öffentlich ſtattgefundene Verlooſung die Nr. 26 und 40 der Partial⸗Schuldverſchreibungen hieſiger Ge⸗ meinde zur Abtragung für das Jahr 1841 beſtimmt. Es wird dieſes mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Inhaber vorgedachter Partial⸗Schuldverſchreibungen die entſprechenden Ka—⸗ pitalien am 31. Dezember d. J. bei dem hieſigen Gemeinderechner in Empfang zu nehmen haben, da von dieſer Zeit an keine weiteren Zinſen vergütet werden.
Niederurſel am 27. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter
Amſel.
A ν
Privat⸗Bekanntmachungen.
413 fl. (1211) liegen im hieſigen Kirchenfonds von Mar⸗ tini dieſes Jahres an, gegen gerichtliche Hypothek, zum Ausleihen bereit. Das Nähere iſt bei dem Großh. Pfarrvikar Rahn zu erfragen. Niedereſchbach den 23. Oktober 1841. Namens des Kirchenvorſtandes Rahn. Garten verpachtung. ö (1227) Der Unterzeichnete iſt geſonnen kleinere oder größere Theile ſeines Beſoldungsgartens aus freier Hand zu verpachten. Friedberg. Bindernagel, Vater, großh. heſſ. Geometer. Zur gefälligen Beachtung. (1228) Meinen geehrten Freunden und Gönnern mache ich hierdurch die ergebenſte Anzeige, daß durch das Hinſcheiden meines Ehegatten, des Schuhmacher— meiſters Philipp Weckerling I., mein Geſchäft nicht die geringſte Unterbrechung erleidet, ſondern durch meinen älteſten Sohn Carl, welcher ſeit mehreren Jahren ſchon das Geſchäft geleitet hat, thätigſt fortbetrieben wird. Zugleich fühle ich mich verbunden, für das meinem verblichenen Gatten ſeit 50 Jahren geſchenkte Zutrauen und Wohlwollen herzlich zu danken, mit der Bitte, daſſelbe mir und den Meinigen auch ferner guͤtigſt zu Theil werden zu laſſen. Katharina Weckerling, Wittwe des Schuhmachermeiſters Philipp Weckerling I. Sonntagsſchule. (1229) Die Sonntagsſchule wird nächſten Sonn⸗ tag den 7. November wieder ihren Anfang nehmen. Friedberg den 3. November 1841. In Auftrag: Ph. Dieffenbach. Zu verkaufen (1230) iſt ein noch ganz neuer gewöhnlicher Ofen und ein großer mit zwei Thüren im beßten Zuſtande befindlicher Kleiderſchrank bei Friedrich Hilbrecht.
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Geſchaͤfts-Eroͤffnung.
(1231) Ich bringe zur Kenntniß eines verehrten hieſigen und auswärtigen Publikums, daß ich dahier ein Putzgeſchäft etablirt habe, und im Stande bin jede Anforderungen in dieſem Fache nach Wunſch zu befriedigen. Alle Putzarbeiten werde ich in dem neueſten Geſchmacke verfertigen, mir gütigſt ertheilt werdende Aufträge auf das Pünktlichſte und Reelſte ausführen, und bei billigen Preiſen mich des Zu⸗ trauens meiner geehrten Abnehmer würdig zeigen. Ich empfehle mich daher zu recht zahlreichen Auf⸗ trägen. Friedberg im November 1841.
Fanny Fehr, wohnhaft im Menges'ſchen Hauſe, der Poſt gegenüber. J. C. Nagel auf der breiten Straße (1232) empfiehlt ſich mit einer ſchönen Auswahl Niederländiſches Tuch wie Buckskin zu feſtgeſetzten und billige Preiſe, jedes ſolides Verlangen um Ueber⸗ ſchickung von Muſterkarte werde ich mit Vergnügen ausführen. Da ſich das Tuch nach Muſter nicht gut beurtheilen laßt, ſo übernehme ich die Verbindlichkeit, daß wenn die Waare bei dem Ueberſchicken nicht gefallen ſollte, ich ſie ohne Wiederrede zurücknehme, und der Beſteller iſt jeder Verbindlichkeit entlaſtet. Ob ich gleich vor jetzt nur mittel und feines Tuch wie Buckskin zum Verkauf führe, ſo iſt doch nur der Preis der beſte Qualität welche ich mit Wahr⸗ heit für ſupperfein empfehlen kann pr. Stab 10 fl. 48 kr.; ich muß es deßhalb für eine reine Erdich⸗ tung erklären wie ſich ein Freund,— bemüht aus⸗ zuſtreuen ich hätte einem gewiſſen Herrn für einen Stab Tuch 16 fl. abverlangt, übrigens ſtütze ich mich auf meine reelle Behandlung, und hoffe mein Geſchäft dieſer Thätigkeit ſofort betreiben zu können als es den Anfang genommen hat. Friedberg den 3. November 1841.
A bſchied. (1233) Bekannten und Freunden, von denen ich, zu meinem Bedauern(wegen meiner Verſetzung nach Borken bei Kaſſel) nicht ſelbſt Abſchied nehmen konnte, empfehle ich mich zu wohlwollendem Andenken. Dorheim den 1. November 1841. J. M. L. Schuͤler. Aufforderung. i (1234) Sollte, gegen Vermuthen, irgend Jemand etwa noch eine Kleinigkeit an mich zu fordern ha⸗ ben, ſo erſuche ich dringendſt, die deßfallſigen Rech⸗ nungen ungeſäumt an mich einzuſchicken, da ich mich ſpäterhin(wegen meiner Verſetzung nach Bor⸗ ken bei Heſſenkaſſel) auf Nachforderungen nicht einlaſſen kann. Dorheim den 1. November 1841. J. M. L. Schüler, Kurfürſtl. heſſ. Rentmeiſter.
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