Ausgabe 
27.4.1839
 
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nicht lange vor dem Caſino⸗ Gebäude angelegt iſt, und wo die ſchöne und häßliche Welt ſich eingeſtellt hatte, um der Seeluft zu genießen, die ſo lieblich den Menſchen anfächelt. Uns war dieſe Milde eine eigne und neue Erſcheinung; darum genoſſen wir ihrer auch, bis es ganz dunkel wurde und keine Ausſicht nach dem See und über denſelben mehr möglich war. Dieſe milde Luft iſt es eben, welche alljährlich ſo viele Fremde hierher führt; wenn der rauhe Nordwind anderwärts den zerrütteten Körper durchbohrt, ſo ſucht und findet der Kranke hier Schutz und nicht ſelten auch Geneſung. Im Dun kel kehrten wir in unſern nahgelegenen Gaſthof zurück, wo wir zwar einen großen und ſchönen Speiſeſaal fanden, aber keine Gelegenheit hatten, den gerühmten feinen und geſelligen Ton der Bewohner näher kennen zu lernen, ſondern eine Anzahl Eng laͤnder fanden, die eben nicht geeignet ſind, den Frem den zu feſſeln. Denn wo Engländer ſind, da geht es in der Regel langweilig und ſchläfrig her; ſie machen nicht gerne neue Bekanntſchaften, und geben nur Antworte, wo ſie müſſen. Die Kellner merkten aber wohl, daß wir Deutſche waren, denn ſie rede ten uns deutſch an. Der größte Theil derſelben, welche man im Waadtlande(pays de Vaud) fin⸗ det, kommt aus der deutſchen Schweiz oder aus dem ſüdlichen Deutſchland, und hält ſich gewöhnlich einige Jahre in dem Lande auf, um ſich neben ſei nem Geſchäfte in der franzöſiſchen Sprache zu ver vollkommnen.

Als wir zu Abend gegeſſen, zogen wir uns in unſer Zimmer im vierten Stockwerke zurück, um noch einmal zu überſchauen, was wir an dieſem Tage geſehen und gehört hatten und in unſerm Tagebuche aufzuzeichnen. Nach dieſem Geſchäfte

Fortſetzung, wenn ſie gewünſcht wird, gelegentlich.)

Proben des wetterauer Dialektes. Des Spien- Stähle. (Im Hintergrunde ſieht man Zimmerleute mit Behauen von Bauholz beſchäftigt.)

Liesbeth. Deß wor der ower geſter Owend emol e gourer Fang, etzt hun aich ewail Pannekoucheholz un ag zom Ohnmache. Deß es ahm Alles werth enner Haushahling. Wann do des Owends mein Ahler bhamkimmt un aich hun maich ewink verſpeet, wei e Blitz hun aich em ebbes dohin geärwet.

Sanne. Ihr hots gout woge, Ihr hots vor der Dihr. Wann main Klahne ſich alle Meih onthoun un hun ſich e Poor Erwel Spien ſeſamme geſchafft, ſe kumme dem lange Hannes un dem Perer ſain Bou we un nemmeſe'en wirrer ewek un lafe demet ham.

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Jez ſayn aich vawer geſchairer worn, un hun mer

bai er gaure Spezioalin dei Erlabniß ausgewerkt, deß mein Klahne die Spien, dei ſe ſeſamme ge ſchafft hun, bai er nirerlege derfe. Do kammerſche nochher noch ſeiner Gemächlichkeit des Owends ham⸗ thoun. Frailich muß aich ag mein Ziehnte devon gewe, dann dei thoͤut merſch ag neit umſonſt. Do hobt Ihr's immer noch beſſer, Liesbeth, dann auer Klahn es ag ſchun herzhafter un kann ag ehnter emol ſu e Kletzi eweck buxe.

Liesbeth. Ez Owends wär aich bawer bainoh hetzig worn iwer ſo e Poor Weiwer, dei hun do ſeſamme geſtanne un hun ſo eniwwer un eriwwer geſchwetzt, deſſes neit rächt wär, un do hott ag an devon ongefange, rechtſchaffene Eltern dehre ihr Kenn neit zom Stähle onhale; als wei wann ſo wos ge ſtohle wer? 2? Deß betrefft kan oarme Mann, dem ſchodt's nir un wann er kan Spon hambrecht. Un dei Zimmerleut, deß ſayn die Wohre, do hun aich fer e Poor Dog geſehn, weiſe dem lange Hannes ſaim Boub, der ſich en Haffe ſeſamme geleſe hatt, die Spien genommen hun. Der Boub hot geflennt un gekreſche un's anzig wor, deſſen neit noch dezou gehage hun. Eſſ deß neit e Schann.

Sanne. So gihts en der Welt, do werd ahm nix gegennt, wammer mahnt mer hätt emohl ewink Vorthal, do ärgern ſich die Annern driwer. Dezou ſayn ag noch dei Ruthkroge uf ſo en Spon, wei der Deiwel uf e arm Siel. Ez Owends hatt ſich aner dohin geſtellt(do harre mer bawer ſchunt ſau⸗ wer Aerwet gemocht un harre die Spien deham) un hot ongefange ſe prokerodern, deß mer gemahnt hot, es wär der Herr Parrer ſelbſt, von Stehle, Deibsgezeuk un wos er als noch mihn geſchwetzt hot.

Liesbeth. Jo deß hun dei Weiwer ag geſogt, von dene ich fort geſchwetzt hun; do hun mer ag all dorch die Ziehn gemeßt. Es war me ſe klan, als deß ich mich meten wetze wollt. Ich huns meim Hannes geſogt, der mog ſe emol met der Ferrer fuihoaſe.

Sanne. Deß kann meiner ag, wanns druf

onkimmt. Ich hätt dawer doch mein Maul verbrennt on euer Stell.

Liesbeth. Ich ſogs un's bleibt debei, unſer beſte Zeire hunn mer gehot wei der Kaafmann

Gruß gebaut hot, do konnt mer noch Ebbes mache.

Sanne. Dreht euch emol ſo halb erim, deß's kans merkt, un guckt emol, wei do aner geſchläche kimmt, der hot nir gouts em Sinn.'s gout, deß onſer Klahne ſich aus de Aeſt gemocht hun, der wär nix ſe gout dezou un brecht ſe zom Herr Ver walter. Ez eſſes oawer ag Zeit, deß mir die Platt botze, ſunſt kennter ag on ons dos Kletzi wirrern, wos mer unnerm Schertz hun.

(Beide gehen nach verſchiedenen Seiten ab.)

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