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Rund umgibts eine gewaltige Mauer, und ein tiefer Graben, mit Eichen und andern Bäumen bepflanzt, gibt ihm ein maleriſches Anſehen. Weiter ſieht man die zahlloſen Dorfer der Wetterau, Feld und Wald, Hohe und Thal, und die Ferne ſchließen blaue Berge.
Hier lohnt ſichs, länger zu weilen, und wenn man Alles betrachtet und ſein Auge geweidet hat an den Schönheiten der Nähe und Ferne, ſo empfängt uns auf dem grünen Raſen des Hofes unter dem Baume, der ſich aus den Trümmern herausgehoben hat, ein frugales Mal. Es iſt gerade hinreichend, um uns wieder zu ſtärken, und wird durch heitere und ernſte Geſpräche gewuͤrzt, wozu der Stoff eben nicht weit zu ſuchen iſt. Das ganze Leben iſt ein Gemiſche von Scherz und Ernſt; hier gibts die Gegenwart doppelt.„Wenn,“ ſagt Einer, die alten Dynaſten ihre Burg ſo verwüſtet ſähen, was wuͤr⸗ den ſie ſagen?“„Was würden die Ritter-Fräulein denken, wenn ſie uns hier fänden, daß wir ohne weitere Erlaubniß unſern Tiſch gedeckt haben auf dem Hofraume?“ bemerkte ein Anderer.„Und wie würden ſie unſere jetzige Mode bewundern!“ ſetzte unſere Begleiterin hinzu.„Ihr Geſchlecht,“ nahm der Aeltere das Wort,„iſt ſeit Jahrhunderten unter⸗ gegangen, und ihre Wohnungen werden ihnen bald nachfolgen. Denkt Euch ein Jahrhundert weiter, ſo ſind wir alleſammt auch nicht mehr, und ein anderes Geſchlecht wird da ſeyn, und lachen und weinen, wie wir gethan haben.“ Da leerte der Jüngere ſein Glas unter dem Ausrufe:„Auch die Todten ſollen leben!“ Er kannte Schillers ſchönes Lied von der Freude inwendig und auswendig; denn das Ingendleben kennt faſt nur Freude.
Die Zeit mahnt zum Aufbruche; denn nicht nur iſt in der Umgebung noch Manches zu ſchauen, was der Mühe lohnt, ſondern auch noch ein tüchtiger Rückmarſch zu machen. Unſer mit dem Orte wohl- bekannter Führer bringt uns zuerſt an der Weſt⸗ Seite über eingeſtürzte Mauern durch wildes Ge— ſträuch; wahrlich für Städter und für Damen kein ſehr angenehmer Fußpfad! Aber lohnend iſt er. Da ſtehen wir auf einmal vor einer ungeheuern Felswand. Hier erheben ſich die Baſaltſaulen faſt ſenkrecht; plötzlich ändern ſie ihren Lauf ſchräg, als wenn ſie alle geknickt wären, als wenn eine Stein⸗ reihe über die andere ſtürzen wollte. Dort mitten durch die Felſen erſcheint ein gewaltiger Spalt, und
über ihnen thront, wie für die Ewigkeit gebaut, eine runde Baſtion. Haben wir vorher Menſchen— werke bewundert, ſo ſtaunen wir nun die allgewal— tige Hand an, die hier ſchaffend wirkte. Das iſt eine große Natur!
Noch iſt es Zeit, nach der andern Seite des Städtchens und über ſeine Vorſtädte hinaus zu gehen, um einen Punkt zu erhalten, wo die Burg als Hinter⸗ grund eines Gemäldes erſcheint. Wir finden dieſen Punkt bald auf einer benachbarten Anhöhe, die von Felſen überſäet erſcheint, als wenn die junge Rieſin hier ihre Schürze ausgeleert hätte in uralter Zeit.
Hier iſt wieder ein maleriſcher Punkt, wie man ihn nur wünſchen kann! Um uns erheben ſich die aus Conglomerat beſtehenden Felſen; zwiſchen ihnen durch erſcheint vor uns das Städtchen, und über ihm erhebt ſich die alte Burg mit ihren beiden Thürmen.
Wär' es uns moglich, wir wuͤrden noch länger hier weilen. Wir wurden für den Geognoſten noch manches Bedeutende finden, wie der Freund der ſchönen Natur ſo Vieles gefunden hat. Aber die Zeit mahnt zum Aufbruche, denn es ſind 3 Stunden bis nach Friedberg; und wenn man den gauzen Tag hindurch ſich faſt in immerwährender Thätigkeit be⸗ fand, ſo fallen ſie etwas ſchwer. Doch geht der Weg ſchneller und leichter zu Ende, als man es ſich dachte; denn das, was wir heute geſehen, gibt uns. Stoff genug zu angenehmer Unterhaltung, und eine ſolche kürzt allemal den Weg.
(Fortſetzung folgt.)
Kaſſe für taubſtumme Konfirmanden. Für die Predigt w. des Herrn Prof. Sell, von deren Ertrag eine Kaſſe füt taubſtumme Konfirmanden
gegründet werden ſoll, iſt ferner bis heute eingegangen: Exempl. fl. kr.
Durch Herrn Oberkontroleur Schuchard und Herrn Steuereinn. Wagner v. Offenbach 50 1 „ Lehrer Schleunig in Nidda 5 1 5
Von Herrn Furth von Friedberg Friedberg den 18. Oktober 1838. 5 C. Bindernagel.
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Bekanntmachungen von Behoͤrden.
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Straßenbau ⸗ Arbeit. (1117) Montag den 22. Okt. Vormittags 9 Uhr, wird das Verſteinen der Fahrbahn an der neuen Provinzialſtraße von Aſſenheim nach Dornaſſenheim hin, in einzelnen Abtheilungen unter den bekauug


