zu Melbach am 3. Juli 1776 von der Vormund⸗ ſchaft über Peter Seippel von Melbach 40 fl. 30 kr. unter Verpfaͤndung ihrer Hofraithe, an welche in⸗ haltlich des erwähnten Hypothekenbuchs auch Joh.
Heinrich Seippel noch 74 fl. 30 kr. zu fordern haben
ſoll. Peter Seippel iſt längſt todt, Joh. Heinrich Seippel aber, der, wenn er noch lebte, uͤber 90 Jahre alt wäre, iſt ſeit ſehr geraumer Zeit abweſend und die für beide ausgeſtellten Schuldverſchreibungen befinden ſich nicht im Beſitze ihrer muthmaßlichen Erben, ſcheinen vielmehr abhanden gekommen zu ſein. Da nun dermalen uber das Uunterpfand anderweit verfügt und die erwähnten Schulden abgetragen werden ſollen, ſo werden Joh. Heinrich Seippel und deſſen allenfallſige Leibeserben, ſodann alle, wel⸗ che auf die vorgedachten beiden Schuldurkunden An⸗ ſprüche zu haben vermeinen, anmit aufgefordert, ſich ſogewiß binnen 60 Tagen hier anzumelden, als ſonſt, daß die Auszahlung der mehr berührten Kapitalien gültig an die hier bekannten Seitenverwandten der beiden Gläubiger geſchehen könne, unterſtellt, Joh. Heinrich Seippel als kinderlos verſtorben angeſehen, hinſichtlich der beiden Schuldurkunden ſelbſt aber, daß ſolche nicht mehr exiſtiren, angenommen und hiernach die Löſchung der deßfallſigen Einträge im Hypothekenbuche verfügt werden wird. Friedberg den 19. November 1841. Großh. heſſ. Landgericht Hofmann. Straßenbau-Reparatur-Arbeits-Ver⸗ ſteige rung. (1325) Die Unterhaltungsarbeiten der Staats- und Provinzialſtraßen im Baubezirke Friedberg für das Jahr 1842, als Steinbrechen, Steinfuhr, Stein⸗ ſetzen, Steinſchlagerlohn, Handarbeiten ꝛc., ſollen in den nachbenannten Terminen unter den alsdann be— kannt gemacht werdenden Bedingungen an die We— nigſtnehmenden zur Verſteigerung gebracht werden, 1) Für die Straße in der Vilbeler Gemarkung und von der Dortelweiler Grenze bis Okarben, zu Kloppenheim Montag den 20. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr. 2) Für die Straße von Okarben bis an die Nau⸗ heimer Grenze, zu Oberwöllſtadt bei Wirth Brauburger Dien⸗ ſtag den 21. Dezember d. J., Vormittags 9 Uhr. 3) Für die Straße von der Nauheimer Grenze bis Butzbach, zu Niedermörlen im Gaſthaus zum Löwen, Mittwoch den 22. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr. 4) Für die Straße von Niederwöllſtadt nach Hanau und von Aſſenheim nach Dornaſſenheim, im Chauſſeehaus bei Ilbenſtadt, Donnerſtag den 23. Dezbr. d. J., Vormittags 10 Uhr. 5) Für die Straße von Ilbenſtadt bis Altenſtadt, zu Altenſtadt bei Gaſtwirth Holzapfel, Dienſtag den 28. Dezbr. d. J., Vormittags 9 Uhr.
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6) Für die Straße von Altenſtadt bis Selters, von Lindheim nach Büdingen und von Lindheim nach Marköbel, 1
zu Lindheim Mittwoch den 29. Dezbr. d. 85
Vormittags 9 Uhr,
79) Für die Straße von den Nonnenſtuͤmpfen nach
Ranſtadt, 15 zu Niedermoxſtadt Donnerſtag den 30. Dezbr. d. J., Vormittags 10 Uhr, c
8) Für die Straße von Frankfurt nach Homburg
durch die Gemarkungen Ober- und Niedereſchbach und für die Straße von Frankfurt nach König⸗ ſtein durch die Gemarkung Rödelheim, zu Obereſchbach Freitag den 7. Januar 1842, Vormitags 10 Uhr,
9) Für die Straße von Friedberg uber Oberrosbach a
nach Homburg, zu Oberrosbach bei Gaſtwirth Bingmann Mitt⸗ woch den 12. Januar 1842, Vormittags 10 Uhr. 10) Für die Straße von Niedermörlen nach Ziegen⸗ berg, zu Niedermörlen im Gaſthaus zum Löwen Frei⸗ tag den 14. Januar 1842, Vormittags 10 Uhr. Es werden die großh. Bürgermeiſter erſucht, im Intereſſe ihrer Gemeinden Vorſtehendes bekannt ma⸗ chen zu laſſen. Friedberg den 2. Dezember 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Edictalladung. (1318) In den Hypothekenbüchern der Gemeinde Aſſenheim ſtehen noch folgende Einträge a) auf den Namen des Carl Ludwig Heimburg zu Aſſenheim 200 fl. am 16. November 1785 bei Kammerrath Serruvier zu Hanau und 900 fl. am 16. Oktober 1695 bei Hofkammerrath Geiger entliehen, ſodann eine Caution von 1500 fl. am 6. Mai 1788 zur Sicherung we⸗ gen erhaltener Brautgabe den Bauſchiſchen Kindern zu Niederwöllſtadt geſtellt, b) auf den Namen der Vormünder der G. Stocks Kinder zu Aſſenheim, Pachter Carl daſelbſt und G. Fauerbach zu Niederwöllſtadt 900 fl. den 20. März 1831 bei Adam Fauerbach zu Nie⸗ derwöllſtadt entliehen,
c) auf den Namen des Wilh. Reuling zu Aſſen⸗ heim eine Caution von 128 fl. wegen Zahlung der Kriegskoſten von Grundſtücken, die er in der bruchenbrücker Gemarkung gehabt,—
offen, die in Folge geſchehener Zahlung ihre Guͤl⸗ tigkeit verloren haben ſollen. Da indeſſen die Schuld⸗ und Cautionsurkunden nicht beigebracht werden kön⸗ nen, ſo werden alle, die noch Anſprüche aus denſel⸗ ben herleiten zu können vermeinen, aufgefordert, ſolche ſogewiß binnen 60 Tagen hier anzuzeigen, als ſonſt die erwähnten Schuld- und Cautionsurkunden
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