wo der Handel abgeſchloſſen wurde, vorhanden gewe⸗ ſen ſeyen und Verkäufer iſt zur Zurücknahme des Thieres oder zur Entſchädigung des Käufers ver⸗ bunden.“ a
Friedberg den 20. September 1840.
Antwort der Redaction auf eine Zuſendung.
Das uns zugeſendete mit Bffd unterzeichnete Ge⸗ dicht in pfälziſcher Mundart können wir aus zwei Gründen in unſer Blatt nicht aufnehmen, einmal weil ſich der Einſender nicht genannt hat, und zwei⸗ tens weil wir die Hand dazu nicht reichen mogen, daß Jemand ſich mit fremden Federn ſchmückt. Das fragliche Gedicht iſt nämlich ſchon im heſſ. Haus⸗ freund vom Jahr 1828 erſchienen, und gehort einem andern Verfaſſer Herrn Lönig) an.
D. Red.
»Sonntagsſchule.
Ich mache hiermit bekannt, daß die Sonntags⸗ ſchule den achtzehnten Oktober l. J. wieder ihren Anfang nehmen und künftighin in dem Lokale des ſtädtiſchen Schulhauſes gehalten wird. Die⸗ jenigen, welche dieſelbe zu beſuchen Willens ſind, haben ſich vorher bei dem Unterzeichneten anzumel⸗ den. Der Unterricht wird künftig unentgeldlich ertheilt.
Friedberg den 8. Oktober 1840. In Auftrag: Profeſfor Ph. Dieffenbach.
Bekanntmachungen von Behoͤrden.
8 N Bekanntmachung. (1052) Montag den 26. Oktober d. J., Mittags 1 Uhr, ſoll das den Balthaſer Arnold Schott's Ehe⸗ leuten gehörige Wohnhaus auſſerhalb der Stadt Aſſenheim, zum Betriebe der Wirthſchaft eingerichtet, und hierzu beſonders gut gelegen, ſodann 5 Ruthen Garten beim Haus, 12¼ Ruthe und 24 Ruthen Ackerland öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Aſſenheim den 7. Oktober 1840. f
In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts:
Der Beigeordnete Bertalott. Obligations⸗Verlooſung.
(1053) Nachdem in der heutigen Gemeinderaths⸗ verſammlung die, in Gemäßheit des Voranſchlags für 1840, vorzunehmende Partial-Obligations⸗Ver⸗ looſung ſtattgefunden hat, und folgende Nummern, als: Nro. 8, 13, 23, 25, 27 und 34 mit 500 fl., Nro. 51, 55, 56, 58, 59, 62, 63, 66 und 71 mit 200 fl., Nro. 91 und 94 mit 100 fl. durch das Loos zur
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dann wird angenommen, daß ſie ſchon zu der Zeit
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Abzahlung herausgekommen ſind, ſo wird ſolches mit dem Anfuͤgen zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß die Inhaber gedachter Partialſchuld⸗Verſchrei⸗ bungen gegen deren Ruͤckgabe die Beträge bis zum 1. Januar 1841 bei der hieſigen Gemeindekaſſe in Empfang zu nehmen haben, indem von dieſem Ter⸗ min an keine weiteren Zinſen mehr vergütet werden. Altenſtadt am 30. September 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Brack. Victualien- Ankauf.
(1054) Freitag den 16. d. M., des Vormittags um 10 Uhr, ſoll auf dem Verwaltungsbüreau der Iſten Diviſion Garderegiments Chevauxlegers, eine
bedeutende Lieferung, beſtehend in Kartoffeln, Boh⸗
nen, Erbſen und Sauerkraut an den Wenigſtverlan⸗ genden parthienweiſe verſteigert werden. Indem ich dies zur öffentlichen Kenntniß bringe, erſuche ich zu⸗ gleich die Herrn Bürgermeiſter dieſe Verſteigerung in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Butzbach den 7. Oktober 1840. In Auftrag: Cellarius, Unterquartiermeiſter.
Oeffentliche Nachricht
(1055) Das bisher auf den 11. November
fallende hieſige Kirchweihfeſt iſt wegen der ſpaͤ⸗
ten Jahreszeit mit hoͤherer Genehmigung auf den 18. Oktober verlegt worden, was hierdurch zur allgemeinen Kenntniß gebracht wiro. Niedereſchbach den 7. Oktober 1840. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter a Fahz. Arbeits- Verſteigerung. (1056) Dienſtag den 13. Oktober d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſollen in der Buͤrgermeiſterei dahier 138 Reparaturarbeiten in dem hieſigen Schulhauſe, wobei
Maurerarbeit zu 20 fl.
Steinhauerarbeit 35„ 30 kr. Schreinerarbeit 7 Weißbinderarbeit 5„—„ Schloſſerarbeit 20„ 30„
voranſchlagt ſind, an den Wenigſtfordernden in Ac⸗ cord gegeben werden. Rodenbach den 3. Oktober 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter * Beck. e kanntmachung. (1057) Das zum Nachlaſſe des dahier verſtor⸗ benen Rentmeiſters Bode gehörige Mobiliar-Ver⸗ mögen, beſtehend in Silber, Kupfer, Meſſing, Zinn, Eiſenwerk, Möbel, Holzwerk, Bücher, Bettwerk, Lei⸗ nengeräth, Kleidungsſtücken, Fäͤſſer von verſchiedener Größe, ſowie eine in gutem Zuſtande befindliche
bringe diet Keuntniß, Friedb De
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