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Von ſelbſt verſteht es ſich, daß die bereits anberaumten Termine an den feſtgeſetzten Tagen wer⸗
den abgehalten werden.
Sie wollen dieſe Verfügung alsbald öffentlich bekannt machen laſſen.
Friedberg den 19. Juni 1840.
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Hofmann.
Daſſelbe an dieſelben.
Betreffend: Die von Schulkindern zu verbüßenden Gefängnißſtrafen.
Bekanntlich ſollen Gefängnißſtrafen, welche Schulkinder zu verbüßen haben, namentlich unein⸗ bringliche Forſtſtrafen, in der Regel, und ſo viel als thunlich, während der Schulferien verbüßet werden. Es iſt inzwiſchen in neuerer Zeit verſchiedentlich vorgekommen, daß jene Vorſchrift darum nicht beobachtet worden iſt, weil wir nicht zeitig Kenntniß davon erhielten, daß die zum Strafvollzug eingelieferten In⸗ dividuen ſchulpflichtig ſeyen, weßhalb wir Sie beauftragen, künftig in allen Fällen, wo Sie die Weiſung erhalten, Sträflinge einzuſenden, welche noch die Schule beſuchen, dieſe Weiſung nicht zu vollziehen, vielmehr vorerſt deßfallſigen Bericht an uns zu erſtatten und in demſelben zugleich zu bemerken, wann
die nächſten Schulferien eintreten und wie lange ſolche dauern.
Friedberg am 27. Juni 1840.
Hofmann.
Oeffentliche Nachricht.
Bei dem außerordentlichen Andrange, welcher zur Kaſſe des Mathildenſtifts im Monate Juli wegen der alsdann zu leiſtenden Zinszahlungen ſtattfindet, wird die Kaſſe im nächſten Monate jeden Mittwoch
und Samſtag Morgens um 6 Uhr eröffnet ſeyn.
Die großh. Bürgermeiſter wollen dies alsbald veröffentlichen laſſen, damit namentlich die Bewohner der nahe gelegenen Orte ſich frühzeitig einfinden, indem hiervon ihre baldige
Abfertigung abhängt. Friedberg am 20. Juni 1840.
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Der Director des erſten Bezirksausſchuſſes des
Mathildenſtiftes.
Hofmann.
unſere gewoͤhnlichen Giftpflanzen. (Schluß.)
13) Der Taumellolch oder die Trespe fin⸗ det ſich häufig im Getraide, beſonders im Hafer.
10 Die Tollkirſche wächſt in Wäldern. Sie iſt eine um ſo gefährlichere Staude, weil ihre Bee⸗ ren zum Genuſſe ſehr einladend ſind, indem ſie der dunkeln Kirſche ähnlich ſehen.
15) Eine ſehr gefährliche Pflanze iſt auch die Wolfsmilch, deren es 2 Arten gibt, eine mit ſchmalen und eine andere mit breiten Blättern. Sie blühen gelb, und finden ſich an Wegen und auf Brachfeldern; doch ſind ſie in Starkenburg viel häufiger als in der Wetterau.
Sodann erinnern wir, daß der Taxus, Eiben⸗ baum) welcher zuweilen als Zierbaum in unſern Gärten ſich findet(z. B. im Burggarten zu Fried⸗ berg, zu Ockſtadt im v. Frankenſtein'ſchen Garten) kleine rothe Beeren trägt, in welchen ein ſchwarzer Kern ſich befindet. So ſehr dieſe Frucht zum Ge⸗
nuſſe lockt, ſo nachtheilig iſt ſie dem menſchlichen Körper. 5
Ferner bemerken wir, daß unſere Kartoffel zu den Giftpflanzen(Nachtſchatten) gehört, daß na⸗ mentlich der Genuß des Apfels ſehr ſchädlich iſt, ſo wohlthätig für uns die Knollen ſind.
Endlich iſt bekanntlich die Tabakspflanze eine Giftpflanze. Das empfinden alle diejenigen, welche thöricht genug ſind, ſich das Tabaksrauchen anzuge⸗ wöhnen, um— allenfalls in der Geſellſchaſt der Welt zeigen zu können, daß ſie eine Pfeife im Munde führen. Schreiber dieſes, welcher leider ſelbſt raucht, muß geſtehen, daß er es fur eine Schande hält, daß wir Europäer dieſes ſchlechte und unnöthige Bedürfniß von den Wilden in Amerika angenom⸗ men haben,— und hofft, daß die Zeit nicht mehr ferne iſt, wo das häßliche Rauchen ganz aus der Ge⸗ ſellſchaft gebildeter Menſchen verdrängt werden wird.
Zelt hätte die uc Segen. pelche du gelitten l. wenllich nächſten nen nicht dafür ſeſ Schöpfer haben. cher keine üppigen bäumen; Dankgeft zu haber
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Beka
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