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müßt ihr andere Dinge als Eſſen und Schlafen für das Beßte in der Welt halten.“
Als das der Haus und der Kunz hörten, machten ſie beide lange Geſichter, und gingen ganz in der Stille davon.
Aber wozu dieſe Geſchichte in unſerm Intelligenz⸗ blatte? Es wird doch wohl unter den Leſern keinen Hans oder Kunz geben, die ſich allenfalls an der Naſe zupfen können?— Das nicht; es war nur zur Kurzweil.
zur wetterauer Geſch ichte.
2) Muſchenheim.
Daß zur damaligen Zeit nicht nur ein großer Nothzuſtand, ſondern auch eine große Rechtsunſicher— heit herrſchte, davon zeugt nachſtehender Vorfall, der ſich im Jahre 1637 bei Muſchenheim zutrug.
Ein gewiſſer Caspar Schwenkel aus Bellersheim, Geiſtlicher im Kloſter Rockenberg, predigte auf den nahe gelegenen Orten Obermörlen, Niedermörlen, Oppershofen und Münzenberg gegen die Auhänger der neuen Lehre, die Proteſtanten. Als er eines Tages bei Muſchenheim vorbeiwanderte, wurde er von einem Adligen gefangen genommen, und von ihm ein Loͤſegeld von 1100 Makes gefor⸗ dert. Der heilige Mann hatte aber gar kein Geld, und ſo mußte er denn nach dem Sprüchworte, wer kein Geld hat, muß am Korper büßen, eine Leibes⸗ ſtrafe erleiden. Vorerſt wurde ihm der Bart theils abgeſchnitten, theils ausgeriſſen, uud nachdem ihm alle Kleider ausgezogen worden waren, ward er mit einem Bein an einen Balken aufgehängt und nun tüchtig durchgeprügelt.
Dennoch ließ er ſein Predigen nicht. Vielmehr trieb er es immer weiter und hielt namentlich den in der Gegend zerſtreut wohnenden Nonnen Gottes⸗ dienſt u. ſ. w. Er wurde daher abermals tüchtig durchgeprügelt, ſeine Kutte ihm in Stücke zerriſſen und er hierbei ſo mißhandelt, daß er nicht wieder geneſen konnte, und hierauf ſtarb.“)
Miscellen
) Coment. de castro aquilae. 1774 pag. III seg-
Kaſſe für taubſtumme Konfirmanden. Für die Predigt ꝛc. des Herrn Prof. Sell, von deren Ertrag eine Kaſſe für taubſtumme Konfirmanden gegründet werden ſoll, iſt ferner bis heute eingegangen: Nen: Exempl. fl. kr. Fräulein Dietzſch in Ortenberg 12 3 4
3 42
Herrn Dekan Marchand in Bellersheim 6 2
„„ Kleberger in Melbach 6 2 45 „ Hofgerichtsrath Weber in Gießen 100 32 44¼
„ Pfarrer Sieglitz in Oberwöllſtadt 1— 24
Friedberg den 20, September 1838. g C. Binder nagel
— N—
Bekanntmachungen von Behoͤrden. NaN* Mobilien Verſteigerung. (1040) Dienſtag den 25 d. M., von Morgens 9 Uhr und Nachmittags 2 Uhr an, ſoll in der Jakob Engels Behauſung in der Uſergaß, auf Antrag der Jakob Engels Kinder, deren Mobilien erbvertheilungshalber öffentlich meiſtbietend verſtei⸗ gert werden, dieſe beſtehen: in Gold, Kupfer, Meſ— ſing, Zinn, Eiſen, zwei Schnappwaagen, Bettladen ic. vollſtaͤndige Betten, Betttücher, Vorhänge, Spie⸗ gel, ſonſtige Hausmobilien, zwei Keltern, eine Par⸗ tie Faßtauben, 7 gutgehaltene Stückfaß, 6 Zulaſt⸗, 7 zweioͤhmige Faͤſſer, 5 anderthalböhmige Fäͤſſer, 20 Ohmfäſſer, 15 halböͤhmige Fäſſer, Brandwein⸗ und Sauerkrautfäſſer. Friedberg den 14. Sept. 1838. Ju Auftrag: großh. heſſ. Landgerichts: Der Bürgermeiſter D. Fritz. Hofraithe-Verſteigerung. (4041) Nach der Verfügung großherzoglich heſ— ſiſchen Landgerichts ſoll die den Jakob Engels Kin⸗ der zuſtehende Hofraithe, an Peter Boutemy und Joh. Cromm gelegen und beſtehend in Wohnhaus, großem Hinterbau und Stall, Montag den 24. d. M., Vormittags 11 Uhr, einer nochmaligen freiwilli⸗ gen offentlichen Verſteigerung erbvertheilungshalber ausgeſetzt, und der Zuſchlag unwiderruflich ertheilt werden. Friedberg den 14. Sept. 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz, Arbeits-Verſteigerung. 9 (1069) Dienſtag den 25. September, Vormittags 9 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Niederrosbach die zur Erbauung zweier neuer Abtritte in die dortige Schulhofraithe erforderlichen Bauarbeiten, als: 1) Maurerarbeitslohn voranſchlagt zu 9 fl. 26 kr. 2) Zimmerarbeit 9„029
7 12 1 3) Dachdeckerarbeit 1 0„, 4) Schreinerarbeit 5 iel, 6„, 5) Schloſſerarbeit 3 716%
„ 7 ferner die Anfertigung der Subſellien in den Schul⸗ ſaal, wovon die Schreinerarbeit voranſchlagt zu 85 fl.. „ Spenglerarbeit 5 5„ 14„ an die Wenigſtfordernden in Accord gegeben werden. Friedberg, den 19. September 1838. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler, Maurer- und Pflaſterarbeit⸗Verſteigerung. (1070) Dienſtag den 25. d. M., Morgens um 8 Uhr, ſollen die zur Herſtellung des hieſigen Fried⸗ hofs nöthige Maurerarbeiten, ſowie die zur Anlage eines ordentlich gangbaren Wegs nach demſelben, die nöthig gewordenen Pflaſterarbeiten, an Wenigſt⸗ nehmenden in Accord gegeben werden. Bemerkt wird hierbei jevoch, daß nur ſolche Steigerer zuge—


