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1 280 0 f b 1 ö Derſel be f 1 an die Schul- und Stiftungsvorſtaͤnde des Kreiſes.
Friedberg den 24. September 1840.
Bekanntmachung.
9 Vorſtehendes Ausſchreiben wollen auch Sie ruüͤckſichtlich der Wahrung der Schuldotationen, reſp. des liegenden Schul⸗ und Stiftungsvermögens beziehungsweiſe beachten.
Küchler.
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Ich bringe zur oͤffentlichen Kenntniß, daß die über den Niddafluß zu Vilbel führende Bruͤcke dermalen abgebrochen und bis zu erfolgtem Neubau die Paſſage auf die Noth⸗Chauſſee und Brücke außer⸗
halb Vilbels gelegt worden iſt. Friedberg den 29. September 1840.
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Der großh. heſſ. Kreisrath K ü U
des Kreiſes Friedberg
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Landwirthſchaftliches Feſt zu Aſſenheim.
Es iſt ein erfreuliches Zeichen der Zeit, daß unſere landwirthſchaftlichen Feſte von Jahr zu Jahr bedeutender werden. Einen Beweis davon liefert uns das am 28. Sept. zu Aſſenheim ſtattgehabte ſchöne Feſt, das zum wahren Volksfeſte(und ein ſolches ſoll es ſeyn) wurde.
Wir geben unſern Leſern ſtatt einer Beſchreibung, die uns bis heute abgeht, das uns hierüber zuge⸗ kommene Feſtprogramm, um ſie in den Stand zu ſetzen, ſich von der Wahrheit des Geſagten zu überzeugen. D. Red.
Programm des landwirthſchaftlichen Fe⸗ ſtes zu Aſſenheim.
Die landwirthſchaftliche Preisvertheilung zur Be⸗ foͤrderung der Viehzucht ſoll am 28. d. M. dahier ſtattfinden.
Bei Gelegenheit derſelben ſollen mehrere neue, bewährtbefundene landwirtſchaftliche Geräthſchaften und Werkzeuge zur Verſteigerung, und eine Parthie vorzüglichen Viehes ꝛc. zur Verlooſung gebracht werden..
Dieſer Tag ſoll, dem Zwecke entſprechend, feſt⸗ lich begangen und zu dieſem Ende unter Andern das Städtchen angemeſſen ausgeſchmückt werden.
Zunächſt an den beiden Eingängen deſſelben wer⸗ den mit Laub, Blumen und Emblemen der Land⸗ wirthſchaft gezierte Säulen aufgeſtellt, das Rathhaus und der dabei befindliche Brunnen decorirt und auf dem Schloßhofe eine Tribüne, ſowie eine Vorrich— tung zur Aufnahme der zur öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werdenden Geräthſchaften ꝛc. aufgerichtet werden.
Das: Vieh, mit welchem um den Preis gewor⸗ ben wird, ſoll auf einer Wieſe, der ſ. g. kleinen Weide, aufgeſtellt und ein Zelt daſelbſt aufgeſchla⸗ gen werden.
Der Anfang des Feſtes iſt Morgens 8 Uhr und,
wird durch Böllerſchuͤſſe bezeichnet; die an den Ein gängen des Städtchens aufzuſtellenden Muſikchöre
werden ſich vernehmen laſſen.
Die Behörden und Vereinsmitglieder verſammeln ſich im Saale des Schloßgartenhauſes, nehmen die auf dem Schloßhofe aufgeſtellten landwirthſchaftlichen
Geräthſchaften in Augenſchein und begeben ſich hier-
nach, abgeholt von dem Gemeindevorſtande, in feier⸗ lichem Zuge nach dem Zelte auf der Wieſe, wo das Vieh aufgeſtellt iſt.
Hier wird dieſes ſofort beſichtigt, die Preiſe werden beſtimmt, und das Vieh, welchem Praͤmien zuerkannt werden, bekränzt.
Hierauf bildet ſich folgender Zug und begibt
ſich nach der Tribüne auf dem Schloßhofe:
Voran junge Mädchen und Burſche mit Muſik, ſodann der Gemeindevorſtand, der großh. Kreisrath mit dem Vorſtande des landwirthſchaftlichen Vereins, die Mitglieder deſſelben, die Freunde der Landwirth⸗ ſchaft, Schweizer und Schweizerinnen, das bekränzte Vieh, Ackerleute, Säeleute, Schnitter und Schnit⸗ terinnen, ländliche Geſänge aufführend, ein Ernte⸗ wagen, junge Leute mit Blumen und Früchten, kleine Schäfer und Schäferinnen; die ausgeſpielt werden⸗ den Schaafe, von den Schäfern geführt; das zur Ausſpielung kommende übrige Vieh, die landwirth⸗ ſchaftlichen Geraͤthſchaften, welche zur Verſteigerung kommen; zuletzt junge Burſche und Mädchen mit Muſik. 0
Auf dem Schloßhofe angelangt nehmen die den Zug anführenden Mädchen und Burſche mit ihrer Muſik die für ſie beſtimmten Plätze ein: der großh. Kreisrath und der Vorſtand des landwirthſchaftlichen Vereins beſteigen die Tribüne; die übrige Geſell⸗ ſchaft ſtellt ſich derſelben gegenüber auf; die Schwei⸗ zer und Schweizerinnen führen das bekränzte Vieh vor; die Prämien werden verkündet und unter Muſikbegleitung vertheilt; die Schweizer und Schwei⸗ zerinnen ſetzen mit dem bekränzten Vieh den Zug
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. Ehutbrief
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