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ſenkt oder die Kuͤſte ſich hebt, darauf kommt es uns hier weniger an, als vielmehr neue Beweiſe zu liefern, daß an eine Abnahme des feſten Landes durchaus nicht zu denken ſey. Und dieſe Beweiſe ſind hier wieder gegeben.
Bekanntmachungen von Behöoͤrden.
NN
Ackerland ⸗Verſteigerung. (1199) Auf freiwilliges Anſuchen der Frau Con⸗ rad Storks Wittwe, ſollen Montag den 8. Novbr. l. J., Morgens um 9 Uhr, in hieſigem Rathhauſe deren Güterſtücken in hieſiger Gemarkung in vier Zahlungsterminen öffentlich meiſtbietend verſteigert und bei annehmbarem Gebot die Genehmigung als⸗ bald ertheilt werden. Die Güter beſtehen in Acker⸗ land, als:
1) in 123 Ruthen im großen Wartfeld gegen der Krämergaſſe am Hoſpital.
D„ 128 daſelbſt am grünen Weg an Poſtmeiſter Helmolt, zehntfrei.
3„, 139 daſelbſt, bei der Landſtraße an der Pfingſtweide an Johannes Flading.
4„7s„ im Großgalgenfeld gegen dem Dachspfad an Poſtmeiſter Hel⸗ molt, zehntbar der Stadt.
S 116, daſelbſt gegen dem Entengraben an Johannes Berg.
6)„ 236„ daſelbſt an Daniel Fritz.
7 142 Ruthen im kleinen Galgenfeld gegen die Höhe, an Johannes Flading.
8)„ 210„ im Lachenfeld, am Lachenweg
an Johann Heinrich Müller. 9) in 127 Ruthen daſelbſt, gegen den dicken Rain an Friedrich Kautz, zehntfrei. daſ., an der krummen Gewann an Adam Steinhäußer. daſ., im Eiger an Poſtmeiſter Helmolt, zehntfrei.
Friedberg den 27. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Deffentliche Aufforderung.
(1179) Der Herr Graf Friedrich Eduard von Leiningen⸗Weſterburg zu Ilbenſtadt hat in der Ge⸗ markung Rendel eine Zehntgrundrente von 700 fl. und an Geldgrundzinſen 7 fl. 2 kr. zu beziehen. Beide ſollen nach dem Geſetze vom 27. Juni 1836 gegen ein Ablöſungskapital von 12,726 fl. 53 kr. abgelößt werden. Alle diejenigen, welche bei dieſer Ablöſung betheiligt ſind, werden hiermit aufgefor⸗ dert, ihre Rechtsanſprüche um ſo gewiſſer binnen 2 Monaten bei unterzeichneter Gerichtsſtelle geltend
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zu machen, als ſonſt die Auszahlung des Ablöſungs— kapitals an den oben benannten Berechtigten geſtat— tet werden wird.
Großkarben den 11. Oktober 1841.
Großh. heſſ. Landgericht daſelbſt Muhl.
Oeffentliche Aufforderung. (1180) Alle diejenigen, welche an das unter cura⸗ toriſcher Verwaltung befindliche, nach der letzten Rechnung in 27 fl. 19¼ kr. beſtehende Vermögen des ſeit ſeiner Jugend abweſenden Johann Konrad Vetter, geboren den 10. Juni 1767, und Sohn von Peter Vetter zu Rendel, Erb- oder ſonſtige Anſprüche machen zu können glauben, werden hiermit, ſammt dem gedachten Johann Konrad Vetter ſelbſt, wenn derſelbe ſich noch am Leben befinden ſollte, aufge⸗ fordert, ſolche um ſo gewiſſer binnen 6 Monaten a dato dahier geltend zu machen, als ſonſt jenes Vermögen, da keine Erbberechtigten bekannt ſind, dem Fiskus überwieſen wird.
Großkarben den 12. Oktober 1841. Großh. heſſ. Landgericht daſelbſt Muhl. Aufforderung. (1209) Der Herr Senator und Schöff Freiherr Hektor von Guͤnderrode, genannt von Kellner, zu Frankfurt a. M. hat ſein in der Rödelheimer Gemarkung gelegenes Familiengut von circa 51 Mor⸗ gen, welches im hieſigen Flurbuch auf den Namen des Herrn von Günderrode zu Höchſt eingetragen iſt, an Seine Erlaucht den Herrn Grafen Karl von Solms-Rödelheim verkauft, konnte aber keine Eigen— thumsurkunde darüber vorlegen. Deßhalb werden nunmehr alle Diejenigen, welche aus irgend einem Rechtsgrunde Anſprüche an das verkaufte Gut bezie— hungsweiſe die dazu gehörigen Güterſtücke, woruͤber ein Verzeichniß auf der Bürgermeiſterei dahier zur Einſicht offen liegt, zu haben glauben, insbeſondere auch etwaige unbekannte Agnaten, aufgefordert, ihre Rechtsanſprüche um ſo gewiſſer binnen 3 Monaten bei dem unterzeichneten Landgerichte anzuzeigen, als ſonſten nach Ablauf dieſer Friſt ohne Weiteres der Kaufbrief ausgefertigt und landgerichtlich beſtätigt werden wird. Rödelheim den 14. Oktober 1841. Großh. heſſ. gräfl. ſolmſ. Landgericht uff. Garten ⸗Verſteigerung. (120t) Montag den 15. November l. J., Vormit⸗ tags um 11 Uhr, wollen der Herr Oberſchulrath Roth dahier ihren in der Burg an der Direktorats— Wohnung gelegenen 1 Viertel haltenden Garten, der ſich vorzüglich zu einem Bauplatze eignet, in 2 8 5 Rathhauſe öffentlich meiſtbietend verſteigern laſſen. Friedberg den 28. Oktober 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz.


