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2) Vom Bäckermeiſter Georg Heß 1 fl.— 3) Vom Orts⸗ bürger Johannes Kirchner 6 kr.— 4) Vom Sal. Maurer⸗ meiſter M. Grünewald 1 fl.— 5) Vom Kirchenälteſten Johannes Mörler 1 fl. 10 kr.— 6) Vom Kirchenälteſten G. Chriſtian Mörler 48 kr.— 7) Von Hrn. Sal. Inſpector 9 1 fl. 45 kr.— 8) Vom Sodenmeiſter H. Pauli 35 kr. Nauheim am 6. September 1839. Pauly, Pfarrer.
Bekanntmachungen von Behoͤrden. Arbeits-Verſteigerung. (886) Die zur Erweiterung der Provinzialſtraßen⸗ ſtrecke von dem ilberſtädter Chauſſeehaus nach Aſſen⸗ heim erforderlichen Planirarbeiten werden Mitt⸗ woch den 18. September, Vormittags 10 Uhr, an Ort und Stelle an den Wenigſtnehmenden öffent⸗ lich vergeben. Friedberg den 29. Auguſt 1839. a Der großh. heſſ. Kreisbaumeſſter Rhumbler. Veröffentlichung. (903) Nach Vorſchrift des Juſtiz⸗Miniſterial⸗ Reſcripts vom 4. November 1835, betreffend die Vernichtung von Akten über abgethane Sachen bei den Gerichten, ſollen von den dahier vorhandenen älteren Akten diejenigen, welche n 1) die zur untergerichtlichen Zuſtändigkeit gehörige
Strafſachen betreffen, mit Einſchluß der Polizei⸗
Straf- Protokolle und der Forſtbußregiſter die
bis zum Ende des Jahres 1836 ihre Erledigung
gefunden haben, ſowie
2) die Akten, welche minderwichtige oder ihrer Be⸗ ſchaffenheit nach einfache Rechtsſtreite zum Ge⸗ genſtand haben, die bis zum Schluſſe des Jahres
1833 beendigt waren, vernichtet werden.
Die hierbei Betheiligten werden hiervon mit der Aufforderung in Kenntniß geſetzt, Anträge auf Zu⸗ rückgabe von Urkunden oder von Civilprozeßakten, die in dieſer Beziehung aber von beiden Theilen geſchehen muͤſſen, binnen 3 Monaten dahier anzu⸗ bringen, gegenfalls ſonſt die von den erwähnten Zeit⸗ räumen vorhandenen bezeichneten Akten vernichtet und die ſich vorfindenden Urkunden an die betreffen⸗ den Parteien, auf deren Koſten geſandt werden ſollen.
Als beendigt wird eine Prozeßſache betrachtet, wenn die Vollziehung des Endsbeſcheids ſtattgefunden oder ſeit der letzten Verhandlung ein Jahr verfloſſen iſt.
Dorheim den 26. Auguſt 1839.
Kurfuͤrſtl. Juſtizamt
Halberſtadt.
rd f (905) Nach dem Amtshypothekenbuche der Ge⸗ meinde Steinfurt entlieh Peter Schmiermund und ſeine Ehefrau 100 fl. am 23. Februar 1787 bei Andreas Raſch zu Steinfurt, 30 fl. am 12. Mai
am 1. April 1789 300 fl. und am 21.
1787 bei Zit Rhe 50 fl. am 22, Oktober 1789 bei dem dortigen Kir⸗ chenkaſten, ſodann nach den ended . 8 Septembe 1789 70 fl., ohne daß von dieſen Kapla Gläubiger genannt ſinb. Ebenſo entliehen nach dem erwähnten Amtshypothekenbuche Melchior Schäfer und Ehefrau am 20. Februar 1806 bei Johs. Fritz dahier 40 fl. Wiewohl dieſe Kapitalien längſt wie⸗ der abgetragen ſeyn ſollen, konnen doch die Erben die quittirten Schuldverbriefungen zur Löſchung nicht vorlegen, daher auf Antrag jener alle, welche den Fort⸗ Fortbeſtand der erwähnten Verpfändungen behaupten und auf die vorgedachten Schuldurkunden Anſprüche zu haben vermeinen ſollten, zu deren Anzeige binnen ö Wo⸗ chen unter dem Rechtsnachtheile hiermit aufgefordert werden, daß ſonſt ohne weitere Bekanntmachung die Mortification der Schuldverbriefungen und die Lö⸗ ſchung der deßfallſigen Einträge in den Hypotheken⸗ büchern verfügt werden wird. f Friedberg den 23. Auguſt 1839. 190
Großh. heſſ. freih. v. Loͤwiſches Landgericht In Beurlaubung des Landrichterss f Brumhard. f
Guts ⸗Verſteigerung. a (924) Das von Pappenheimiſche adliche Gut in den Gemarkungen Wölfersheim und Södel, im Gan⸗ zen 325 Morgen, 1 Viertel, 9½ Ruthe an Acker⸗ land und Wieſen haltend, nebſt den Hofgebäuden zu Wölfersheim und der dazu gehörigen Schäferei und ſehr bedeutenden Holzberechtigungen ſoll im Termin Mittwoch den 2. Oktober l. J., früh 10 Uhr, unter den alsdann bekannt gemacht werdenden und demnächſt ſowohl bei Unterzeichnetem als bei dem Adminiſtrator A. Weller zu Wölfersheim zur Ein⸗ ſicht offen liegenden Bedingungen, und zwar ſowohl im Ganzen, als das Gut zu Wölfersheim und das zu Södel allein, im von Pappenheimiſchen Hofe zu Wölfersheim ſelbſt, an den Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Dieſes Gut liegt in der beßten Lage der Wetterau, 1½ Stunde von Friedberg, 6 ½ Stunde von Frankfurt, an der Leipziger Chauſſee und vereinigt mit mehrfachen Annehmlichkeiten be— ſonders den Vorzug vor den meiſten wetterauer Gütern, daß es mit vielen vorzüglichen Wieſen und großen Holzrenten verſehen iſt, und iſt daher der Beachtung von Kaufliebhabern beſonders zu empfehlen. 501 Specielle Auskunft iſt, außer bei Unterzeichne⸗ tem, bei dem Adminiſtrator Weller zu Wölfers⸗ heim zu erhalten. 1 Hage metod 100 Gießen am 31. Auguſt 1839. 1 0. Der von großh. heſſ. Hofgericht der Provinz Oberheſſen beſtellte Commiſſar, Groß. heſſ. Hofgerichtsrath
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