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Werningerode, wozu bei 1100 Morgen Landes ge⸗ hoͤren. Aber das neuerbaute Haupthaus wollte uns nicht ſehr anſprechen.
Wir verlaſſen bei Ranſtadt die Kunſtſtraße um nach Dauernheim zu wandern, dort dem würdigen Pfarrer unſern freundlichen Gruß zu brin— gen. Er iſt ſo gefällig, uns die alte Kirche zu zei⸗ gen, deren Chor aus dem fünfzehnten Jahrhundert zu rühren ſcheint. In der Mitte der Kirche befin⸗ det ſich noch die runde Stelle, in welcher, der Sage nach, vordem die Büßenden knien mußten. Sonſt hat der Ort wenig Ausgezeichnetes, als daß die Leute, wie noch in einigen andern der Wetterau, ihre Keller nicht unter den Wohnhaͤuſern, ſondern abgeſondert haben. f g N
Von hier aus ziehen wir weiter dem Thaleſauf— wärts, das nun eine Zeitlang ziemlich enge wird, beſonders da, wo ein anderer Pachthof, Ober— Dauernheim, welcher dem Herrn von Meyer zu Caſſel gehört, ſich an den Berg lehnt. Die Schat— ten werden nachgerade länger, und die Sonne be— ginnt ſich hinter die weſtlichen Höhen zu verſtecken. Um ſo angenehmer wandelt es ſich im freundlichen Thale weiter. Nachgerade nähern wir uns dem alten Städtchen Nidda; es iſt eben noch Tag genug, in der Vorſtadt den Reſt der alten Johannitterkirche, nämlich den ſpitzen, einſam in einem Garten ſtehen— den Thurm, zu betrachten, von dem herab ein ſchö— nes Geläute dem Wanderer verkündet, daß der morgende Tag ein Sonntag iſt. Der Thurm mag wohl alt ſeyn, denn ſo wie er jetzt iſt, befindet ſich bereits von ihm eine Abbildung in der vor faſt zweihundert Jahren erſchienenen merianſchen Topo— graphie. Endlich treten wir in das Städtchen ſelbſt, den Geburtsort des berühmten Schriftſtellers Piſt o- rius. Sehr freundlich und reinlich iſt's jetzt eben nicht; das ſtört uns indeſſen weniger, und wir ſind zufrieden bei Herrn Uhl im Stern ein gutes Abend— brod und ein bequemes Nachtlager zu erhalten.
Von Nidda ſelbſt hoffen wir unſern Leſern ein andermal nähere Nachricht mitzutheilen, da wir dort gute Freunde und wackere Landsleute haben, die ſich ein Vergnügen daraus machen, den Leſern dergleichen darzureichen.—
(Schluß folgt.)
Bekanntmachungen von Behoͤrden.
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Benn. (4) Die zur Johannes Muth'ſchen Concursmaſſe gehörigen Hofraithen, nach P. M. 1298 18 Ruth. Wohnhaus, Hofraithe, Scheune und Stallung in der Untergaß neben der Gemeinde und Conrad Löſchhorn, ſowie dem Waͤchtersgang und P. M. 1775 26 Ruth. Hofraithe, Scheune und Stallung neben Georg Euſer, zu Nauheim gelegen, ſollen Mittwoch
den 16. k. M., Nachmittags 2 Uhr, in dem hieſigen Gerichtszimmer einer nochmaligen Verſteigerung aus— geſetzt werden, das hierdurch mit dem Anfügen be— kannt gemacht wird, daß nur diejenigen als Käu— fer zugelaſſen werden, von denen das Gericht hin— reichend genug verſichert wird, daß die gebotenen Kaufgelder auch gezahlt werden können. Dorheim den 31. Dezember 1838. Kurfuͤrſtl. Juſtizamt, Halberſtadt. Edictalladung. (6) Da ſich gegen den Ackermann Johannes Wirth zu Marköbel eine Ueberſchuldung ergeben, ſo iſt zur ſummariſchen Liquidation der Forderungen an denſelben und zum Güteverſuch Termin auf den 18. k. M. u. J., Vormittags 9 Uhr, beſtimmt worden, worin alle Gläubiger, und zwar die unbekannten unterm Rechtsnachtheil der Aus— ſchließung, die bekannten aber unter dem Rechts— nachtheile, dem Beſchluſſe der Mehrheit als beitre— tend angeſehen werden,— entweder in Perſon oder durch zuläſſige, mit Vollmacht zu verſehende Mandatare zu erſcheinen, auch die etwaigen Beweißurkunden vorzulegen haben. Windecken den 20. Dezember 1838. Kurfuͤrſtl. heſſ. Juſtizamt dnſelbſt Neuhof. Degen. Mobilien-Verſteigerung. (11) In der Wohnung des verlebten Kammer- aſſeſſor Buff zu Aſſenheim werden die zu deſſen Nachlaß gehörigen Mobilien, namentlich Meubles, Bettwerk, Weiszeug, Leibgeräth, Zinn, Kupfer, Porzellain, ein vollſtändiges Wedgewood-Service, Gewehre, Glaswerke, Fäſſer und Buͤtten, ein gut gehal— tener Stuhlwagen ꝛc. Montag d. 14. d. M. und die fol⸗ genden Tage von Morgens 9 Uhr an, gegen gleich baare Zahlung an den Meiſtbietenden öffentlich verſteigert. Friedberg den 3. Januar 1839. In Auftrag: Schäfer, Großh. Hofg. Secr. Acceſſiſt. 175 fl. Armen ⸗ Capital (20) liegen bei dem Gemeindeeinnehmer zu Buͤdes— heim gegen gerichtliche Obligation zum Ausleihen bereit uud können jeden Tag in Empfang genom— men werden. Büdesheim den 8. Januar 1839. Der großh. Bürgermeiſter Wieſenbach. Holz-Verſteigerung. (21) Donnerſtag den 17ten d. M. wird in dem hieſigen Unterwald eine Parthie eichen Bau- und Brennholz meiſtbietend verkauft. Die Verſteigerung nimmt Vormittags 10 Uhr ihren Anfang. Bainhards Forſthaus den 9. Januar 1839 Bötz.


