Ausgabe 
9.1.1841
 
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Gute gedeiht nicht ſo ſchnell) weniger, es wird we⸗ nigſtens von Einer und zwar von der allerſchlimm⸗

ſten Seite, beſſer werden.)

Wir wünſchen dieſen bhochwichtigen Gegenſtand noch wei⸗ ter erörtert. Die Red.

Bekanntmachungen von Behoͤrden.

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Immobilien-Verſteigerung. (1213) Da der hießge Bürger Gerber und Leim⸗ ſieder Adolph Müller und deſſen Ehefrau nach⸗ folgende denſelben eigenthuͤmlich zuſtehende Immo⸗ bilien einer freiwilligen öffentlichen Verſteigerung an den Meiſtbietenden auf hieſigem Rathhauſe aus⸗ ſetzen wollen und der Unterzeichnete von denſelben hierzu beauftragt worden, ſo habe ich hierzu Ter⸗ min auf Montag den 11. Januar, Morgens 10 Uhr, anberaumt, an welchem Tage die näheren Be dingungen bekannt gemacht werden, die auch fruͤher ſchon von den Intereſſenten bei mir eingeſehen wer den konnen. Die zu verkaufenden Gegenſtände beſtehen in:

1 einem erſt vor einigen Jahren neu erbauten ſehr geraͤumigen zweiſtöckigen Wohnhauſe, auf wel⸗ chem die zum Trocknen des Leimes eingerichteten Böden ſich befinden;

2) ein unmittelbar an das Haus ſtoßender 22 Ru⸗

then Ortsmaß haltender Gemüsgarten.

Bei der Hofraithe befindet ſich ein Brunnen mit gutem weichem Waſſer, ſodann ein ſehr geräumiges Gerbhaus. Sämmtliche Gebäulichkeiten liegen an dem Uſafluß, an welchem alle hieſige Gerber ihre Werkſtätten haben, und wird hierbei bemerkt, daß bisher Gerberei und Leimſiederei in den gedachten Gebäulichkeiten betrieben worden ſind und die zu bei⸗ den Geſchäften gehörigen Geräthſchaften mit ver kauft werden.

Friedberg den 26. November 1840.

Der Beigeordnete Bender.

Oeffentliche Ladung. (1296) Alle diejenigen, welche Anſprüche an den in Concurs verfallenen Schuhmacher Georg Steg von Rodenbach haben, werden aufgefordert, ſolche ſogewiß in dem auf Freitag den 19. Februar k. J.,

Vormittags 9 Uhr, angeſetzten Liquidationstermine dahier geltend zu machen, als ſonſt, ohne daß ein beſonderes Präcluſivdecret erfolgt, Ausſchluß von der Maſſe eintritt.

In dem Termin ſoll zugleich die Güte verſucht werden, weßhalb die Vollmachten etwaiger Manda⸗ tare zum Abſchluß eines Arrangements ermächtigen müſſen.

Großkarben den 10. Dezember 1840. Großherzoglich heſſiſches Landgericht Muhl. Schmidt.

Aufforderung. (1297) Friedrich Stadelmann von Vilbel ſchoß dem Mathildenſtift zu Friedberg am 8. Juli 1837 ein Kapital von 430 fl. verzinslich vor und erhielt darüber als Schuldurkunde ein ſ. g. Einlage⸗ büchelchen Nr. 549. Dieſes Büchelchen iſt verloren gegangen und es werden, der vorgedruckten Beſtim⸗ mungen gemäß, auf den Auftrag des Darleihers Alle, welche aus irgend einem Grunde Anſprüche daran und reſp. an die fragliche Forderung bilden, hiermit aufgefordert, dieſe ſo gewiß in einer Friſt von 6 Wochen dahier geltend zu machen, als daſſelbe ſonſt für mortificirt erklart werden wird. Butzbach am 15. Dezember 1840. In Auftrag: Gr. heſſ. Hofgerichts der Provinz Oberheſſen Großh. heſſ. Landgericht Völcker. Güter- Verpachtung. (1298) Montag den 18. Jannar 1841, Morgens 10 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe, die den mil⸗ den Stiftungen dahier gehörenden, Petritag 1841 leihfälligen Güter auf zwölf nach einander folgende Jahre öffentlich meiſtbietend verpachtet werden, als: 1) Gemarkung Friedberg: 29 ¼ Morgen, 2) Gemarkung Weckesheim: 90 ½¼ Morgen. Friedberg den 22. Dezember 1840. Für den Kirchenvorſtand: Der Beigeordnete Bender. Annahme von Tambouren. (16) Bei dem großh. 4. Jufanterie-Regiment ſol⸗ len noch weiter vier Tamboure angenommen werden. Die hierzu Luſttragenden wollen ſich alsbald, mit den vorſchriftsmäßigen Atteſtaten verſehen, bei dem Bataillons⸗Commando zu Friedberg anmelden. Die Herrn Burgermeiſter werden erſucht, dies in ihren Gemeinden bekannt zu machen. Offenbach den 6. Januar 1841. Das Commando des großh. heſſ 4. Infanterie-Regiments. Fäſſer⸗Verſteigerung. (17) Dienſtag den 12. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen auf Antrag der Curatoren des minoren⸗ nen Johannes Vorbach zu Rodheim circa 40 Ohm in ſehr gutem Stande gehaltene Faß zum Theil in Eiſen und zum Theil in Holz gebunden, in der Be⸗ hauſung des Herrn Wilhelm Schwenck II. dahier öffentlich verſteigert werden, was man hiermit zur allgemeinen Kenntuniß der etwaigen Concurxenten bringt. Niedereſchbach den 6. Januar 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Fahz. Hofraithe⸗Verſteigerung. (18) Auf freiwilligen Antrag der Bürger und Sattler Karl Decher'ſchen Eeheleute ſoll Dienſtag