Ausgabe 
16.3.1839
 
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So wie Freitag den 22. März, Vormittags 9 Uhr, die Reparaturarbeiten an den Forſtgebäuden zu Butzbach, Winterſtein, Oberrosbach, Rodheim und Heldenbergen, als Maurer- Zimmer, Dachdecker⸗, Schreiner-, Schloſſer-, Glaſer-, Weißbinder- und Pflaſtererarbeit an die Wenigſtnehmenden vergeben.

Es werden nur ſolche Bauhandwerker zur Ver⸗ ſteigerung zugelaſſen, welche durch Zeugniß darthun, daß ſie die nach der Verordnung vom 31. Januar 1828 vorgeſchriebene Prüfung beſtanden, oder bereits vor Erlaß derſelben Meiſter geworden waren, und ihre Tüchtigkeit bewieſen haben.

Friedberg am 28. Februar 1839. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter N Rhumbler. Arbeits-Verſteigerung. (196) Behufs einer Brunnenanlage und der Ver⸗ ebnung des alten Kirchhofs ꝛc., ſind folgende Ar- beiten erforderlich, welche den 28. d. M., Nachmit⸗ tags 2 Uhr in der Behauſung des Hrn. Gaſtwirths Schneider an den Wenigſtnehmenden unter den alsdann bekannt gemacht und vorgelegt werdenden Bedingungen und Zeichnungen verſteigert werden ſollen, als: A. zur Brunnenanlage:

Steinhauerarbeit, voranſchlagt zu 189 fl. 35 kr. Maurerarbeit, 55 101 Schloſſerarbeit, 175 75 11% 28 Pflaſterarbeit, 90 J 22,

B. zur Einfriedigung des Kirchenplatzes.

Steinhauerarbeit, voranſchlagt zu 216 fl. kr. Maurerarbeit, 55 5 137 40 Schloſſerarbeit, 7 75 192, 36

C. zur Anlegung einer Weede.

Maurerarbeit, voranſchlagt zu 24 fl. 58 kr. Steinhauerarbeit, 15 24 56 Zimmerarbeit 8 15 15 Weißbinderarbeit 3% Pflaſterarbeit 5 7 197, 9

Die Herren Bürgermeiſter der Umgegend wollen vorſtehende Arbeitsverſteigerung in ihren reſp. Ge⸗ meinden durch die Schelle gefälligſt veroͤffentlichen laſſen.

Södel am 6. Marz 1839.

Der großh. heſſ. Bürgermeiſter

Henſel.

Frucht ⸗Verſteigerung. (198) Dienſtag den 19. l. M., Nachmittags 2 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe aus dem vereinig ten Armen⸗Fonds 50 Malter Korn und 30 Malter Gerſte aus der 18381 Ernte einer öffentlichen meiſt

bietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den 7. Maͤrz 1839. In Auftrag der Armen-Commiſſion: Der Beigeordnete Bender. ng. (199) Dienſtag den 19. l. M., Morgens 9 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe der ſogenannte Eichelhof,

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beſtehend in einer Hofraithe, Scheune, und die da⸗ zugehörenden Gärten auf drei nach einander folgende Jahre öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 7. März 1839. In Auftrag der Armen⸗Commiſſion: Der Beigeordnete Bender. Bekanntmachung.

(200) Auf den Antrag der Kinder der dahier verſtorbenen H. M. Falck'ſchen Eheleute ſoll Dien⸗ ſtag den 19. März, Morgens 9 Uhr, in hieſigem Rathhauſe das zur Verlaſſenſchaft gehörende Gerb⸗ haus mit Gärtchen einer öffentlichen freiwilligen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden. Friedberg den 7. März 1839. Der Beigeordnete Bender. Verſteigerungs-Anzeige. (204) Mittwoch den 1. Mai d. J., Morgens 10 Uhr, ſollen auf dem hieſigen Bürgermeiſterei⸗ Büreau zwei kupferne Braukeſſel von 12 und 15 Ohm und circa 600 Pfd. ſchwer, und eine durch⸗ aus gut beſchaffene metallene Glocke von ſchönem Klang, circa 108 Pfd. wiegend, an den Meiſtbie⸗ tenden, unter den zuvor bekannt gemacht werdenden Bedingungen, verſteigert werden. Butzbach den 28. Febr. 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Zahn.

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Brauhaus-Verſteigerung.

(205) Das hieſige ſtaͤdtiſche Brauhaus, in wel⸗ chem bisher mit dem beßten Erfolg Brauerei be trieben worden iſt, ſoll Mittwoch den 1. Mai d. J., früh 9 Uhr, auf dem Bürgermeiſterei-Büreau dahier an den Meiſtbietenden in Eigenthum verſteigert werden. Die desfallſigen Bedingungen liegen bei dem Unterzeichneten zur Einſicht offen; vorläufig wird übrigens bemerkt, daß Concurrenten, deren Verhältniſſe unbekannt ſind, ſich über ihre Solvenz ausweiſen müſſen. Das Gebäude ſelbſt liegt dicht an der ſehr frequenten Landſtraße von Frankfurt nach Caſſel, iſt erſt vor circa 12 Jahren neu erbaut worden und im beßten Zuſtande.

Butzbach den 27. Febr. 1839.

8 Der großh. heſſ. Bürgermeiſter

Zahn. Holz-Verſteigerung.

(210) Montag, den 25. März d. J., ſollen in dem Lindheimer Gemeindswalde nachverzeichnete Holzſortimente unter den vor der Verſteigerung be kannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, nämlich: 19 805 Cubikfuß Schiffbauholz, 20 636 Werkholz, Eichen. 3) 4611 Wagnerholz

Lindheim den 21. Februar 1839.

Der Bürgermeiſter Bechthold.

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