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Im Jahr 1441 waren zu Friedberg folgende 12 Schöffen: 19 Johann Bock, 7) Paulus Wieſel, 2) Claß Breidenbach 8) Chriſtian Melbach, 3) Idel Engel zur Scheuer, 9) Groß Johann 4) Jakob Bodenheimer 10) Winther Symeler, 5) Johann Hoinger 11) Cunz Mönch, 60 Jakob Bechſtatt, 12) Heinz Felge.
Am 15. Auguſt 1442 iſt König Friedrich des
Morgens zu acht Uhren eingeritten in Friedberg
und waren dabei Dietrich von Eiſenberg(Iſen⸗ burg) Herr zu Büdingen und der Graf von Neu⸗ burg und Rudolph von Schauenburg. Der Rath hat ihm geſchenket 100 Achtel Hafer, 3½ Ohm El⸗
ſaſſer Wein, 3 ½ Ohm reiniſchen Wein und 2 Wa⸗
gen voll Heu. Im Schloſſe huldigten ihm die Burg⸗ mannen; danach gieng er„off das Wogenhauß,“ wo ihm der Rath und die Gemeinde mit folgenden Worten die Huldigung darbrachte:„Wir hulden und ſchweren dem allerdurchleuchtigſten Fürſten vnd Hern, König Friedrich von Gottes Gnaden, Herzogen zu Oeſtereich, zu Steier ꝛc., römiſchen König und zu— künfftigen Kayſer, unſerm rechten Herrn, daß wir ihme getrew vnd gewerdig ſein vnd ihn halten vnd haben wöllen vor vnſern rechten Hern vnd ſein ſcha⸗ den warnen und zum beſten wehren, ohn alle ge⸗ fehrde, als bitten wir vnſern Gott zu hülff vnd die heiligen.“—
1447.„In dieſſem Jahr 10. Dezember Sonntags zu Nacht nach vnſer Frawen Tag conceptionis hatt Gertners Henn mit der Einen Hand in etlichen Gaſſen(an mehr denn 20 enden mit gepulverten Wicken, ſo an viel andern angangen, ſonderlich bei den Auguſtinern, bey Eberhard Hirn(2) vnd vmb den Heun) alhie zu Friedberg die heuſſer angeſtoſſen vmb eines Löwen Engliſch, das iſt 6 Pfennig, willen, darumb ihn die wolnweber⸗ zunfft ſtraffen wöllen, dieweil er barfuß fur die zunfft gangen. Hieraus iſt ein großer brandt ent⸗ ſtanden vnd viel heuſſer verbronnen vnd großer Schaden gethan.(Als er das feuer gelegt, iſt er ober die ſeher mauer außgefallen an einem knebel vnd hatt ihn Hans walbron mit 22 pferden vff⸗ genommen vnd mit hienweg geführt ꝛc.). Er muß ein böſer Bub geweſen ſein, den in kurtzen Jahren zuvor iſt er ettlich mahl in die höchſte Buß gewiſſen worden, hatte auch im Tumult vnd ſchlägerei(1428) ſeine hand verlohren, welche ihm Schlangen Henn
abgehawen, ſeind 700 herdſted abgebrandt.“ (Fortſetzung folgt gelegentlich.)
Bekanntmachungen von Behoͤrden.
Edietalladung. (1217) Heinrich Damm zu Steinfurt entliehe am 16. November 1804 von daſiger Kirche ein Kapital von 40 fl., das beſcheinigtermaßen abge⸗ tragen ſeyn ſoll. Da jedoch die Hypothek abhanden gekommen iſt, ſo werden alle, welche Anſprüche aus derſelben zu haben vermeinen ſollten, zu deren ge⸗ richtlichen Anzeige binnen einer Friſt von ſechs Wochen unter dem Rechtsnachtheile hiermit aufge—⸗ fordert, daß ſonſt jene Obligation für mortificirt erklärt und der Eintrag im Hypothelenbuche gelöſcht werden wird. Friedberg den 27. Oktober 1838. Großh. Heſſ. Landgericht daſelbſt Hofmann. Bekanntmachung. (1218) Die Ehefrau des Conrad Haub VI von Niederweiſel hat unter Zuſtimmung ihres Ehemannes die Erklärung hier abgegeben, daß ſie mit dieſem keinerlei eheliche Gütergemeinſchaft mehr haben, ihr Vermögen ſelbſt verwalten, und weder an dem ehelichen Erwerbe, noch an den fer⸗ nerhin contrahirt werdenden ehelichen Schulden ir⸗ gend einen Antheil nehmen wolle. Dieſelbe hat zugleich gebeten, daß ſolches, damit die desfallſigen Beſtimmungen der Solmſiſchen Landesordnung auf ſie keine Anwendung finden könnten, gehörig ver⸗ öffentlicht werde, welchem Antrage durch die gegen⸗ wärtige Bekanntmachung entſprochen wird. Friedberg den 27. Oktober 1838. Großh. heſſ. fuͤrſtl. Solmſ. Landgericht Hofmann. Straßenbau⸗Reparaturarbeiten.
(1222) Die Unterhaltungsarbeiten der Staats⸗ und Provinzialſtraßen im Baubezirk Friedberg für das Jahr 1839, als Handarbeiten, Steinfuhrlohn, Steinſetzer- und Steinſchlagerlohn, ſollen für die einzelnen Straßenabtheilungen in den nachbenannten Terminen, unter den alsdann bekannt gemacht wer⸗ denden Bedingungen zur Verſteigerung gebracht wer⸗ den; nämlich: 10 Für die Straße in der Gemarkung Vilbel und von der Dortelweiler Grenze bis Okarben; zu Kloppenheim Montag den 26. November d. J., Vormittags 10 Uhr. B Für die Straße von Okarben bis an die Nau— heimer Grenze; zu Oberwöllſtadt Mittwoch den 28. November d. J., Nachmittags 1 Uhr. 3) Für die Straße von der Nauheimer Grenze bis Butzbach; zu Niedermörlen Donnerſtag den 29. November d. J., Vormittags 10 Uhr.


