Ausgabe 
20.4.1839
 
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gen ſind unter den Schutz der guten Burger geſtellt (les promenades sont mises sous la sauvegarde des bons eitoyens), und über der Kirchhofsthüre ließt man die Worte:Kommt wieder, Menſchen kinder(fils des hommes retournez! Vgl. Pſalm 90, 3.) Auf dieſem Kirchhofe zeigt man auch die Gräber mehrerer Engländer, die der Hinrichtung des unglücklichen Königs Karls J. wegen aus ihrem Vaterlande verbannt wurden.

Es war hohe Zeit, daß wir in unſern Gaſthof zurückkehrten, wo wir in Geſellſchaft eines feinen Franzoſen zu Mittag ſpeiſ'ten, der die Welt kannte und faſt alle wichtigen Städte geſehen hatte. Er ſelbſt gab ſich für einen Bewohner des Kanton Bern aus; das Deutſche ging ihm aber ſehr ſchlecht ab. Als die Rede auf den berühmten Badeort Ba⸗ den kam, und er erklärte, es wäre derſelbe heut zu Tage der Aufenthaltsort der franzöſiſchen Gau⸗ ner(Chevaliers d'industrie) geworden, ſo glaubte mein Kamerad, in ihm ſelbſt einen ſolchen zu erkennen. Dafür hatte er mir indeſſen das Ausſehen nicht.

Nach dem Eſſen, das, wie gewöhnlich an den Wirthstafeln der Schweiz, reich war, wofür ſich die Wirthe aber auch gut bezahlen laſſen, durch⸗ wanderten wir die Stadt, die ſich längſt dem Ufer des See's ausdehnt, theils um ſie näher kennen zu lernen, theils um einen Herrn aufzuſuchen, der am andern Ende der Stadt wohnte, wo man'sam ſchönen Ufer(à la belle rive) nennt, und an den wir empfohlen waren. Mehrmals wandten wir uns während unſeres Ganges an das Ufer des See's, wo man ihm nahen konnte. Wir vermochten in⸗ deſſen nicht, ihn in ſeiner ganzen Länge zu über⸗ ſchauen. Nachgerade fing er aber an, wild zu wer⸗ den, und wir ſahen an einer Stelle, wie die bruͤllen den Wogen wohl 20 Fuß hoch an den Felſen auf ſpritzten, während ganz in der Nähe fünf Kinder behaglich in einem etwas zurück gezogenen Kahne ſpielten. So wenig vermag doch äußerer Lärm die Jugend in ihren glücklichen Spielen zu ſtören; und ſo früh gewöhnt ſich der Menſch an die Furcht barkeit des Elementes, wenn es in ſeiner Nähe iſt!

Wir wurden recht artig empfangen, entfernten uns aber doch, ſobald es die Schicklichkeit erlaubte, denn wir trauten dem Wetter nicht ganz, und hiel ten deswegen für gut, wo möglich heute noch nach Lausanne zu fahren, deſſen Entfernung 4 bis 5

Stunden beträgt. Unſere Angelegenheiten waren bald in Ordnung, und nun ſagten wir dem freund lichen Städtchen ein wehmüthiges Lebewohl, wahr, ſcheinlich fuͤr immer.

(Fortſetzuug folgt.)

Bekanntmachungen von Behoͤrden.

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Holzverſteigerung im Ulfaer Gemeinde wald. (370) Mittwoch den 24. d. M., ſoll in dem Gemeindewalde zu Ulfa eine große Quantität Holz, beſtehend in Werk- Bau- und Nutzholz, ungefähr 200 Stecken buchen Scheit-, 100 Stecken buchen Prügel, 50 Stecken Stock- und eine Quantität Reisholz meiſtbietend verſteigert werden, wozu man Steigluſtige mit dem Bemerken einladet, daß die Verſteigerung um 9 Uhr Vormittags in der Nähe des Langder Fußpfades in dem gedachten Gemein dewalde ihren Anfang nimmt. Ulfa den 16. April 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Ludwig. Verſteigerung von Bauarbeiten in Leih- decken. (371) Samſtag den 27. April, Vormittags 14 Uhr, ſollen die zur Erbauung einer neuen hölzernen Schulſcheuer in Leihdecken nöthigen Arbeiten und Materiallieferungen im Wirthshauſe des H. Höffeld in Leihdecken öffentlich an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden. Die Maurerarbeit beträgt nach dem Voranſchlage 21

78 Steinhauerarbeit e, e Zimmerarbeit. Dachdeckerarbeit 17 Schreinerarbeit 45 Schloſſerarbeit 5 Glaſerarbeit Weißbinderarbeit 58,

Pläne, Voranſchläge und Steigbedingungen liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen Nidda den 17. April 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Edictalladung. (326) Ueber das Vermögen des Johann Georg Bopp hierſelbſt iſt der Concursprozeß erkannt und Liquigationstermin auf Donnerſtag den 30. Mai, Morgens,

anberaumt worden. In dieſem Termine haben alle bekannten und unbekannten Gläubiger ihre Forde⸗ rungen ſogewiß perſönlich oder durch Spezialbevoll⸗