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er verkäuft ſie nur deßhalb, weil er geſonnen iſt nach Amerika auszuwandern. Es werden deßhalb Kaufliebhaber mit dem Bemerken eingeladen, daß die Verſteigerung Dienſtag den 6. Marz ſtattfindet.
Kaichen den 21. Februar 1838. 5
Heinrich Becker. Empfehlung.
(198) Johann Kraft Brühl, Steindruk— kereibeſitzer in den Neuenbäu Lit. B. Nr. 62 in Gießen empfiehlt ſeine Stein druckerei in allen Manieren des Steindrucks, ſowohl in Schrif— ten als Zeichnungen in jeden nur gewünſcht werden⸗ den Farben und Schriften, und verſpricht unter Zuſicherung ſchöner und geſchmackvoller Arbeit, promp⸗ ter und reeller Bedienung, die äußerſt billigſte Preiſe.
Auch kann in derſelben Steindruckerei ein jun— ger ſolider Meuſch als Druckerlehrling, unter ſehr annehmbaren Bedingungen placirt werden.
Gießen den 19. Februar 1838.
Einen 2jährigen Farren,
(199) reiner ſchwyzer Race, hat zu verkaufen Johannes Bauſch in Niederwöllſtadt. Bekanntmachung.
(200) Da ich an verſchiedenen Stellen wahrge⸗ nommen habe, daß Saamen in meinem Namen verkauft worden iſt, und dieſer Betrug mehrentheils von herumziehenden Saamenhändlern geſchieht, ſo mache ich meinen geehrten Abnehmern die ſchuldige Anzeige, daß nur der Saame ächt und von mir iſt,
worauf mein Siegel beigedruckt iſt. Friedberg im Febr. 1838. E. Botſch. Geſchäfts-Eröffnung. f (201) Einem hieſigen und auswärtigen Publi⸗ kum, ſo wie allen meinen Goͤnnern und Freunden mache ich hiermit die ergebene Anzeige, daß ich neben meinem ſeitherigen Geſchäfte die Schuhma— cherei noch ein Geſchäft in meinem Hauſe errichtet habe, beſtehend in Bett- und Futterbarchend, grauer und ungebleichter Leinwand, Saſſenets, Kannefaß, Halstücher, allen Sorten Einſchlaggarn, wollen und baumwollen Strickgarn, Nähſeide, Zwirn, Band, Schnur, Knoͤpfe, Nadeln und allen in dieſes Fach einſchlagenden Artikeln. Gute Waaren und rechtliche Bedienung laſſen mich einem zahlreichen Zuſpruch entgegen ſehen. Friedberg am 22. Februar 1838. Ph. Wilhelm Tönges, wohnhaft neben Herrn Nikolaus Söllner und Herrn Kaufmann Langsdorf. Eröffnung einer Strickſchule.
(202) Unterzeichnete beabſichtigt eine Strickſchule zu eröffnen, und hat die Lehrſtunden von Morgens 8 bis 11 Uhr und Nachmittags von 1 bis 6 Uhr feſt geſetzt. Denjenigen Eltern, welche mir ihre
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Kinder anvertrauen wollen, verſpreche ich, den Un— terricht in allen dahin einſchlagend eArbeiten zu erthei— len. und berechne ich wöchentlich pr. Kind 6 Kr. Friedberg den 21. Februar 1838. Helena Groshart, wohnhaft bei Heinrich Mühling. Eine fleißige Magd, (203) welche mit Vieh und der Haushaltung um⸗ zugehen verſteht, wird geſucht. Dieſelbe kann ſogleich in Dienſt treten bei G. Kettinger.
Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 9 fl. 10 kr. Korn: 7fl. 40 kr. Gerſte: 6 fl. 30 ke. Hafer: 3fl. 40 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Frankfurt, am 19. Februar: Waizen: 8fl. 15 kr. Korn:— fl.— kr.— Gerſte: 6 fl.— kr. Hafer: 4 fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 16. Februar: Waizen: 9 fl. 3kr. Korn: 7 fl. 13 kr. Gerſte: 5 fl. 57 kr. Hafer: 3 fl 21 kr. Erbſen:— fl.— kr. Polizei-Taxe fuͤr die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 26. Febr. bis 4. Maͤrz 1838.
pfd Brod P reiſe. Friedberg Butzbach. kr⸗ pf kr. pf. 1 Leib⸗Roggenbrod 31— 34— 2 77 7 5 3 9 3 4 57 7 11 2 11 2 g Loth. Loth. Milchbrod 11 — Waſſerweck 1 11— —(Gemiſchtes(Tafel⸗) Brod 16% 6 Fleiſch-Preiſe. 5 pf. pf. 1(Ochſenfleiſch 1112 11 2 „Kühfleiſch 8 1 81— „ Rindfleiſch 8 81— „ Kalbfleiſch 6 1 653 „ Schweinenfleiſch 12— 124— „ Hammellleiſch 82 8 2 „ Wurſt von blos Schweinen 14— 14— „Bratwurſt 16— 15— „Schwartenmagen 16— 16— „ Geräucherter Speck 22— 22— „Schinken 16— 15— „ Dörrfleiſch 161— 164— „ Schweinenſchmaſz, ausgelaſſen 20— 21— * dito unausgelaſſen 20— 20 „ Nierenfett 20— 20— „ Hammelsfett 16 16
Der gr. heſſ. Kreisrath d. K. F. Küchler.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.
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