen werden. Jedoch möge ſich jeder, ehe er hierher fährt, zuerſt von der Qualität und dem Vorrath derſelben überzeugen. Dorheimer Bergwerk am 9. März 1841. Der großh. heſſ. Berginſpector A. Storch. Bann machung. (215) Heinrich Konig und deſſen Ehefrau von hier ſind unter Curatel des Heinrich Stamm und Hartmann Hofmann hierſelbſt geſtellt worden, was mit dem Anfügen öffentlich bekannt gemacht wird, daß hiernach den genannten König'ſchen Eheleuten ohne Genehmigung ihrer genannten Curatoren wirk— ſam nichts geborgt, überhaupt ohne ſolche Einwilli— gung kein gültiges Rechtsgeſchäft mit ihnen abge— ſchloſſen werden kann. Friedberg den 26. Februar 1841. Großh. heſſ. Landgericht Hofmann. Bekanntmachung. (216) Montag den 15. d. M., des Morgens 9 Uhr, ſollen auf freiwilligen Antrag der Andreas Schütze's Wittwe zu Oberwöllſtadt in deren Be— hauſung, ein braunes Wallachpferd, zwet tragbare Kühe, zwei Schweine, zwei Schaafe, zehn Hühner und einen Hahn, ſodann Heu, Stroh, Kartoffeln und ſonſtige Hausgeräthſchaften, gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden. Oberwöllſtadt den 11. März 1841. In Auftrag des gr. heſſ. Landgerichts Friedberg. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Feuerbach. Immobilienverſteigerung. (217) Montag den 29. d. M., des Nachmittags 2 Uhr, ſollen auf Antrag der Andreas Schütze's Wittwe zu Oberwöllſtadt, ihre neu erbaute Mühle,
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beſtehend in einem Mahlgang, Scheune, Stall und circa 2½ Morgen Garten, ſodann ihre Hofraithe in der Untergaß, beſtehend in einem zweiſtöckigen Wohnhaus, Scheune, Stallung und Grund, unter den vor der Verſteigerung bekannt zu machenden Bedingungen verſteigert werden.
Oberwöllſtadt den 11. März 1841. In Auftrag des gr. heſſ. Landgerichts Friedberg.
Der großh. heſſ. Bürgermeiſter
Feuerbach.
Hofraithe-Verſteigerung. (218) In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts dahier ſoll Montag den 29. März, Vormittags um 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe die Johannes Wagneriſche Hofraithe auf der breiten Straße, an Bäckermeiſter Philipp Engel gelegen, beſtehend in Wohnhaus, Hin— terbau und Gaͤrtchen öffentlich meiſtbietend verſtei— gert werden. Friedberg den 11. März 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Hofraithe-Verſteigerung. (219) Erbvertheilungshalber ſoll Montag den 29. März l. J., Vormittags um 11 Uhr, in hieſigem Rathhaus die Hofraithe des verlebten Georg Söll— ner, beſtehend in Wohnhaus, Hofraum und anſehn— lichem Hinterbau mit Ausgang in die hinter dem Hauſe herziehende Straße, an der Metzgergaſſe an Heinrich Söllner's Wittwe und Jakob Mogk gelegen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 11. Maͤrz 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Holzverſteigerung. (220) Dienſtag den 16. d. M., Vormittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe der Bezug von 4½ Mark Holzes aus dem gemeinſchaftlichen rocken— berger und oppershofer Markwald öffentlich meiſt— bietend verſteigert und dem Meiſtbietenden der Zu— ſchlag unwiderruflich ertheilt werden. Friedberg den 11. Marz 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Hofraithe-Verſteigerung. (221) Montag den 29. d. M., Vormittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigenm Rathhaus die dem Augu— ſtiner Schulfonds zuſtehende ſonſt Conrektorats-Woh— nung, Anbau am Hauptgebäude, an der Auguſtiner Gaſſe gelegen, beſtehend in Wohnhaus mit einem hinter dem Wohnhaus gelegenen Höfchen, wie ſol— ches abgepfloͤckt iſt, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 11. März 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz.


