Ausgabe 
16.6.1838
 
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180 auf ſolche von inländiſchen Wollproducenten gelagerte Wolle Vorſchüſſe gegen billige Zin

nung bis zum Verkaufe erhalten werden können. 8) Die von den landwirthſchaftlichen Vereinen in Oberheſſen und Starkenburg zur Beförderung des Wollmarktes ausgeſetzten Prämien und Unterſtützungen ſind aus der nachſtehenden Bekanntmachung

ſenberech⸗

näher zu erſehen. Viele der vorjährigen Beſucher des was wohl von den meiſten derſelben

Markt zu beſuchen, aber abgehalten waren, werden dieſes Jahr ihr Verſp 0 Die Herren Käufer werden hoffentlich auch nicht ausbleiben.

g von Praͤmien ꝛc. fuͤr diejenigen inlaͤndiſchen Schaaf

Seiten iſt der Beſuch ebenfalls zugeſagt. Bekanntmachung, betreffend die Ausſetzun

Wollmarktes haben ihr Wiedererſcheinen in Ausſicht gegeben, zu erwarten iſt; andere, welche voriges Jahr zugeſagt hatten, den

rechen noch loͤſen und von andern

zuͤchter, welche den bevorſtehenden Wollmarkt zu Offenbach beſuchen.

Zur Beförderung des im vorigen Jahre zu Offenbach errichteten, am nächſten nenden und 4 Tage dauernden Wollmarkts haben die landwirthſchaftlichen Vereine Oberheſſen wiederum folgende Prämien ausgeſetzt und reſp. Weg⸗Entſchädigungen,

25. Juni wieder begin⸗ von Starkenburg und beim Nichtverkaufe der

auf den Markt gebrachten Wolle, zu bewilligen beſchloſſen.

10 Für diejenigen inländiſchen gemein

einer größeren Anzahl von Gemeindegliedern gehören), welche ihre Wolle gemeinſchaf ſchicken, vier Preiſe, einen zu 20 fl., einen zu 15 fl., einen zu 10 fl. und einen zu 5 fl.

ſchaftlichen oder ſ. g Bauern⸗Schäfereien(Schäfereien, welche

tlich auf den Markt Die größte

Menge an Wolle begründet dabei die Anſpruͤche und Reihenfolge. 2) Denjenigen inlaͤndiſchen Schäfereibeſitzern, welche mit ihrer Wolle den Markt beſuchen, ſolche aber

unverkauft wieder mit zurücknehmen, wird, falls ſie es anſprechen, und falls von Offenbach entfernt wohnen, eine Unkoſtenentſchädigung zugeſichert und zwar Bei ſolchen Concurrenten, welche weiter als 10 Stunden

nen, wird jedoch die Entſchädigung nicht höher, als fuͤr 10 Stunden, oder einen Gulden p.

fernung p. Centner Wolle 6 kr.

berechnet.

Diejenigen Bevollmächtigten von Bauernſchäfereien, wollen, haben ſich mit einem von dem Ortsbürgermeiſt Preiſe und den ungefähren Betrag ihrer Wolle zu verſehen. Die Bewerbungen hie

ſie wenigſtens 5 Stunden für jede Stunde Ent⸗ entfernt woh⸗ Entr. Wolle,

welche ſich um die oben ausgeſetzten Preiſe melden

er ausgeſtellten Schein über die Qualification zum

rfür oder um die Weg⸗

entſchädigung ſind bei dem auf dem Wollmarkte anweſenden großh. Oekonomierath Pabſt anzuzeigen, wel⸗

cher das weiter Geeignete veranlaſſen wird. Darmſtadt und Gießen im Juni 1838. Der Präſident des landw. Vereins v. Starkenburg, Eigenbrodt.

Der Präſident des landw. Vereins v. Oberheſſen, 95 Firnhaber⸗Jordis.

Der neunte Juni.

Zu Friedberg wurde am 9. Juni das hohe Ge⸗ burtsfeſt Sr. Hoheit unſers Durchlauchtigſten Erb⸗ großherzogs durch ein feſtliches Mahl gefeiert, an welchem über ſiebenzig Perſonen vom Civil und Mili⸗ tär Theil nahmen, und wobei Toaſte auf das Wohl Sr. Hoheit, ſowie Höchſtdeſſen Durchlauchtigſten Ge⸗ mahlinn K. H. ausgebracht wurden.

Bekanntmachungen von Behoͤrden.

A

Apotheken Verkauf.

9279 Die von dem verſtorbenen Apotheker Joh.

heodor Trapp dahier herrührende, ſogenannte Mohren-Apotheke, ſoll

Montag den 18. Juni l. J., Vormittags 10 Uhr, auf hieſigem Rathhauſe unter annehmlichen Bedin⸗ gungen einem öffentlichen freiwilligen Verkaufe aus⸗ geſetzt werden.

Dieſelbe beſteht aus einem dreiſtöckigen Wohn⸗ hauſe mit Nebengebäuden, iſt vor mehreren Jahren neu und zweck üßig eingerichtet worden, liegt an dem ſchönſten Theile der durch einen ungewöhnlich ſtarken Verkehr, eine Garniſon und verſchiedene öffentliche Anſtalten ſehr belebten Stadt in der durch Wohlſtand ausgezeichneten Wetterau, an der Straße nach dem nur 6 Stunden entfernten Frankfurt a. M. und hat ſich von jeher einer ſehr ſtarken Frequenz zu erfreuen. Kaufliebhaber werden eingeladen, die Bedingungen bei mir einzuſehen und der Verſteige⸗ rung an dem bemerkten Tage beizuwohnen. Bemerkt wird noch, daß Herr Apotheker Münch zu Langen als früherer Verwalter des Geſchäfts über deſſen

Stand etwa gewünſcht werdende Auskunft zu er⸗

theilen bereit iſt. Friedberg im Großherzogthum Heſſen

den 10. Mai 1838. In Auftrag:

Der Bürgermeiſter, D. Fritz.

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Friedbert zuwande nen drei Jumelder werden

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U 130 aährige Mogel Gemarf meiſtbie Wirth? nimmt

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(6400 Uhr, Georg und G Scheue chen, wieder ausgeſe gerichtli Frie