Rechnungs-Jahr pro
1836 1837 II. Ausgabe. fl. kr. 1 1) An Schaden-Vergütungen fur gefallenes Vieh 2184 22½ 2651 15 2 Rückvergütung auf Anmeldeſcheine 277 40 248 16 3) An abgetragenen Kapitalien 600— 600— 4) An KapitalZinſen 38 36 5) An Druckkoſten.„ 6) Hebgebühren der Haupt- und der Gemeinderechner à 3 und 2% 141 21 132 24 7) An Diäten und für Gänge 13 12 18 10 Summe der Ausgabe 3240 35% 3691 5 A b ſchellu ß. Die Geſammtſumme der Einnahme iſt 2979 14 3248 5 Die Geſammtſumme der Ausgabe iſt 3240 35% 3691 5 Verglichen iſt Ueberzahlung 1 443
Hierzu kommt noch der Liquidations-Ausſtand mit 65 30.
Hauptſumme der ganzen Ueberzahlung 326
51/½ 443—
Die Ueberzahlung nach der Rechnung pro 1836 mit 261 fl. 21 ½ kr. iſt auf die bezahlten Schadens⸗ Vergütungen von 2184 fl. 22½ kr., und die Ueberzahlung nach der Rechnung pro 1837 mit 443 fl. auf die Schadens-Vergütungen von 2651 fl. 15 kr. auszuſchlagen und zurück zu erheben. Der Ausſchlag wird ſonach auf einen Gulden Schadens-Vergütung vom Jahr 1836 circa 7¼ kr. und vom Jahr 1837 circa
10 ¼ kr. betragen. Friedberg am 13. März 1838.
Der Hauptrechner Kopp.
Friedberg am 13. März 1838.
Geſtern Morgen wurden die Bewohner Fried⸗ bergs durch die unvermuthete Ankunft unſeres durchlauchtigſten Erbgroßherzogs freudig überraſcht. Seine Hoheit ſtiegen nach zehn Uhr in der Burg ab, wo Höchſtdieſelben von dem Offizier-Corps, ſo wie von dem Kreisrathe des Kreiſes Friedberg empfangen wurden, beſichtigten ſofort als General— Inſpector mit dem Obriſten des vierten Infanterie— Regiments die hieſigen Militär-Anſtalten, beſuchten ſodann das ſogenannte Burggrafiat, und geruhten zuletzt ſämmtliche Staatsdiener anzunehmen, mit welchen Höchſtdieſelben Sich ſehr leutſelig unterhielten. — Wir bedauern nur, daß S. Hoheit uns ſchon nach einem Aufenthalte von wenigen Stunden wie— der verließen.
Man huͤte ſich vor Schaden!
Diejenigen unſerer Leſer, welchen vielleicht Nr. 70 der großherzogl. heſſiſchen Zeitung nicht zu Ge— ſicht gekommen iſt, glauben wir darauf aufmerkſam machen zu müſſen, daß nach einer Bekanntmachung der königl. preußiſchen Hauptverwaltung der Schul⸗ den, dd. Berlin den 12ten November 1837 alle Kaſſenanweiſungen, welche vom Jahre 1824 herrühren, bis zum 30ten Juni 1838 um⸗ getauſcht ſeyn müſſen. Wer nun im Beſitze ſolcher Kaſſenanweiſungen von 1824 iſt, der melde ſich bei Zeiten zum Umtauſche; denn vom 1. Juli 1838 an ſind alle Anſprüche unwiderruflich verloren.
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Einige Notizen uͤber fehlerhafte Behandlung des Weinſtocks. (Von einem Rheinländer)
Dir, wetterauer Leſer, der Du die Fenſter Dei⸗ nes Hauſes, oder die Wände Deiner Gartenmauern gerne mit lieblichem Traubengehänge und kühlender Laube gekleidet, oder auch ſonſt ein Plätzchen Deines Gebietes nützlich geziert ſiehſt, ſind dieſe Zeilen zu— nächſt gewidmet; und auch Du, Freund von Bacchus Blut und Leben, kannſt ſie leſen, wenn Du Luſt haſt; aber Du, der Du die Lehrlingsjahre in der Kunſt des Winzers zurückgelegt oder kein Intereſſe für die⸗ ſelbe haſt, magſt ſie ungeleſen bei Seite legen.—
Was ſie enthalten?— Ei nun, ich habe Dir in den Sommermonden der letzten Jahre manchmal zugeſehen, wie Du mit Sorgfalt und Liebe dem Sohne meiner Heimath, dem Weinſtocke, Deine Aufwartung machſt, und dabei ſo dies und jenes beobachtet, was Du zu Deinem Vortheile anders machen könnteſt.
Nicht ſelten ſchätzeſt Du die Brauchbarkeit der Reben falſch ab und zieheſt die ſchlechtere der beſ— ſeren vox; eilen achteſt Du den Werth des Hol— zes zu läßt zuſammen und durcheinander wachſen, a wachſen will, und erhältſt ſo eine Hecke, wehe einem Dornenſtrauch von gleicher Größe nicht viel vorzuziehen ſeyn möchte. Und ſo thuſt und unterläßt Du noch ſo manches Andere, was der Rheinländen Dir als Fehler anrechnen dürfte, wenn er nicht zu berückſichtigen hätte, daß Dein Wohnort beſſer geeignet iſt, tuͤchtige Korn- und
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