Ausgabe 
28.4.1838
 
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Intelligenzblatt

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im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.

M17.

Sonnabend, den 28. April

1838.

Amtlicher Theil.

Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes und die Polizei-Commiſſaͤre zu Engelthal und Wickſtadt. Betreffend:

Die Vornahme der Feuer-Viſitation in den Orten des Kreiſes Friedberg für 1838.

Sie werden angewieſen, alsbald die für dieſes Jahr vorzunehmenden Feuerviſitationen beginnen zu la ſſen und ſich hierbei an die früher gegebenen Vorſchriften(in Nr. 42 d. Intelligenzblattes von 1835 und Nr. 35 de 1837) zu halten. Binnen vier Wochen ſehe ich der Einſendung der Protokolle entgegen.

Friedberg den 21. April 1838. Küchler. 89

ee an die Kirchenvorſtaͤnde des Kreiſes mit Ausnahme der ſtandesherrlichen Bezirke. Betreffend:

Die Einſendung der Kirchenvoranſchläge de 1839.

Mit Bezug auf Art. 15. der Verordnung über die Verwaltung des Kirchenvermögens und die In ſtruction für Fertigung der Voranſchläge vom 15. Sept. 1832 muß erwartet werden, daß die Kirchen⸗ voranſchläge für 1839 bereits von Ihnen in Arbeit genommen und in vorſchriftsmäßiger Weiſe an die betreffenden großh. Dekane eingeſendet worden ſind. Darüber, daß und wann dies geſchehen, werden Sie

längſtens bis zum 10. Mai l. J. dahier anzeigen. Friedberg den 23. April 1838.

Küchler.

Aus den Papieren eines Wetterauers.

Als wir Kinder waren, gingen wir oft bei dem alten Jodokus ein und aus, denn wir hatten den Mann ſehr lieb, weil er nicht, wie ſo viele andere alte Männer, mürriſch und verächtlich auf uns herabſah, ſondern ſich mit uns unterhielt wie mit Seinesgleichen. Nun waren wir einmal bei ihm und fingen, ich weiß nicht wie's kam, an, jeder in ſeiner Art zu wünſchen. Da wünſchte ſich denn der Eine dies, der Andere das; im Ganzen kamen

aber alle dieſe Wünſche darin überein, daß Alle reich und vornehm werden möchten.

Jodokus, der uns lange ſchweigend zugehört hatte, nahm endlich das Wort, und wir ſtellten uns Alle um ihn, weil wir aus Erfahrung wußten, daß etwas Angenehmes kommen würde. f

Als ich, erzählte er, fünfzehn Jahre alt war, da war ich der Meinung, wie ihr ſeyd, daß nämlich die reichſten und die vornehmſten Leute auch die glücklichſten wären. Mein Vater fragte mich, was ich werden wollte, und ich antwortete ihm, ich